Innenministerium veröffentlicht vierteljährliche Einwanderungsstatistik und bestätigt starken Rückgang bei Arbeits- und Studienvisa
Fluggesellschaften verschärfen ETA-Kontrollen, da vollständige digitale Grenzregeln im Vereinigten Königreich in Kraft treten
Experten warnen: Visa-Krise ist ein „Fiasko“ für britische Krankenhäuser, da die Rekrutierung aus dem Ausland versiegt
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Die 16-Pfund-Gebühr für visumfreies Reisen im Vereinigten Königreich tritt in Kraft – kaum Anzeichen für Reisechaos
Eine Analyse der Irish Times zeigt, dass die seit dem 25. Februar vollständig eingeführte £16-ETA-Gebühr im Vereinigten Königreich nicht zur befürchteten Tourismuskrise geführt hat. Die Besucherzahlen in Nordirland bleiben stabil, und irische Staatsbürger sind weiterhin von der Regelung ausgenommen. Dies deutet darauf hin, dass die neue digitale Genehmigung eher eine bürokratische Hürde als ein Abschreckungsfaktor ist. Unternehmen sollten dennoch den schnellen und kostengünstigen ETA-Schritt in ihre Reiseplanung integrieren.
Neue Vorschriften erweitern ETA-Pflicht auf britische Inseln und Kronbesitzungen
Eine am 26. Februar in Kraft getretene Rechtsverordnung erweitert das elektronische Reisegenehmigungssystem (ETA) des Vereinigten Königreichs auf die Isle of Man, Jersey und Guernsey. Das bedeutet, dass die meisten visumfreien Besucher der Inseln nun eine ETA benötigen. Die Änderung schließt bisherige Schlupflöcher bei der Einreise und betrifft insbesondere Geschäftsreisende, die häufig in den Kronbesitzungen unterwegs sind. Dies unterstreicht die Strategie der Regierung für eine einheitliche digitale Grenzkontrolle.
Großbritannien stellt vollständig auf digitalen Einwanderungsstatus um: eVisas ersetzen alle physischen Dokumente
UKVI stellte am 25. Februar 2026 die Ausgabe von Visastickern und BRP-Karten ein und vollendete damit den Übergang Großbritanniens zu einem vollständig digitalen Einwanderungsstatus. Alle Aufenthaltsgenehmigungen sind nun eVisas, die mit dem Reisepass des Reisenden verknüpft und elektronisch von den Fluggesellschaften überprüft werden. Stimmen die Daten nicht überein, drohen den Airlines Bußgelder und den Reisenden die Verweigerung des Boardings. Arbeitgeber müssen ihre Arbeitsberechtigungsprüfungen auf das Share-Code-System umstellen. Die Umstellung vereinfacht die Grenzkontrollen, erfordert jedoch sofortiges Handeln der Mobilitätsteams.
„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Elektronische Reisegenehmigung jetzt für alle visumfreien Staatsangehörigen Pflicht
Ab dem 25. Februar 2026 benötigen Bürger der USA, der EU, Kanadas, Australiens und über 80 weiterer visumfreier Länder eine elektronische Reisegenehmigung (ETA) für die Einreise ins Vereinigte Königreich. Fluggesellschaften führen nun automatisierte Prüfungen durch und verweigern die Beförderung, wenn keine gültige ETA vorliegt. Verstöße gegen diese Regelung werden mit Geldstrafen geahndet. Mobilitätsmanager müssen die ETA-Überprüfung in die Reisegenehmigung integrieren, um Unterbrechungen bei Dienstreisen zu vermeiden.
Doppelte britische Staatsbürger verlieren Umgehungslösung für ausländische Pässe an der britischen Grenze
Automatisierte Kontrollen der Fluggesellschaften lehnen ab dem 25. Februar 2026 ETA-Anträge von Personen ab, die als britische Staatsbürger registriert sind. Doppelstaatsbürger müssen dann mit einem britischen oder irischen Pass reisen. Die Beförderung wird verweigert, wenn nur ein ausländischer Pass vorgelegt wird, was Arbeitgebern teure Verzögerungen bei Mitarbeitern mit abgelaufenen britischen Pässen droht.
Großbritannien warnt Fluggesellschaften vor hohen Geldstrafen, da Haftungsregeln für Fluggesellschaften auf digitale Kontrollen ausgeweitet werden
Ab sofort drohen Fluggesellschaften bei Fehlern mit ETA und eVisa dieselben Bußgelder wie bei Visa-Verstößen. Das Innenministerium hat Live-Datenfeeds integriert, 55.000 Mitarbeiter geschult und die Airlines zur ersten Kontrollinstanz für die „digitale Einreisegenehmigung“ gemacht. Unternehmen, die auf kurzfristige Reisen ins Vereinigte Königreich angewiesen sind, sollten ihre Dokumentenprüfungen verschärfen, um teure Umleitungen zu vermeiden, falls Mitarbeitern die Bordkarte verweigert wird.
ONS startet Überarbeitung der SOC-Codes, die Gehaltsschwellen für gesponserte Arbeitskräfte neu definiert
Eine im Februar erneut aufgegriffene Konsultation, die diesen Monat gestartet wurde, zielt darauf ab, die SOC-Codes zu modernisieren, die die „üblichen Vergütungssätze“ für Fachkräfte regeln. Die Änderungen könnten die Gehaltsschwellen für Tausende zukünftige Entsandte neu justieren. Personal- und Mobilitätsteams haben bis zum 11. Mai 2026 Zeit, ihre Stellungnahmen einzureichen.