
In einem am späten Freitag veröffentlichten Entwurf zur Regelsetzung hat das Heimatschutzministerium einen Plan aus dem Jahr 2020 wiederbelebt und ausgeweitet, der den Zugang zu Beschäftigungserlaubnissen (EAD) für Asylsuchende verschärfen soll. Nach dem Entwurf (RIN 1615-AC97) müssten Antragsteller:
• 365 Tage nach Einreichung eines positiven Asylantrags warten, bevor sie das Formular I-765 einreichen dürfen (bisherige Wartezeit: 150 Tage).
• Automatisch mit einem Stopp neuer EAD-Anträge rechnen, sobald die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Asylfälle 180 Tage überschreitet – ein Wert, der seit Mitte 2024 bereits überschritten ist.
Die USCIS argumentiert, dass diese Maßnahmen „unseriöse“ Anträge eindämmen und den Rückstau von 1,4 Millionen Asylfällen abbauen sollen. Interessenvertretungen warnen hingegen, dass der Entzug legaler Arbeitserlaubnisse Menschen in die Schattenwirtschaft drängen und die städtischen Haushalte, die Unterkunft und Lebensmittelhilfe bereitstellen, zusätzlich belasten wird. Arbeitgeber, die auf Arbeitserlaubnisse für Asylsuchende angewiesen sind – insbesondere in der Gastronomie, Landwirtschaft und Altenpflege – warnen vor Arbeitskräftemangel.
Die Regelung sieht eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsfrist vor. Sollte sie in Kraft treten, müssten Unternehmen ihre Personalplanung möglicherweise auf andere Visakategorien (z. B. H-2B) umstellen oder in Automatisierung investieren, um den Arbeitskräftemangel auszugleichen. Städte wie New York und Chicago, die bereits große Asylbewerberzahlen bewältigen, könnten mit stark steigenden Kosten für Unterstützungsleistungen rechnen.
Einwanderungsanwälte empfehlen, aktuelle Mitarbeiter mit auslaufenden EAD-Erneuerungen zu überprüfen und Notfall-Reiserichtlinien vorzubereiten, da internationale Einsätze nach Ablauf der Arbeitserlaubnis unmöglich werden könnten. Zudem sieht die Regel strengere Betrugsstrafen vor, was das Risiko für Arbeitgeber erhöht, die versehentlich nicht berechtigte Arbeitskräfte beschäftigen.
• 365 Tage nach Einreichung eines positiven Asylantrags warten, bevor sie das Formular I-765 einreichen dürfen (bisherige Wartezeit: 150 Tage).
• Automatisch mit einem Stopp neuer EAD-Anträge rechnen, sobald die durchschnittliche Bearbeitungszeit für Asylfälle 180 Tage überschreitet – ein Wert, der seit Mitte 2024 bereits überschritten ist.
Die USCIS argumentiert, dass diese Maßnahmen „unseriöse“ Anträge eindämmen und den Rückstau von 1,4 Millionen Asylfällen abbauen sollen. Interessenvertretungen warnen hingegen, dass der Entzug legaler Arbeitserlaubnisse Menschen in die Schattenwirtschaft drängen und die städtischen Haushalte, die Unterkunft und Lebensmittelhilfe bereitstellen, zusätzlich belasten wird. Arbeitgeber, die auf Arbeitserlaubnisse für Asylsuchende angewiesen sind – insbesondere in der Gastronomie, Landwirtschaft und Altenpflege – warnen vor Arbeitskräftemangel.
Die Regelung sieht eine 60-tägige öffentliche Kommentierungsfrist vor. Sollte sie in Kraft treten, müssten Unternehmen ihre Personalplanung möglicherweise auf andere Visakategorien (z. B. H-2B) umstellen oder in Automatisierung investieren, um den Arbeitskräftemangel auszugleichen. Städte wie New York und Chicago, die bereits große Asylbewerberzahlen bewältigen, könnten mit stark steigenden Kosten für Unterstützungsleistungen rechnen.
Einwanderungsanwälte empfehlen, aktuelle Mitarbeiter mit auslaufenden EAD-Erneuerungen zu überprüfen und Notfall-Reiserichtlinien vorzubereiten, da internationale Einsätze nach Ablauf der Arbeitserlaubnis unmöglich werden könnten. Zudem sieht die Regel strengere Betrugsstrafen vor, was das Risiko für Arbeitgeber erhöht, die versehentlich nicht berechtigte Arbeitskräfte beschäftigen.
Quelle: Bloomberg Law
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