
Die Koalitionsregierung Spaniens bestätigte am 4. Februar 2026, dass sie ein außergewöhnliches Legalisierungsprogramm vorantreiben wird, das voraussichtlich etwa eine halbe Million undokumentierter Migranten einen legalen Aufenthaltsstatus gewähren soll. Premierminister Pedro Sánchez erklärte in Dubai gegenüber internationalen Medien, dass diese Maßnahme sowohl „eine moralische Verpflichtung als auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit“ sei. Er betonte, dass Migranten bereits rund 10 % zum BIP beitragen, während sie kaum 1 % der öffentlichen Ausgaben verursachen.
Laut dem Entwurf des königlichen Dekrets kann jeder Ausländer, der vor dem 31. Dezember 2025 mindestens fünf Monate ununterbrochen in Spanien gelebt hat und keine schweren Straftaten begangen hat, zwischen April und Juni 2026 eine einjährige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beantragen, die anschließend um vier Jahre verlängert werden kann. Auch Asylbewerber, deren Verfahren vor dem Stichtag eingereicht wurden, sowie deren unterhaltsberechtigte Kinder sind berechtigt.
Die letzte vergleichbare Massenlegalisierung fand 2005 statt, als 750.000 Arbeiter eine Aufenthaltsgenehmigung erhielten. Arbeitgeberverbände, insbesondere aus den Bereichen Landwirtschaft, Logistik und häusliche Pflege, haben intensiv für das neue Programm geworben und vor akuten Arbeitskräftemangel gewarnt, da die erwerbsfähige Bevölkerung Spaniens weiter schrumpft. Die Regierung sieht die Initiative daher als Instrument zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Der legale Status ermöglicht Migranten den Übergang von der Schattenwirtschaft in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, erhöht die Einnahmen der Sozialversicherung und schließt Qualifikationslücken in wachstumsstarken Branchen wie der Altenpflege und dem Baugewerbe.
Die Oppositionsparteien der Rechten kritisieren den Plan als „Amnestie“, die weitere irreguläre Zuwanderung anziehen werde. Das Innenministerium weist jedoch darauf hin, dass die Zahl der irregulären Überfahrten über das Meer im Jahr 2025 dank verstärkter Zusammenarbeit mit Marokko und Senegal um 32 % gesunken ist. Brüssel beobachtet die Entwicklung genau; bei Erfolg könnte Spanien ein Modell für andere alternde EU-Wirtschaften bieten, die auf Migrantenarbeit angewiesen sind, aber Integrationsprobleme haben.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Botschaft klar: Beschäftigte, die bisher keinen regulären Vertrag erhalten konnten oder deren Familienangehörige keinen legalen Status hatten, können bald legal arbeiten, reisen und öffentliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Unternehmen sollten daher ihre Schattenlohnabrechnungen oder Barzahlungen überprüfen und die erforderlichen Unterlagen vorbereiten, damit die Arbeitnehmer ihre Anträge sofort nach Öffnung der elektronischen Portale im April einreichen können.
Laut dem Entwurf des königlichen Dekrets kann jeder Ausländer, der vor dem 31. Dezember 2025 mindestens fünf Monate ununterbrochen in Spanien gelebt hat und keine schweren Straftaten begangen hat, zwischen April und Juni 2026 eine einjährige Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beantragen, die anschließend um vier Jahre verlängert werden kann. Auch Asylbewerber, deren Verfahren vor dem Stichtag eingereicht wurden, sowie deren unterhaltsberechtigte Kinder sind berechtigt.
Die letzte vergleichbare Massenlegalisierung fand 2005 statt, als 750.000 Arbeiter eine Aufenthaltsgenehmigung erhielten. Arbeitgeberverbände, insbesondere aus den Bereichen Landwirtschaft, Logistik und häusliche Pflege, haben intensiv für das neue Programm geworben und vor akuten Arbeitskräftemangel gewarnt, da die erwerbsfähige Bevölkerung Spaniens weiter schrumpft. Die Regierung sieht die Initiative daher als Instrument zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit: Der legale Status ermöglicht Migranten den Übergang von der Schattenwirtschaft in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung, erhöht die Einnahmen der Sozialversicherung und schließt Qualifikationslücken in wachstumsstarken Branchen wie der Altenpflege und dem Baugewerbe.
Die Oppositionsparteien der Rechten kritisieren den Plan als „Amnestie“, die weitere irreguläre Zuwanderung anziehen werde. Das Innenministerium weist jedoch darauf hin, dass die Zahl der irregulären Überfahrten über das Meer im Jahr 2025 dank verstärkter Zusammenarbeit mit Marokko und Senegal um 32 % gesunken ist. Brüssel beobachtet die Entwicklung genau; bei Erfolg könnte Spanien ein Modell für andere alternde EU-Wirtschaften bieten, die auf Migrantenarbeit angewiesen sind, aber Integrationsprobleme haben.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Botschaft klar: Beschäftigte, die bisher keinen regulären Vertrag erhalten konnten oder deren Familienangehörige keinen legalen Status hatten, können bald legal arbeiten, reisen und öffentliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Unternehmen sollten daher ihre Schattenlohnabrechnungen oder Barzahlungen überprüfen und die erforderlichen Unterlagen vorbereiten, damit die Arbeitnehmer ihre Anträge sofort nach Öffnung der elektronischen Portale im April einreichen können.
Quelle: The Guardian
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