
Alle drei großen kanadischen Freizeitfluggesellschaften – Air Canada, Air Transat und WestJet – haben den Passagierverkehr nach Kuba eingestellt, nachdem Havanna eine beispiellose Flugwarnung (NOTAM) herausgegeben hat, die landesweit vom 10. Februar bis mindestens 11. März die Nichtverfügbarkeit von Jet A-1 Treibstoff ankündigt. Dieser plötzliche Schritt hat rund 6.000 kanadische Urlauber auf der Insel in Schwierigkeiten gebracht und bedroht einen der wichtigsten Tourismusschlüsselmärkte Kubas.
Air Canada reagierte als erstes und strich 16 wöchentliche Flüge nach Varadero, Cayo Coco, Holguín und Santa Clara, während leere „Überführungsflüge“ mit zusätzlichem Treibstoff eingesetzt wurden, um etwa 3.000 Kunden zurückzuholen. WestJet und Sunwing folgten schnell mit der Ankündigung eines „geordneten Auslaufens“ der Winterprogramme und ähnlichen Betankungsstrategien. Air Transat hat alle Kuba-Flüge bis mindestens 30. April ausgesetzt und verspricht automatische Rückerstattungen für noch nicht angetretene Reisen.
Die Krise resultiert aus einer verschärften US-Ölembargo, das venezolanische und jüngst auch mexikanische Rohöllieferungen nach Kuba unterbindet. Daten von Aviation Week zeigen, dass kanadische Fluggesellschaften normalerweise über 40 Prozent der internationalen Sitzplatzkapazität Kubas in den Spitzenwintermonaten bereitstellen. Die Aussetzung wird daher ein erhebliches Loch in die Deviseneinnahmen der Insel reißen, gerade jetzt, wo die Hochsaison mit dem Spring Break naht.
Kanadische Reiseveranstalter bemühen sich nun, ihre Umsätze zu sichern, indem sie Urlauber auf die Dominikanische Republik, Mexiko und Jamaika umleiten. Risikomanager im Reisebereich raten Geschäftsreisenden, nicht notwendige Kuba-Reisen zu überdenken, da selbst Fluggesellschaften, die weiterhin fliegen, auf dem Rückweg technische Zwischenstopps in Nassau oder Punta Cana zum Auftanken einlegen müssen – was die Reisezeit verlängert und die Gefahr verpasster Anschlussflüge erhöht.
Branchenanalysten gehen davon aus, dass kanadische Freizeitfluggesellschaften im Mai eine schrittweise Wiederaufnahme prüfen werden, sofern sich die Treibstoffversorgung stabilisiert. Die Situation verdeutlicht jedoch die Anfälligkeit von Langstrecken-Sonnenzielen für geopolitische Versorgungsschocks. Unternehmen mit Mitarbeitern in Kuba wird geraten, Evakuierungspläne zu überprüfen und sicherzustellen, dass Angestellte Nachweise über Weiterflugtickets mit sich führen, falls die kommerzielle Kapazität weiter schrumpft.
Air Canada reagierte als erstes und strich 16 wöchentliche Flüge nach Varadero, Cayo Coco, Holguín und Santa Clara, während leere „Überführungsflüge“ mit zusätzlichem Treibstoff eingesetzt wurden, um etwa 3.000 Kunden zurückzuholen. WestJet und Sunwing folgten schnell mit der Ankündigung eines „geordneten Auslaufens“ der Winterprogramme und ähnlichen Betankungsstrategien. Air Transat hat alle Kuba-Flüge bis mindestens 30. April ausgesetzt und verspricht automatische Rückerstattungen für noch nicht angetretene Reisen.
Die Krise resultiert aus einer verschärften US-Ölembargo, das venezolanische und jüngst auch mexikanische Rohöllieferungen nach Kuba unterbindet. Daten von Aviation Week zeigen, dass kanadische Fluggesellschaften normalerweise über 40 Prozent der internationalen Sitzplatzkapazität Kubas in den Spitzenwintermonaten bereitstellen. Die Aussetzung wird daher ein erhebliches Loch in die Deviseneinnahmen der Insel reißen, gerade jetzt, wo die Hochsaison mit dem Spring Break naht.
Kanadische Reiseveranstalter bemühen sich nun, ihre Umsätze zu sichern, indem sie Urlauber auf die Dominikanische Republik, Mexiko und Jamaika umleiten. Risikomanager im Reisebereich raten Geschäftsreisenden, nicht notwendige Kuba-Reisen zu überdenken, da selbst Fluggesellschaften, die weiterhin fliegen, auf dem Rückweg technische Zwischenstopps in Nassau oder Punta Cana zum Auftanken einlegen müssen – was die Reisezeit verlängert und die Gefahr verpasster Anschlussflüge erhöht.
Branchenanalysten gehen davon aus, dass kanadische Freizeitfluggesellschaften im Mai eine schrittweise Wiederaufnahme prüfen werden, sofern sich die Treibstoffversorgung stabilisiert. Die Situation verdeutlicht jedoch die Anfälligkeit von Langstrecken-Sonnenzielen für geopolitische Versorgungsschocks. Unternehmen mit Mitarbeitern in Kuba wird geraten, Evakuierungspläne zu überprüfen und sicherzustellen, dass Angestellte Nachweise über Weiterflugtickets mit sich führen, falls die kommerzielle Kapazität weiter schrumpft.
Quelle: Aviation Week Network
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