
Der belgische Reiseverkehr erlebte am 28. Februar das Worst-Case-Szenario der Branche: eine Kettenreaktion von Flugverbotszonen im Nahen Osten, die die meisten Langstreckenflüge zwang, kurzfristig gestrichen oder umgeleitet zu werden. Das Fachmagazin TravMagazine berichtet, dass Emirates, Qatar Airways, Etihad, KLM, Lufthansa und Turkish Airlines ihre Wochenendverbindungen einstellten, die täglich Hunderte Belgier mit Afrika, Asien und Australien verbinden. Am Flughafen Brüssel wurden sowohl die Emirates-Flüge nach Dubai als auch der Qatar Airways-Flug nach Doha komplett gestrichen. Lufthansa strich Flüge nach Dubai, Beirut und Muscat, KLM setzte vorsorglich den Amsterdam–Riad-Zubringerflug aus. Die Airlines berufen sich auf Sicherheitsvorschriften für das Personal und Versicherungsausschlüsse, die automatisch greifen, wenn Überflugrechte entzogen werden.
Warum ist das für Belgien relevant? Zwar bedienen nur wenige Golf-Airlines Brüssel direkt, doch sie sind unverzichtbare Knotenpunkte für Anschlussflüge. Belgische Urlauber, die über Dubai nach Thailand reisen, Geschäftsleute, die über Doha nach Indien fliegen, und NGO-Mitarbeiter auf dem Weg nach Ostafrika sind auf diese Drehkreuze angewiesen. Da der Golfraum nun gesperrt ist, werden Routen über Zentralasien oder Südeuropa umgeleitet, was die Reisezeit um bis zu fünf Stunden verlängert und die ohnehin schon hohen Reisekosten in der Hauptsaison weiter in die Höhe treibt.
Reisebüros berichten, dass der Samstag damit verbracht wurde, Passagiere auf die wenigen verfügbaren Alternativflüge umzubuchen. Einige Unternehmen verhängen vorübergehend ein Reiseverbot für nicht zwingend notwendige Reisen über den Nahost-Korridor. Auch Verlader von hochwertigen Pharmazeutika aus Belgiens Life-Sciences-Sektor stehen vor Problemen, da die Kapazitäten im Frachtraum schwinden. Belgische Mobilitätsteams raten Mitarbeitern im Golfraum, vorerst vor Ort zu bleiben, bis sich die Flugpläne stabilisieren. Einwanderungsberater warnen, dass durch unfreiwillige Reiseverlängerungen Visaüberschreitungen drohen könnten, und empfehlen eine frühzeitige Abstimmung mit den lokalen Behörden.
Analysten rechnen mit einer allmählichen Erholung, sobald die Warnungen für Konfliktgebiete aufgehoben werden, warnen jedoch, dass die Versicherungsprämien für Überflüge steigen dürften, was die Flugpreise bis ins zweite Quartal hinein hochhalten wird.
Warum ist das für Belgien relevant? Zwar bedienen nur wenige Golf-Airlines Brüssel direkt, doch sie sind unverzichtbare Knotenpunkte für Anschlussflüge. Belgische Urlauber, die über Dubai nach Thailand reisen, Geschäftsleute, die über Doha nach Indien fliegen, und NGO-Mitarbeiter auf dem Weg nach Ostafrika sind auf diese Drehkreuze angewiesen. Da der Golfraum nun gesperrt ist, werden Routen über Zentralasien oder Südeuropa umgeleitet, was die Reisezeit um bis zu fünf Stunden verlängert und die ohnehin schon hohen Reisekosten in der Hauptsaison weiter in die Höhe treibt.
Reisebüros berichten, dass der Samstag damit verbracht wurde, Passagiere auf die wenigen verfügbaren Alternativflüge umzubuchen. Einige Unternehmen verhängen vorübergehend ein Reiseverbot für nicht zwingend notwendige Reisen über den Nahost-Korridor. Auch Verlader von hochwertigen Pharmazeutika aus Belgiens Life-Sciences-Sektor stehen vor Problemen, da die Kapazitäten im Frachtraum schwinden. Belgische Mobilitätsteams raten Mitarbeitern im Golfraum, vorerst vor Ort zu bleiben, bis sich die Flugpläne stabilisieren. Einwanderungsberater warnen, dass durch unfreiwillige Reiseverlängerungen Visaüberschreitungen drohen könnten, und empfehlen eine frühzeitige Abstimmung mit den lokalen Behörden.
Analysten rechnen mit einer allmählichen Erholung, sobald die Warnungen für Konfliktgebiete aufgehoben werden, warnen jedoch, dass die Versicherungsprämien für Überflüge steigen dürften, was die Flugpreise bis ins zweite Quartal hinein hochhalten wird.
Quelle: TravMagazine
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