
Am 20. Februar 2026 veröffentlichte die auf Arbeitsrecht spezialisierte Kanzlei Jackson Lewis ausführliche Checklisten, die erklären, wie Unternehmen ihre Formulare I-9 und E-Verify-Daten aktualisieren müssen, nachdem ein Bundesrichter die geplante Beendigung des Temporary Protected Status (TPS) für Haiti durch das DHS ausgesetzt hat. Die gerichtliche Anordnung verlängert automatisch die Arbeitserlaubnis für rund 110.000 haitianische Staatsangehörige bis zum **15. März 2026**, unabhängig vom auf ihren EADs aufgedruckten Ablaufdatum. USCIS und E-Verify haben abgestimmte Hinweise herausgegeben, die Arbeitgeber anweisen, als neues Ablaufdatum „15.03.2026“ einzutragen und in Abschnitt 1 des I-9-Formulars den Vermerk „gemäß Gerichtsentscheidung“ hinzuzufügen. Bei bereits eingestellten Mitarbeitern muss eine ähnliche Notiz im Feld „Zusätzliche Informationen“ oder im Supplement B ergänzt werden; es dürfen keine neuen Dokumente verlangt werden. Die Nichtbeachtung dieser Anweisungen kann Unternehmen gemäß INA §274B einer Diskriminierungshaftung aussetzen. Aus Sicht der Mobilität schützt die Richtlinie haitianische Arbeitnehmer vor plötzlichen Arbeitsunterbrechungen und ermöglicht es Unternehmen, Einsätze und Personalplanung mindestens bis Mitte März zu sichern. Die Rechtsstreitigkeiten dauern jedoch an, und das DHS hat angekündigt, möglicherweise Berufung einzulegen. Unternehmen sollten daher Erinnerungen für Überprüfungen Ende Februar einplanen, GovDelivery-Meldungen aufmerksam verfolgen und Notfallkommunikationen für betroffene Mitarbeiter vorbereiten.
Quelle: JD Supra – Jackson Lewis P.C.