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TICO erinnert Reisebüros in Ontario an ihre rechtlichen Pflichten angesichts der Störungen in Mexiko

Feb. 25, 2026
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TICO erinnert Reisebüros in Ontario an ihre rechtlichen Pflichten angesichts der Störungen in Mexiko
Der Travel Industry Council of Ontario (TICO) hat am 24. Februar eine seltene offizielle Warnung herausgegeben und die 2.400 registrierten Reisebüros und Reiseveranstalter der Provinz aufgefordert, ihre gesetzlichen Verpflichtungen „wieder aufzufrischen“, da die Gewalt in Mexiko weiterhin kanadische Reisepläne durcheinanderbringt. Die Aufsichtsbehörde betonte, dass gemäß Abschnitt 40 der Ontario-Verordnung 26/05 Agenturen verpflichtet sind, Kunden über sich ändernde Sicherheitsbedingungen zu informieren, rechtzeitig über Terminänderungen von mehr als 24 Stunden zu benachrichtigen und vollständige Rückerstattungen zu gewähren, wenn ein Dienstleister vertraglich zugesicherte Leistungen nicht erbringen kann.

TICO-Geschäftsführer Richard Smart bezeichnete die Situation als „ein klassischer Stresstest für Verbraucherschutzregeln“ und stellte fest, dass einige Agenten nur zögerlich Rechnungen mit geänderten Flugzeiten neu ausstellten oder Reisende darüber informierten, dass Resort-Shuttles eingestellt wurden. Die Warnung erläutert den Agenten die feinen Unterschiede zwischen Ontarios Rückerstattungsregeln für Pauschalreisen und dem bundesweiten APPR-Regime, das reine Flugbuchungen regelt. Zudem fordert sie die Registrierten auf, Echtzeit-Updates von Fluggesellschaften und Global Affairs Canada zu verfolgen und Kunden daran zu erinnern, sich beim Portal „Canadians Abroad“ zu registrieren.

TICO erinnert Reisebüros in Ontario an ihre rechtlichen Pflichten angesichts der Störungen in Mexiko


Aus Sicht der Firmenmobilität ist das Bulletin eine wichtige Erinnerung daran, dass in Ontario ansässige Travel-Management-Unternehmen (TMCs) auch bei multinationalen Kunden den provinziellen Offenlegungs- und Rückerstattungsregeln unterliegen. Verstöße können Bußgelder von bis zu 25.000 CAD für Unternehmen und 5.000 CAD für einzelne Berater sowie eine mögliche Lizenzsperre nach sich ziehen. Inhouse-Mobilitätsteams sollten daher sicherstellen, dass ihre TMCs die Warnung an die Frontagenten weitergegeben und Skripte sowie Dokumentationsvorlagen entsprechend angepasst haben.

Die TICO-Mitteilung weist außerdem auf Fallstricke bei Versicherungen hin. Viele Policen schließen Unruhen aus, sofern keine offizielle Regierungsempfehlung vorliegt; da Ottawa seine Warnung am 24. Februar herabgestuft hat, änderten sich die Deckungsbedingungen innerhalb weniger Stunden. Agenten müssen die Versicherungsbedingungen vor der Zusage von Reiserücktrittsleistungen erneut prüfen, und Unternehmen sollten überprüfen, ob ihre pauschalen Reiseversicherungen „Difference-in-Conditions“-Klauseln enthalten, die solche Lücken schließen.
Quelle: TravelPulse Canada

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