
Eine aktuelle Analyse des National Institute of Economic and Social Research (NIESR) deutet darauf hin, dass Großbritannien im Jahr 2026 erstmals seit über drei Jahrzehnten eine negative Nettozuwanderung verzeichnen könnte – es würden also mehr Menschen das Land verlassen als zuziehen. Das Think-Tank führt diesen dramatischen Umschwung auf mehrere politische Maßnahmen der letzten 18 Monate zurück: höhere Gehaltsgrenzen für Skilled Worker-Visa (38.700 £), Einschränkungen bei der Sponsoring-Erlaubnis im Pflegebereich, strengere Regeln für Familienzusammenführungen und verschärfte Bedingungen für Studentenvisa.
Universitäten spüren die Auswirkungen bereits deutlich: So haben etwa Greenwich und Kent Fusionsgespräche aufgenommen, um den Rückgang der Einnahmen aus ausländischen Studiengebühren auszugleichen. Im privaten Sektor warnen Bauunternehmen und NHS-Dienstleister vor akuten Personallücken, die Infrastrukturprojekte verzögern und die Erreichung von Pflegezielen gefährden könnten.
Das NIESR prognostiziert, dass die Wirtschaft bei anhaltendem Trend bis 2040 um 3,7 Prozent schrumpfen könnte – ein Rückschlag für die erhofften Fortschritte der Regierung im Rahmen der „Wettbewerbsfähigkeitsagenda“. Finanzministerin Rachel Reeves droht dadurch ein Steuerausfall von 6 bis 8 Milliarden Pfund, was den Druck auf die Ausgabenpläne erhöht.
Für globale Mobilitätsteams steht vor allem die Vorlaufzeit im Fokus. Die Visa-Genehmigungen haben sich verlangsamt, da Sponsoren Schwierigkeiten haben, die höheren Gehaltsanforderungen zu erfüllen, während die Anträge von Angehörigen stark zurückgegangen sind. Mobility-Manager sollten daher Puffer in Projektpläne einbauen und alternative Einsatzmodelle wie Pendelregelungen oder kurzfristige Abordnungen prüfen, die unter der neuen Gehaltsgrenze liegen.
Immigrationsanalysten gehen davon aus, dass der Rückgang vorübergehend sein könnte, da andere G7-Staaten ihre Einwanderungspolitik lockern, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Kurzfristig müssen Unternehmen, die auf internationales Fachpersonal angewiesen sind, jedoch mit einem engeren Arbeitsmarkt und möglicherweise höheren Lohnkosten rechnen.
Universitäten spüren die Auswirkungen bereits deutlich: So haben etwa Greenwich und Kent Fusionsgespräche aufgenommen, um den Rückgang der Einnahmen aus ausländischen Studiengebühren auszugleichen. Im privaten Sektor warnen Bauunternehmen und NHS-Dienstleister vor akuten Personallücken, die Infrastrukturprojekte verzögern und die Erreichung von Pflegezielen gefährden könnten.
Das NIESR prognostiziert, dass die Wirtschaft bei anhaltendem Trend bis 2040 um 3,7 Prozent schrumpfen könnte – ein Rückschlag für die erhofften Fortschritte der Regierung im Rahmen der „Wettbewerbsfähigkeitsagenda“. Finanzministerin Rachel Reeves droht dadurch ein Steuerausfall von 6 bis 8 Milliarden Pfund, was den Druck auf die Ausgabenpläne erhöht.
Für globale Mobilitätsteams steht vor allem die Vorlaufzeit im Fokus. Die Visa-Genehmigungen haben sich verlangsamt, da Sponsoren Schwierigkeiten haben, die höheren Gehaltsanforderungen zu erfüllen, während die Anträge von Angehörigen stark zurückgegangen sind. Mobility-Manager sollten daher Puffer in Projektpläne einbauen und alternative Einsatzmodelle wie Pendelregelungen oder kurzfristige Abordnungen prüfen, die unter der neuen Gehaltsgrenze liegen.
Immigrationsanalysten gehen davon aus, dass der Rückgang vorübergehend sein könnte, da andere G7-Staaten ihre Einwanderungspolitik lockern, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken. Kurzfristig müssen Unternehmen, die auf internationales Fachpersonal angewiesen sind, jedoch mit einem engeren Arbeitsmarkt und möglicherweise höheren Lohnkosten rechnen.
Quelle: The Guardian
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