
Das britische Innenministerium hat die Einreisebestimmungen für seine Doppelstaatsbürger verschärft, was in der großen britischen Expat-Gemeinschaft in den VAE für Aufsehen sorgt. Ab dem 25. Februar 2026 müssen Fluggesellschaften weltweit die Beförderung von Doppelstaatsbürgern verweigern, die weder einen gültigen britischen (oder irischen) Reisepass noch ein kostenpflichtiges Zertifikat über die Berechtigung im Wert von 589 £ in einem ausländischen Pass vorweisen können. Diese Warnung wurde am 17. Februar von Business Standard veröffentlicht, nachdem aktualisierte Richtlinien für Fluggesellschaften herausgegeben wurden.
Rund 240.000 Briten leben langfristig in den VAE; viele besitzen zusätzlich südafrikanische, australische, kanadische oder EU-Pässe und reisten bisher mit dem Dokument, das die längste Gültigkeit oder die einfachsten Visafreiheiten bot. Mit der neuen Regelung entfällt diese Flexibilität. Airlines mit Sitz in Dubai und Abu Dhabi – Emirates, Etihad, British Airways, Virgin Atlantic – müssen vor der Ausstellung der Bordkarte die Daten des britischen Passes (oder Zertifikats) im Interactive Advance Passenger Information System überprüfen.
Diese Maßnahme ist Teil der umfassenderen britischen Pläne zur Vorab-Reisegenehmigung: Nur britische und irische Staatsbürger sind von der neuen ETA-Pflicht ausgenommen. Das Innenministerium argumentiert, die Regelung ermögliche den Grenzbeamten ein „vollständigeres Bild der Einwanderungssituation“ und helfe, Bedrohungen bereits vor Abreise zu verhindern. Kampagnenorganisationen warnen jedoch, dass Bürger mit abgelaufenen britischen Dokumenten dadurch faktisch daran gehindert werden könnten, kranke Angehörige zu besuchen oder dringende Geschäftsreisen anzutreten.
Für Mobilitätsmanager in den VAE heißt die unmittelbare Aufgabe, die Personalakten zu prüfen, Mitarbeiter und Angehörige mit möglicher britischer Staatsbürgerschaft zu identifizieren und sie zur Erneuerung oder Beantragung britischer Pässe zu verpflichten. Die Bearbeitungszeit beträgt durchschnittlich zehn Wochen, vor dem Sommer kann sie länger sein. Frauen, deren Ehename in den Pässen unterschiedlich ist, benötigen möglicherweise zusätzliche Nachweise, und Minderjährige müssen eigene Pässe besitzen. Das 589 £ teure Berechtigungszertifikat, das an einen Nicht-UK-Pass angeheftet wird, ist eine teure Notlösung und ersetzt nicht die ETA für Reisen ohne britische Staatsbürgerschaft.
Wer die Vorgaben nicht erfüllt, riskiert die Verweigerung des Boardings an den Check-in-Schaltern des Dubai International Airport, Umbuchungsgebühren und mögliche Verzögerungen bei Projekten. Unternehmen sollten daher umgehend Passstatus-Abfragen in ihre Online-Buchungssysteme integrieren und die Reisegenehmigungsketten entsprechend informieren.
Rund 240.000 Briten leben langfristig in den VAE; viele besitzen zusätzlich südafrikanische, australische, kanadische oder EU-Pässe und reisten bisher mit dem Dokument, das die längste Gültigkeit oder die einfachsten Visafreiheiten bot. Mit der neuen Regelung entfällt diese Flexibilität. Airlines mit Sitz in Dubai und Abu Dhabi – Emirates, Etihad, British Airways, Virgin Atlantic – müssen vor der Ausstellung der Bordkarte die Daten des britischen Passes (oder Zertifikats) im Interactive Advance Passenger Information System überprüfen.
Diese Maßnahme ist Teil der umfassenderen britischen Pläne zur Vorab-Reisegenehmigung: Nur britische und irische Staatsbürger sind von der neuen ETA-Pflicht ausgenommen. Das Innenministerium argumentiert, die Regelung ermögliche den Grenzbeamten ein „vollständigeres Bild der Einwanderungssituation“ und helfe, Bedrohungen bereits vor Abreise zu verhindern. Kampagnenorganisationen warnen jedoch, dass Bürger mit abgelaufenen britischen Dokumenten dadurch faktisch daran gehindert werden könnten, kranke Angehörige zu besuchen oder dringende Geschäftsreisen anzutreten.
Für Mobilitätsmanager in den VAE heißt die unmittelbare Aufgabe, die Personalakten zu prüfen, Mitarbeiter und Angehörige mit möglicher britischer Staatsbürgerschaft zu identifizieren und sie zur Erneuerung oder Beantragung britischer Pässe zu verpflichten. Die Bearbeitungszeit beträgt durchschnittlich zehn Wochen, vor dem Sommer kann sie länger sein. Frauen, deren Ehename in den Pässen unterschiedlich ist, benötigen möglicherweise zusätzliche Nachweise, und Minderjährige müssen eigene Pässe besitzen. Das 589 £ teure Berechtigungszertifikat, das an einen Nicht-UK-Pass angeheftet wird, ist eine teure Notlösung und ersetzt nicht die ETA für Reisen ohne britische Staatsbürgerschaft.
Wer die Vorgaben nicht erfüllt, riskiert die Verweigerung des Boardings an den Check-in-Schaltern des Dubai International Airport, Umbuchungsgebühren und mögliche Verzögerungen bei Projekten. Unternehmen sollten daher umgehend Passstatus-Abfragen in ihre Online-Buchungssysteme integrieren und die Reisegenehmigungsketten entsprechend informieren.
Quelle: Business Standard