
Das Generalsekretariat des Rates erinnerte die Medien am 27. Februar 2026 daran, dass 14:00 Uhr MEZ die endgültige Frist für die Beantragung eines Vor-Ort-Ausweises zur Berichterstattung über das Treffen des Europäischen Rates am 19. und 20. März 2026 ist. Während Inhaber eines Jahresausweises davon ausgenommen sind, müssen Hunderte von freiberuflichen Reportern, Kamerateams und Mitarbeitern der Unternehmenskommunikation – viele davon Drittstaatsangehörige mit Sitz in Brüssel – den EVA-Online-Akkreditierungsprozess durchlaufen und eine Sicherheitsüberprüfung bestehen. Die Mobilitätsmanager von Nachrichtenagenturen und multinationalen Unternehmen übernehmen häufig diese Anträge, da Beschäftigungsnachweise, belgische Aufenthaltstitel oder EU-Presseausweise als Uploads erforderlich sind. Wird die Frist verpasst, müssen Journalisten auf gemeinsame Übertragungen zurückgreifen und haben keinen Zugang zu den Pressebereichen in den Gebäuden Justus Lipsius oder Europa, was die Echtzeitberichterstattung und den Austausch mit Beteiligten einschränkt. Neu in diesem Jahr ist die Integration der eIDAS-konformen digitalen Signatur Belgiens in die Plattform, wodurch die persönliche Abholung für Inhaber eines bestehenden Jahresausweises des Europäischen Rates entfällt. Erstbewerber müssen ihre Akkreditierung jedoch weiterhin persönlich im LEX-Gebäude zwischen dem 14. und 18. März abholen, was zu Engpässen führen könnte; Unternehmen wird empfohlen, die Ankünfte zu staffeln. Die Agenda des Gipfels im März – Migration, Wettbewerbsfähigkeit und Ukraine – wird eine Rekordzahl von Medienvertretern aus Nicht-EU-Ländern anziehen. In Zusammenarbeit mit dem belgischen Außenministerium hat der Rat am Flughafen Brüssel eine beschleunigte Schengen-Visa-Schleuse für akkreditierte Journalisten aus visapflichtigen Ländern eingerichtet, ähnlich wie beim informellen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs Anfang Februar. Mobilitätsteams sollten ankommende Mitarbeiter darauf hinweisen, gedruckte Kopien ihrer Akkreditierungsbestätigung mitzuführen, um den Fast-Track nutzen zu können. Das Verpassen der heutigen Frist erschwert nicht nur die Live-Berichterstattung, sondern kann auch die vom Rat ausgestellten Unterstützungsschreiben für Schengen-Visa ungültig machen, was zu verweigertem Boarding führen kann. Organisationen behandeln die Frist am 27. Februar daher als verbindlichen Stichtag in ihren Reiseplanungen.