
Ein zweiter Bestandteil des am Mittwoch verabschiedeten Sicherheitspakets richtet sich gezielt an Begünstigte des „protezione speciale“ – Italiens subsidiärem Schutzstatus, der häufig vergeben wird, wenn der volle Flüchtlingsstatus abgelehnt wird. Der neue Gesetzentwurf, der im selben Kabinettssitzung beschlossen wurde, macht den Status von vier kumulativen Voraussetzungen abhängig: mindestens fünf Jahre legaler Aufenthalt, nachgewiesene Italienischkenntnisse, geeigneter Wohnraum und ein Einkommensnachweis, der den Schwellenwerten für Familienzusammenführung entspricht.
Das Innenministerium argumentiert, dass die Änderungen den Missbrauch dieser Kategorie eindämmen sollen, die nach der Abschaffung früherer humanitärer Aufenthaltstitel im Jahr 2018 stark angestiegen ist. Menschenrechtsorganisationen entgegnen, dass viele Antragsteller Schwierigkeiten haben werden, formelle Mietverträge zu erhalten oder die Einkommensnachweise zu erbringen, während sie noch auf Arbeitserlaubnisse warten – ein Teufelskreis, der sie wahrscheinlich in die Schattenwirtschaft drängt.
Aus Mobilitätsperspektive könnten die strengeren Regeln den Kreis der Ausländer, die für eine spätere Umwandlung in eine Arbeitserlaubnis oder eine Unternehmenssponsorship infrage kommen, verkleinern – insbesondere in Niedriglohnbranchen wie Pflege und Landwirtschaft, die stark auf Inhaber humanitärer Aufenthaltstitel angewiesen sind. Arbeitgeber sollten längere Vorlaufzeiten für die Legalisierung ihrer Mitarbeiter einplanen und möglicherweise auf quotenbasierte Einstellungsverfahren umstellen.
Rechtsanwaltskanzleien rechnen mit einem Anstieg von Berufungen, da bestehende Inhaber versuchen werden, ihren Status unter den verschärften Bedingungen zu verlängern. Unternehmen, die Umzugsunterstützung anbieten, sollten höhere Rechtskosten einplanen und sicherstellen, dass betroffene Mitarbeiter sich schnell in staatlich anerkannte Sprachkurse einschreiben, um ihren Status zu erhalten.
Mittelfristig hofft die Regierung, dass die Maßnahme mit der EU-Liste sicherer Herkunftsländer harmoniert und schnellere Rückführungen abgelehnter Antragsteller ermöglicht. Sollte jedoch ein Gericht die finanziellen oder wohnungsbezogenen Voraussetzungen als unverhältnismäßig einstufen, könnte die Reform teilweise zurückgenommen werden – ein Muster, das bereits bei früheren Salvini-Dekreten zu beobachten war.
Das Innenministerium argumentiert, dass die Änderungen den Missbrauch dieser Kategorie eindämmen sollen, die nach der Abschaffung früherer humanitärer Aufenthaltstitel im Jahr 2018 stark angestiegen ist. Menschenrechtsorganisationen entgegnen, dass viele Antragsteller Schwierigkeiten haben werden, formelle Mietverträge zu erhalten oder die Einkommensnachweise zu erbringen, während sie noch auf Arbeitserlaubnisse warten – ein Teufelskreis, der sie wahrscheinlich in die Schattenwirtschaft drängt.
Aus Mobilitätsperspektive könnten die strengeren Regeln den Kreis der Ausländer, die für eine spätere Umwandlung in eine Arbeitserlaubnis oder eine Unternehmenssponsorship infrage kommen, verkleinern – insbesondere in Niedriglohnbranchen wie Pflege und Landwirtschaft, die stark auf Inhaber humanitärer Aufenthaltstitel angewiesen sind. Arbeitgeber sollten längere Vorlaufzeiten für die Legalisierung ihrer Mitarbeiter einplanen und möglicherweise auf quotenbasierte Einstellungsverfahren umstellen.
Rechtsanwaltskanzleien rechnen mit einem Anstieg von Berufungen, da bestehende Inhaber versuchen werden, ihren Status unter den verschärften Bedingungen zu verlängern. Unternehmen, die Umzugsunterstützung anbieten, sollten höhere Rechtskosten einplanen und sicherstellen, dass betroffene Mitarbeiter sich schnell in staatlich anerkannte Sprachkurse einschreiben, um ihren Status zu erhalten.
Mittelfristig hofft die Regierung, dass die Maßnahme mit der EU-Liste sicherer Herkunftsländer harmoniert und schnellere Rückführungen abgelehnter Antragsteller ermöglicht. Sollte jedoch ein Gericht die finanziellen oder wohnungsbezogenen Voraussetzungen als unverhältnismäßig einstufen, könnte die Reform teilweise zurückgenommen werden – ein Muster, das bereits bei früheren Salvini-Dekreten zu beobachten war.
Quelle: ANSA
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