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Einwanderungsgerichte lehnen nun fast 80 % der Asylanträge unter den beschleunigten Trump-Richtlinien ab

Feb. 15, 2026
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Einwanderungsgerichte lehnen nun fast 80 % der Asylanträge unter den beschleunigten Trump-Richtlinien ab
Neue Statistiken zur Fallbearbeitung vom 14. Februar zeigen, dass US-Einwanderungsrichter Asylanträge mit einer beispiellosen Ablehnungsquote von 79,6 Prozent zurückweisen – ein Anstieg von etwa 50 Prozent im Kalenderjahr 2023. Allein im Dezember wurden 38.000 Abschiebungen durchgeführt – doppelt so viele wie im gleichen Monat vor zwei Jahren. Dieser Trend spiegelt eine Reihe von harten politischen Maßnahmen wider, die seit Januar 2025 eingeführt wurden: verschärfte Definitionen von „glaubhafter Furcht“, eine Vorgabe von 700 Fällen pro Richter und Jahr sowie die Ernennung zahlreicher neuer Richter mit militärischem oder polizeilichem Hintergrund.

Während Befürworter diese Zahlen als Beleg dafür sehen, dass „unbegründete“ Anträge aussortiert werden, kritisieren Rechtsberatungsorganisationen, dass das Recht auf ein faires Verfahren leidet. Viele Anhörungen finden inzwischen per Video in großen „Fließbandverfahren“ statt, mit eingeschränktem Zugang zu Rechtsbeistand. Wirtschaftsverbände befürchten, dass das strengere Verfahren auch auf arbeitsbezogene Verfahren übergreifen könnte und das Vertrauen multinationaler Mitarbeiter untergräbt, die im Rahmen von konfliktbedingten Versetzungen möglicherweise über Asylwege eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung benötigen.

Einwanderungsgerichte lehnen nun fast 80 % der Asylanträge unter den beschleunigten Trump-Richtlinien ab


Das größere Problem für Manager der globalen Mobilität ist systemischer Natur: Ein Gerichts-Rückstau, der auf 3,38 Millionen Fälle angewachsen ist. Selbst bei der beschleunigten Bearbeitungsrate schätzen Forscher, dass es 14 Jahre dauern würde, diesen abzubauen. Das bedeutet, dass Mitarbeiter, die in der Warteschlange feststecken, mit Reisegenehmigungsproblemen, alle 540 Tage zu erneuernden Arbeitserlaubnissen und psychischen Belastungen rechnen müssen, die sich auf die Produktivität auswirken.

Praktische Maßnahmen umfassen längere Vorlaufzeiten in Expatriierungsplänen für gefährdete Nationalitäten, Unterstützung bei Anwaltskosten und die Prüfung alternativer Zielorte – etwa Kanada oder EU-Mitgliedstaaten – für Versetzungen aus Regionen mit hoher Ablehnungsquote. Unternehmen sollten zudem beobachten, ob die strengeren Asylentscheidungen die Auslegung von „Verfolgung“ bei humanitären Aufenthaltsgenehmigungen oder TPS-Verfahren beeinflussen, die oft als Brücke zur Arbeitserlaubnis dienen.
Quelle: New York Post

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