
Die Fachzeitschrift Identity Week berichtete am 6. Februar, dass erst 35 % der Schengen-Außengrenzstellen das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) aktiviert haben, was zu mehrstündigen Warteschlangen an Flughäfen wie Paris-Charles-de-Gaulle und Genf führt. Die Kommission hat vorübergehende Aussetzungen während Spitzenzeiten genehmigt, doch Frankreich muss bis zum 10. April 100 % der Nicht-EU-Reisenden erfassen.
Das EES ersetzt die Passstempel durch die Erfassung von vier Fingerabdrücken und einem Gesichtsfoto bei der ersten Einreise. Am Terminal 2E des CDG-Flughafens wurden während des Skiurlaubsandrangs am vergangenen Samstag Bearbeitungszeiten von bis zu 28 Minuten pro Familie gemessen, verglichen mit durchschnittlich vier Minuten vor Einführung des EES. Fluggesellschaften befürchten noch längere Wartezeiten, sobald die Kioske biometrische Daten von allen Passagieren erfassen und nicht nur von den derzeit begrenzten 35 %.
Das Innenministerium kündigt an, ab März 500 zusätzliche Grenzpolizisten an Pariser Flughäfen einzusetzen und 120 mobile Erfassungsgeräte ankommenden Flugzeugen zur Vorregistrierung der Fingerabdrücke vor dem Aussteigen zu testen. Eurostar plant die Installation von 50 Selbstbedienungs-EES-Kiosken am Londoner St Pancras, wartet jedoch noch auf die Software-Zertifizierung durch die französischen Behörden.
Für Unternehmen ist die unmittelbare Sorge die verlängerte Reisezeit. Reisebüros empfehlen nun, zwischen Landung und Anschlusszugterminen in der Île-de-France mindestens 90 Minuten Puffer einzuplanen. Arbeitgeber, die Kurzzeitentsandte schicken, sollten diese darauf hinweisen, dass die erste EES-Registrierung auch zu ruhigen Zeiten bis zu 15 Minuten dauern kann.
Blickt man weiter voraus, ist das EES Voraussetzung für die ab Ende 2026 geplante ETIAS-Reisegenehmigung. Die erfolgreiche Umsetzung in Frankreich wird daher entscheidend dafür sein, wie reibungslos – oder mühsam – zukünftige Geschäftsreisen nach Europa verlaufen.
Das EES ersetzt die Passstempel durch die Erfassung von vier Fingerabdrücken und einem Gesichtsfoto bei der ersten Einreise. Am Terminal 2E des CDG-Flughafens wurden während des Skiurlaubsandrangs am vergangenen Samstag Bearbeitungszeiten von bis zu 28 Minuten pro Familie gemessen, verglichen mit durchschnittlich vier Minuten vor Einführung des EES. Fluggesellschaften befürchten noch längere Wartezeiten, sobald die Kioske biometrische Daten von allen Passagieren erfassen und nicht nur von den derzeit begrenzten 35 %.
Das Innenministerium kündigt an, ab März 500 zusätzliche Grenzpolizisten an Pariser Flughäfen einzusetzen und 120 mobile Erfassungsgeräte ankommenden Flugzeugen zur Vorregistrierung der Fingerabdrücke vor dem Aussteigen zu testen. Eurostar plant die Installation von 50 Selbstbedienungs-EES-Kiosken am Londoner St Pancras, wartet jedoch noch auf die Software-Zertifizierung durch die französischen Behörden.
Für Unternehmen ist die unmittelbare Sorge die verlängerte Reisezeit. Reisebüros empfehlen nun, zwischen Landung und Anschlusszugterminen in der Île-de-France mindestens 90 Minuten Puffer einzuplanen. Arbeitgeber, die Kurzzeitentsandte schicken, sollten diese darauf hinweisen, dass die erste EES-Registrierung auch zu ruhigen Zeiten bis zu 15 Minuten dauern kann.
Blickt man weiter voraus, ist das EES Voraussetzung für die ab Ende 2026 geplante ETIAS-Reisegenehmigung. Die erfolgreiche Umsetzung in Frankreich wird daher entscheidend dafür sein, wie reibungslos – oder mühsam – zukünftige Geschäftsreisen nach Europa verlaufen.
Quelle: Identity Week
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