Fünf Tage Bahnstreik in Belgien beginnt und stört den Inlands- sowie den grenzüberschreitenden Verkehr
Finnland wirbt mit zweiwöchigen „Fast Track“-Visa und nordischem Work-Life-Balance-Konzept um Tech- und KI-Fachkräfte aus dem Ausland
Krise bei H-1B-Visastempeln verschärft sich: US-Konsulate in Indien verschieben Termine bis 2027
Neueste Nachrichten
Brasilien bestätigt visumfreies Kurzzeitvisum für chinesische Staatsbürger
Brasilien wird die Visapflicht für Kurzaufenthalte chinesischer Staatsbürger abschaffen und ihnen eine visafreie Einreise von bis zu 30 Tagen pro Besuch ermöglichen. Dieser Schritt erfolgt als Gegenseitigkeit zur Visafreiheit Chinas für Brasilianer ab 2025 und soll sowohl den Freizeit- als auch den Geschäftsreiseverkehr fördern. Mobilitätsteams sollten ihre Genehmigungsverfahren vor Reisen anpassen und Reisende darauf hinweisen, dass Aufenthalte über 30 Tage weiterhin ein Visum erfordern.
Schweizer Migrationsbehörde meldet verlangsamten Nettozuzug 2025 und prognostiziert weniger Asylanträge für 2026
Die Schweizer Migrationsbehörde meldet einen Rückgang der Nettozuwanderung um 10 Prozent im Jahr 2025, während die Asylgesuche auf 25.781 sanken. Für 2026 wird ein weiterer Rückgang auf etwa 25.000 Anträge erwartet. Die geringeren Zahlen entlasten die Aufnahmezentren und könnten zu einer schnelleren Bearbeitung der Fälle führen – eine gute Nachricht für Arbeitgeber und Mobilitätsmanager.
Französischer Menschenrechtsbeauftragter kritisiert Einsatz von Tränengas und Gummigeschossen gegen Migranten am Ärmelkanal
Der französische Menschenrechtsbeauftragte verurteilte den Einsatz von Tränengas, Gummigeschossen und Blendgranaten, um Migranten am Besteigen von Booten Richtung Großbritannien zu hindern. Er bezeichnete diese Taktiken als unverhältnismäßig und gefährlich. Er forderte ein Verbot solcher Waffen bei rein präventiven Einsätzen sowie den systematischen Einsatz von Körperkameras und eine vollständige Berichterstattung. Die Erkenntnisse könnten zu Klagen führen und die grenzüberschreitenden Abläufe für Unternehmen erschweren.
Heathrow hebt 100-ml-Flüssigkeitsregelung auf nach Abschluss des 1-Milliarden-Pfund-CT-Scanner-Upgrades
Heathrow hat die Installation von CT-Scannern in allen Terminals abgeschlossen und damit sofort die 100-ml-Flüssigkeitsbegrenzung sowie die Pflicht, Laptops bei der Sicherheitskontrolle aus den Taschen zu nehmen, abgeschafft. Das milliardenschwere Projekt verspricht schnellere Warteschlangen, weniger Plastikmüll und ein reibungsloseres Passagiererlebnis – eine willkommene Nachricht für Geschäftsreisende und Mobilitätsmanager, deren Mitarbeiter über den größten Flughafen Großbritanniens reisen.
Bundesrichter hinterfragt ICEs „Operation Metro Surge“ mit 3.000 Agenten in Minnesota
Bei einer Anhörung am 26. Januar forderte ein Bundesrichter das vom Biden-Justizministerium ernannte DOJ auf, den Einsatz von 3.000 ICE- und CBP-Beamten in Minnesota durch die Trump-Regierung zu rechtfertigen. Der Bundesstaat sieht in dem Einsatz einen verfassungswidrigen Versuch, lokale Behörden zur Aufgabe von Sanctuary-Politiken zu zwingen; das DOJ bezeichnet ihn als routinemäßige Einwanderungsdurchsetzung. Die bevorstehende Entscheidung des Gerichts könnte das Machtverhältnis zwischen den Bundesstaaten und Washington in der Einwanderungspolitik neu definieren.
Am Australia Day finden im Stadtzentrum von Melbourne gegensätzliche Kundgebungen zu „Invasion Day“ und gegen Einwanderung statt
Zehntausende versammelten sich am Australia Day in Melbourne, wobei Vertreter der First Nations und Flüchtlingsbefürworter einer anti-immigrationistischen „Marsch für Australien“-Bewegung gegenüberstanden. Obwohl größere Gewaltausbrüche vermieden wurden, verdeutlichen die Proteste die zunehmende Polarisierung in der Einwanderungsdebatte vor wichtigen Entscheidungen zur Visapolitik und erfordern Vorsicht für ankommende Entsandte und Geschäftsreisende.
Weltweite Fluggesellschaften kürzen oder setzen Strecken nach Dubai aus angesichts wachsender Spannungen im Golfregion
Wichtige Fluggesellschaften aus Europa, Nordamerika und Asien haben Flüge nach Dubai und Abu Dhabi eingeschränkt oder umgeleitet, da neue EU-Sicherheitsrichtlinien und Befürchtungen bestehen, dass zivile Flugzeuge im Zuge der Spannungen zwischen den USA und dem Iran falsch identifiziert werden könnten. Die Golf-Airlines fliegen weiterhin, allerdings mit Umwegen, die die Reisezeiten verlängern. Mobilitätsmanager sollten sich in den kommenden Wochen auf unvorhersehbare Flugpläne, zusätzliche Kosten und erhöhte Fürsorgepflichten einstellen.
