
Die Deutsche Bahn und Brussels Airlines haben gemeinsam einen neuen ICE-Hochgeschwindigkeitszug vorgestellt, der ab dem 7. September 2026 zweimal täglich zwischen Köln Hauptbahnhof und dem Flughafen Brüssel verkehren wird. Die Partnerschaft wurde am 26. Februar bekanntgegeben und von den belgischen Medien am 27. Februar 2026 breit aufgegriffen, da die Vorfreude auf den Verkaufsstart der Tickets im Frühjahr wächst.
Laut Vereinbarung wird die 300 km lange Strecke etwa zwei Stunden dauern und im Buchungssystem der Lufthansa Group mit einer Brussels Airlines-Flugnummer geführt – ein sogenanntes „Air-Rail-Codeshare“. Zwischenstopps in Aachen, Lüttich-Guillemins, Löwen und Antwerpen machen den Zug zudem zu einer schnellen Inlandsverbindung, wodurch der wichtigste belgische Flughafen effektiv zu einem Schienenknotenpunkt für das deutsche Rheinland wird.
Dieser Schritt reagiert auf den zunehmenden politischen Druck in Belgien, Kurzstreckenflüge zu reduzieren, sowie auf europaweite Nachhaltigkeitsvorgaben für Unternehmen. Multinationale Firmen mit Mitarbeitern in Köln oder Düsseldorf können Reisende direkt zu Langstreckenflügen ab Brüssel leiten und gleichzeitig die Scope-3-Emissionen im Luftverkehr senken. Die Möglichkeit, Meilen bei Miles & More zu sammeln, sowie gesicherte Anschlussverbindungen machen das Angebot besonders attraktiv für Vielfliegerprogramme und Mobilitätsmanager.
Die infrastrukturellen Anpassungen sind gering, da der ICE bereits am Bahnhof Brüssel-Midi hält; das Projekt betrifft hauptsächlich Fahrpläne und die Zuweisung von Gleisen am Bahnhof des Flughafens Brüssel. Dennoch bestätigte Infrabel, dass nördlich von Löwen zusätzliche Signalanlagen installiert werden, um die Kapazität zu erhöhen.
Personalabteilungen sollten beachten, dass die Deutsche Bahn den Service nach deutschem Arbeitsrecht betreibt, was bedeutet, dass Streiks in Belgien nicht automatisch zu Zugausfällen führen – ein willkommener Vorteil bei Streiks am Flughafen. Sollte die Fahrgastzahl den Prognosen entsprechen (250.000 im ersten vollen Jahr), deutete Brussels Airlines an, das Modell auf Strecken nach Luxemburg und Rotterdam auszuweiten.
Die Ankündigung signalisiert somit eine umfassendere Entwicklung hin zu einer stärkeren Integration von Schiene und Luftverkehr in der Benelux-Region.
Laut Vereinbarung wird die 300 km lange Strecke etwa zwei Stunden dauern und im Buchungssystem der Lufthansa Group mit einer Brussels Airlines-Flugnummer geführt – ein sogenanntes „Air-Rail-Codeshare“. Zwischenstopps in Aachen, Lüttich-Guillemins, Löwen und Antwerpen machen den Zug zudem zu einer schnellen Inlandsverbindung, wodurch der wichtigste belgische Flughafen effektiv zu einem Schienenknotenpunkt für das deutsche Rheinland wird.
Dieser Schritt reagiert auf den zunehmenden politischen Druck in Belgien, Kurzstreckenflüge zu reduzieren, sowie auf europaweite Nachhaltigkeitsvorgaben für Unternehmen. Multinationale Firmen mit Mitarbeitern in Köln oder Düsseldorf können Reisende direkt zu Langstreckenflügen ab Brüssel leiten und gleichzeitig die Scope-3-Emissionen im Luftverkehr senken. Die Möglichkeit, Meilen bei Miles & More zu sammeln, sowie gesicherte Anschlussverbindungen machen das Angebot besonders attraktiv für Vielfliegerprogramme und Mobilitätsmanager.
Die infrastrukturellen Anpassungen sind gering, da der ICE bereits am Bahnhof Brüssel-Midi hält; das Projekt betrifft hauptsächlich Fahrpläne und die Zuweisung von Gleisen am Bahnhof des Flughafens Brüssel. Dennoch bestätigte Infrabel, dass nördlich von Löwen zusätzliche Signalanlagen installiert werden, um die Kapazität zu erhöhen.
Personalabteilungen sollten beachten, dass die Deutsche Bahn den Service nach deutschem Arbeitsrecht betreibt, was bedeutet, dass Streiks in Belgien nicht automatisch zu Zugausfällen führen – ein willkommener Vorteil bei Streiks am Flughafen. Sollte die Fahrgastzahl den Prognosen entsprechen (250.000 im ersten vollen Jahr), deutete Brussels Airlines an, das Modell auf Strecken nach Luxemburg und Rotterdam auszuweiten.
Die Ankündigung signalisiert somit eine umfassendere Entwicklung hin zu einer stärkeren Integration von Schiene und Luftverkehr in der Benelux-Region.
Quelle: Aviation24.be