
Während der fünften Verhandlungsrunde, die am 22. Januar abgeschlossen wurde, diskutierten die Canada Revenue Agency (CRA) und die Gewerkschaft Public Service Alliance of Canada’s Union of Taxation Employees über Regelungen, die die zukünftige Telearbeit im Ausland für Tausende von Bundesangestellten prägen könnten. Die Gewerkschaft forderte klare Richtlinien, die es den Mitarbeitenden erlauben, vorübergehend außerhalb Kanadas zu arbeiten, um Ehepartner bei kurzfristigen Auslandseinsätzen zu begleiten – ein zunehmend verbreitetes Szenario, da immer mehr Doppelkarriere-Familien internationale Chancen wahrnehmen.
Das Management räumte ein, dass die aktuellen Richtlinien zwischen den Abteilungen uneinheitlich sind: Einige Direktionen erlauben bis zu 30 Tage Telearbeit außerhalb des Landes, während andere sie aufgrund von Steuerpräsenz- und Datenschutzbedenken komplett verbieten. Die CRA legte einen Vorschlag vor, der einen formellen Genehmigungsprozess vorsieht, der an Risikoanalysen zu Datensicherheit, Steuerpflicht im Gastland und Fürsorgepflicht gekoppelt ist.
Obwohl die Verhandlungen intern im Bundesdienst stattfinden, beobachten multinationale Unternehmen die Entwicklungen genau. Die CRA ist Kanadas zuständige Behörde für Sozialversicherungsbescheinigungen, und ihre Haltung könnte beeinflussen, wie streng sie private Remote-Work-Regelungen prüft, die die Wohnsitzgrenzen verwischen.
Sollte die Gewerkschaft Zugeständnisse erzielen, erwarten Beobachter eine Signalwirkung auf Staatsunternehmen und bundesregulierte Arbeitgeber, von denen viele CRA-Vorgaben bei der Gestaltung von Remote-Work- und „Work-from-anywhere“-Richtlinien übernehmen.
Die Gespräche sollen Ende Februar fortgesetzt werden, wobei die Gewerkschaft bei ausbleibendem Fortschritt während der Steuererklärungssaison im April mit möglichen Arbeitskampfmaßnahmen droht.
Das Management räumte ein, dass die aktuellen Richtlinien zwischen den Abteilungen uneinheitlich sind: Einige Direktionen erlauben bis zu 30 Tage Telearbeit außerhalb des Landes, während andere sie aufgrund von Steuerpräsenz- und Datenschutzbedenken komplett verbieten. Die CRA legte einen Vorschlag vor, der einen formellen Genehmigungsprozess vorsieht, der an Risikoanalysen zu Datensicherheit, Steuerpflicht im Gastland und Fürsorgepflicht gekoppelt ist.
Obwohl die Verhandlungen intern im Bundesdienst stattfinden, beobachten multinationale Unternehmen die Entwicklungen genau. Die CRA ist Kanadas zuständige Behörde für Sozialversicherungsbescheinigungen, und ihre Haltung könnte beeinflussen, wie streng sie private Remote-Work-Regelungen prüft, die die Wohnsitzgrenzen verwischen.
Sollte die Gewerkschaft Zugeständnisse erzielen, erwarten Beobachter eine Signalwirkung auf Staatsunternehmen und bundesregulierte Arbeitgeber, von denen viele CRA-Vorgaben bei der Gestaltung von Remote-Work- und „Work-from-anywhere“-Richtlinien übernehmen.
Die Gespräche sollen Ende Februar fortgesetzt werden, wobei die Gewerkschaft bei ausbleibendem Fortschritt während der Steuererklärungssaison im April mit möglichen Arbeitskampfmaßnahmen droht.
Quelle: Canada Revenue Agency