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Senatsausschuss leitet umstrittenen Gesetzentwurf C-12 mit unveränderten Einwanderungsbefugnissen zur dritten Lesung weiter

Feb. 26, 2026
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Senatsausschuss leitet umstrittenen Gesetzentwurf C-12 mit unveränderten Einwanderungsbefugnissen zur dritten Lesung weiter
In einer Sitzung am späten Nachmittag des 25. Februar 2026 stimmte der ständige Ausschuss des Senats für nationale Sicherheit, Verteidigung und Veteranenangelegenheiten dafür, den Gesetzentwurf C-12 – offiziell das Gesetz zur Stärkung des kanadischen Einwanderungssystems und der Grenzen – ohne Änderungen an den gesamten Senat zurückzuverweisen. Diese Entscheidung bewahrt Bestimmungen, die dem Kabinett erlauben, Einwanderungsdokumente massenhaft zu annullieren oder zu ändern und eine einjährige Frist für die meisten Asylanträge einzuführen. Interessenvertretungen hatten wochenlang dafür geworben, die Teile 5 bis 8 des Gesetzentwurfs zu streichen, da die sogenannten „Massenstornierungs“-Befugnisse dazu führen könnten, dass Tausende gültige Studien- und Arbeitserlaubnisse oder sogar Daueraufenthaltsvisa mit begrenzten Rechtsmitteln ungültig gemacht werden. Der Sozialausschuss des Senats hatte am 23. Februar empfohlen, diese Abschnitte zu streichen, doch seine Empfehlung wurde vom Ausschuss für nationale Sicherheit überstimmt, nachdem Einwanderungsministerin Lena Metlege Diab argumentiert hatte, dass diese Befugnisse unerlässlich seien, um Betrug zu bekämpfen und Sicherheitsbedrohungen zu begegnen.

Senatsausschuss leitet umstrittenen Gesetzentwurf C-12 mit unveränderten Einwanderungsbefugnissen zur dritten Lesung weiter


Für globale Mobilitätsprogramme stehen viel auf dem Spiel. Sollte der Gesetzentwurf die dritte Lesung am 26. Februar passieren und die königliche Zustimmung erhalten, könnten Arbeitgeber plötzlich mit der Aufhebung von Dokumenten für ausländische Mitarbeiter konfrontiert werden, die unter weit gefasste Definitionen des öffentlichen Interesses fallen. Das rückwirkende Asylverbot ab dem 24. Juni 2020 schafft zudem Dringlichkeit für Langzeitbesucher, die noch keinen Flüchtlingsantrag gestellt haben. Rechtsexperten empfehlen eine sofortige Überprüfung der Statusdokumente der Mitarbeitenden sowie die Vorbereitung von Notfallplänen für beschleunigte Verlängerungen oder Statuswiederherstellungen. Das Gesetz erlaubt dem Kabinett weiterhin, Ausnahmen per Verordnung zu definieren, sodass genauere Details erst nach Verabschiedung bekannt werden. Unternehmen sollten jedoch jetzt mit Szenarien planen: kritische Positionen, die von temporären Bewohnern besetzt sind, identifizieren, alternative Arbeitserlaubniskategorien prüfen und die Führung über potenzielle Reputationsrisiken informieren, falls Mitarbeitende massenhaft ihren Status verlieren.

Die Regierung hat signalisiert, dass eine gestaffelte Umsetzung möglich ist, doch konkrete Zeitpläne fehlen. Da ein Minderheitsparlament eine endgültige Zustimmung voraussichtlich nicht blockieren wird, könnte der Gesetzentwurf C-12 innerhalb weniger Wochen die Einwanderungslandschaft Kanadas grundlegend verändern. Organisationen mit umfangreichen internationalen Talentenetzwerken sollten die Senatsdebatten genau verfolgen und sich darauf vorbereiten, neue Compliance-Anforderungen an Personal-, Reise- und Rechtsabteilungen zu kommunizieren.
Quelle: Immigration News Canada

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