
Nur wenige Stunden nachdem die Regierung ihren groß angelegten Plan zur Regulierung von Migranten vorgestellt hatte, forderte Spaniens größte Gewerkschaft im öffentlichen Dienst, die CSIF, ein Dringlichkeitstreffen mit dem Ministerium für Territorialpolitik, um eine drohende „administrative Überlastung“ zu besprechen. In einer am Mittag des 4. Februar 2026 veröffentlichten Erklärung verlangte die CSIF eine dauerhafte Aufstockung des Personals in Spaniens 52 Ausländerämtern (Oficinas de Extranjería) sowie den Einsatz digitaler Arbeitsablauf-Tools, um den erwarteten Antragsanstieg im zweiten Quartal bewältigen zu können.
Gewerkschaftsvertreter weisen darauf hin, dass die Reform der Einwanderungsverordnung von 2025 bereits tausende Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen zusätzlich zu den Arbeitsbelastungen der Mitarbeiter gebracht hat. Die im vergangenen Frühjahr eingestellten Zeitarbeitskräfte sind inzwischen ausgelaufen, sodass viele Ämter nur noch mit 75 % der empfohlenen Personalstärke arbeiten. In Madrid werden Termine für die Verlängerung von Aufenthaltstiteln derzeit mit einer Wartezeit von sechs Wochen vergeben – deutlich über der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 30 Tagen.
Die CSIF warnt, dass ohne einen klaren Einstellungsplan das neue Regulierungsvorhaben zu einem „Zusammenbruch“ führen könnte, wodurch berechtigte Antragsteller Fristen versäumen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Politik untergraben würde. Die Gewerkschaft fordert zudem das Innenministerium auf, Polizeikräfte für die Fingerabdruckzentren bereitzustellen, damit Aufenthaltstitel (TIEs) innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 40 Tage ausgestellt werden können.
Für Personalabteilungen ist die Warnung eine praktische Erinnerung: Auch wenn der rechtliche Rahmen steht, könnten operative Verzögerungen den Onboarding-Prozess, Projektstarttermine und internationale Geschäftsreisen beeinträchtigen. Unternehmen wird geraten, Termine (cita previa) so früh wie möglich zu buchen, sobald die Portale geöffnet sind, und zusätzliche Zeit für biometrische Erfassungen einzuplanen.
Gewerkschaftsvertreter weisen darauf hin, dass die Reform der Einwanderungsverordnung von 2025 bereits tausende Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen zusätzlich zu den Arbeitsbelastungen der Mitarbeiter gebracht hat. Die im vergangenen Frühjahr eingestellten Zeitarbeitskräfte sind inzwischen ausgelaufen, sodass viele Ämter nur noch mit 75 % der empfohlenen Personalstärke arbeiten. In Madrid werden Termine für die Verlängerung von Aufenthaltstiteln derzeit mit einer Wartezeit von sechs Wochen vergeben – deutlich über der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 30 Tagen.
Die CSIF warnt, dass ohne einen klaren Einstellungsplan das neue Regulierungsvorhaben zu einem „Zusammenbruch“ führen könnte, wodurch berechtigte Antragsteller Fristen versäumen und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Politik untergraben würde. Die Gewerkschaft fordert zudem das Innenministerium auf, Polizeikräfte für die Fingerabdruckzentren bereitzustellen, damit Aufenthaltstitel (TIEs) innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen 40 Tage ausgestellt werden können.
Für Personalabteilungen ist die Warnung eine praktische Erinnerung: Auch wenn der rechtliche Rahmen steht, könnten operative Verzögerungen den Onboarding-Prozess, Projektstarttermine und internationale Geschäftsreisen beeinträchtigen. Unternehmen wird geraten, Termine (cita previa) so früh wie möglich zu buchen, sobald die Portale geöffnet sind, und zusätzliche Zeit für biometrische Erfassungen einzuplanen.
Quelle: Europa Press