
Neue Modellrechnungen des Innenministeriums, die The Guardian am 14. Februar vorliegen, deuten darauf hin, dass das Vereinigte Königreich erstmals seit 1993 eine negative Nettozuwanderung verzeichnen könnte. Die Prognose spiegelt die kumulative Wirkung verschärfter Regeln für studentische Angehörige, einer höheren Gehaltsschwelle für Skilled-Worker-Visa und einer Verdopplung der Aufenthaltsdauer für eine Niederlassungserlaubnis wider. Universitäten spüren bereits die Folgen: Die University of Greenwich kündigte eine Fusion mit der University of Kent an, um einem prognostizierten Rückgang der Einnahmen aus internationalen Studiengebühren in Höhe von 120 Millionen Pfund entgegenzuwirken, während Bau- und Sozialpflegeunternehmen vor unbesetzten Stellen warnen.
Ökonomen des National Institute of Economic & Social Research (NIESR) schätzen, dass bei einer Nettozuwanderung unter null über drei aufeinanderfolgende Jahre das britische BIP bis 2040 um 3,7 Prozent kleiner sein könnte – vergleichbar mit den Handelsverlusten nach dem Brexit. Insider im Finanzministerium befürchten ein Loch von 6 bis 8 Milliarden Pfund im Haushaltsplan, gerade jetzt, wo Kanzlerin Rachel Reeves ihren ersten vollständigen Haushalt im März vorbereitet.
Wirtschaftsverbände wie der CBI und techUK setzen sich für Ausnahmen ein und argumentieren, dass die neuen Regeln ursprünglich dazu dienten, anti-immigrationsorientierte Wähler zu gewinnen, nun aber das Wachstum gefährden. Das Innenministerium entgegnet, dass nachfragegesteuerte Visa weiterhin verfügbar sein werden und die Reformen das „Vertrauen der Öffentlichkeit“ in das System wiederherstellen sollen.
Für Mobility-Manager ist die wichtigste Erkenntnis, dass die Erlangung eines Certificate of Sponsorship (CoS) künftig schwieriger und teurer wird. Unternehmen sollten ihre Talentpools neu strukturieren, längere Vorlaufzeiten für Einstellungen einplanen und Budgets für wiederholte CoS-Verlängerungen vorsehen, da Mitarbeiter möglicherweise zehn Jahre benötigen, um eine Niederlassungserlaubnis zu erhalten.
Ökonomen des National Institute of Economic & Social Research (NIESR) schätzen, dass bei einer Nettozuwanderung unter null über drei aufeinanderfolgende Jahre das britische BIP bis 2040 um 3,7 Prozent kleiner sein könnte – vergleichbar mit den Handelsverlusten nach dem Brexit. Insider im Finanzministerium befürchten ein Loch von 6 bis 8 Milliarden Pfund im Haushaltsplan, gerade jetzt, wo Kanzlerin Rachel Reeves ihren ersten vollständigen Haushalt im März vorbereitet.
Wirtschaftsverbände wie der CBI und techUK setzen sich für Ausnahmen ein und argumentieren, dass die neuen Regeln ursprünglich dazu dienten, anti-immigrationsorientierte Wähler zu gewinnen, nun aber das Wachstum gefährden. Das Innenministerium entgegnet, dass nachfragegesteuerte Visa weiterhin verfügbar sein werden und die Reformen das „Vertrauen der Öffentlichkeit“ in das System wiederherstellen sollen.
Für Mobility-Manager ist die wichtigste Erkenntnis, dass die Erlangung eines Certificate of Sponsorship (CoS) künftig schwieriger und teurer wird. Unternehmen sollten ihre Talentpools neu strukturieren, längere Vorlaufzeiten für Einstellungen einplanen und Budgets für wiederholte CoS-Verlängerungen vorsehen, da Mitarbeiter möglicherweise zehn Jahre benötigen, um eine Niederlassungserlaubnis zu erhalten.
Quelle: The Guardian