Tschechische Regierung stimmt zu, Krankenversicherung für arbeitslose Ausländer mit Arbeitnehmerkarte zu übernehmen
Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt der tschechische Staat die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung für arbeitslose Ausländer mit tschechischer Arbeitnehmerkarte, die beim Arbeitsamt registriert sind. Diese Maßnahme bringt die tschechische Praxis in Einklang mit den EU-Vorgaben zur Gleichbehandlung und erspart Ausländern den Abschluss einer privaten Versicherung während der Jobsuche – eine wichtige Erleichterung für Mobilitätsprogramme von Arbeitgebern.
Rekord-Schneesturm in Toronto legt Hunderte Flüge lahm und lähmt Geschäftsreisen in Kanada
Ein Rekord-Schneefall von 46 cm am 25. und 26. Januar am Toronto Pearson führte zur Streichung von über 600 Flügen und beeinträchtigte Fracht- sowie grenzüberschreitenden Lkw-Verkehr. Tausende Reisende blieben gestrandet, und Unternehmensprojekte verzögerten sich. Unternehmen müssen Notfallpläne aktivieren, da Fluggesellschaften und Flughäfen mit mehrtägigen Wiederherstellungsarbeiten rechnen.
Spanien plant außergewöhnliche Legalisierung für über 500.000 irreguläre Migranten
Das spanische Kabinett wird am 27. Januar 2026 einen Notfall-Königlichen Erlass verabschieden, der irregulären Migranten, die nachweisen können, dass sie vor dem 31. Dezember 2025 im Land gelebt haben, eine einjährige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis gewährt. Das Programm könnte mehr als eine halbe Million Menschen betreffen, Unternehmen schnellen Zugang zu neuen legalen Arbeitskräften verschaffen und gleichzeitig die Schattenwirtschaft in Spanien verkleinern.
Flughafen Frankfurt wird erstes EU-Drehkreuz mit KI-gestützter APIDS-Sicherheitskontrolle
Der Frankfurter Flughafen hat APIDS aktiviert, ein KI-Tool, das automatisch verbotene Gegenstände auf CT-Röntgenbildern erkennt, und setzt es nun an allen Sicherheitskontrollspuren ein. Erste Ergebnisse zeigen zweistellige Steigerungen bei der Abfertigungsgeschwindigkeit sowie weniger Fehlalarme, was die Mindestumsteigezeiten für Geschäftsreisende am wichtigsten deutschen Drehkreuz deutlich verkürzen könnte.
Hongkongs Hochgeschwindigkeitszug nach Festlandchina verbindet jetzt 16 neue Städte und startet „Kaufe-eins-bekomme-eins“-Ticketaktion
Die MTR Corp hat am 26. Januar 2026 ihren Fahrplan für den grenzüberschreitenden Hochgeschwindigkeitszug um 16 Städte erweitert. Damit umfasst das Netz nun 110 Ziele auf dem chinesischen Festland ab West Kowloon Station. Gleichzeitig wurde ein begrenztes „Kaufe-eins-bekomme-eins“-Ticketangebot für die beliebte Strecke nach Futian eingeführt. Dieser Schritt vertieft die Integration zwischen Hongkong und dem Festland, ermöglicht Geschäftsreisenden schnelleren Zugang zu den Wirtschaftszentren Ostchinas und soll Geschäftsreisen vom Flugzeug auf die Schiene verlagern. Zudem wird erwartet, dass die Besucherzahlen steigen und der CO2-Fußabdruck sinkt.
Einwanderung nach Irland sinkt um 16 %, bleibt aber historisch hoch, so das CSO
Neue Daten des CSO zeigen, dass im Jahr bis April 2025 insgesamt 125.300 Menschen nach Irland eingewandert sind – 16 % weniger als im Vorjahr, aber dennoch das vierte Jahr in Folge mit über 100.000 Ankünften. Die Nettozuwanderung erhöhte die Bevölkerung um 59.700, was den Druck auf Wohnraum und öffentliche Dienstleistungen weiter verstärkt. Arbeitgeber sehen sich mit einem angespannten Mietmarkt und längeren Vorlaufzeiten bei Umzügen konfrontiert, während politische Entscheidungsträger die Ergebnisse bei der Fertigstellung des International Protection Bill 2026 berücksichtigen.
Indien erweitert e-Touristenvisum auf 166 Länder und stärkt Geschäftsreisen
Indien hat neun weitere Nationalitäten in sein e-Tourist-Visum-Programm aufgenommen, womit die Gesamtzahl nun bei 166 liegt. Die vollständig online beantragbare Genehmigung – die in etwa 72 Stunden ausgestellt wird – umfasst jetzt einen größeren Teil Afrikas, Lateinamerikas und Osteuropas. Dadurch verkürzen sich die Bearbeitungszeiten für kurzfristige Geschäftsreisen erheblich. Diese Neuerung stärkt Indiens Position als digitalfreundliches Reiseziel für Geschäftsreisende.