
Neue Daten vom 28. Februar 2026 zeigen, dass die polnische Grenzpolizei im Jahr 2025 insgesamt 9.551 Rückführungsanordnungen gegen irreguläre Migranten vollstreckt hat – ein Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – und damit das bisher höchste Verhältnis von vollstreckten zu erlassenen Entscheidungen erreichte. Beamte des Innenministeriums führen diesen Anstieg auf verbesserte Fallmanagement-Software und eine engere Zusammenarbeit mit Fluggesellschaften bei sogenannten „No-Fly“-Warnungen zurück.
Der Migrationsanalyst Dr. Mateusz Krępa von der Universität Warschau erklärte der Tageszeitung Fakt, dass viele als „freiwillig“ klassifizierte Ausreisen in der Praxis unter Fristdruck durchgesetzt werden, was jedoch die Kosten für staatliche Unterbringung senkt. Er wies darauf hin, dass Georgier und Moldauer bei sicherheitsrelevanten Abschiebungen weiterhin überrepräsentiert sind, was Forderungen nach gezielter Arbeitsmarktansprache zur Verhinderung von Überziehungen verstärkt.
Für Arbeitgeber bedeuten die Zahlen ein verschärftes Kontrollumfeld. Arbeitsinspektoren können nun Datenbanken zu Aufenthaltstiteln mit digitalen Lohnabrechnungen abgleichen, was die Aufdeckung von Schwarzarbeit erleichtert. Die Bußgelder für illegale Beschäftigung haben sich seit Juni letzten Jahres auf 15.000 PLN pro Arbeitnehmer verdoppelt, und Wiederholungstäter riskieren ein einjähriges Sponsoringverbot für neue Arbeitserlaubnisse.
Global agierende Personalverantwortliche, die Drittstaatsangehörige in Polen beschäftigen, sollten sicherstellen, dass ihre Systeme zur Überwachung von Visumsabläufen mindestens vier Monate vor Ablauf eine Erinnerung zur Verlängerung auslösen und dass Änderungen der Tätigkeiten umgehend den Woiwodschaftsämtern gemeldet werden. Unterlassungen können nicht nur zur Entfernung von Mitarbeitern führen, sondern auch den Ruf des Unternehmens schädigen und zukünftige Einwanderungsanträge gefährden.
Der Vollzugstrend steht im Einklang mit den EU-weiten Bemühungen, die „Effektivität von Rückführungen“ zu verbessern – ein zentraler Pfeiler des Migrationspakts der Union, der noch in diesem Jahr vollständig in Kraft treten soll. Unternehmen mit europaweiten Talentpools müssen Polens strengere Linie mit den liberaleren Regelungen in anderen Mitgliedstaaten in Einklang bringen.
Der Migrationsanalyst Dr. Mateusz Krępa von der Universität Warschau erklärte der Tageszeitung Fakt, dass viele als „freiwillig“ klassifizierte Ausreisen in der Praxis unter Fristdruck durchgesetzt werden, was jedoch die Kosten für staatliche Unterbringung senkt. Er wies darauf hin, dass Georgier und Moldauer bei sicherheitsrelevanten Abschiebungen weiterhin überrepräsentiert sind, was Forderungen nach gezielter Arbeitsmarktansprache zur Verhinderung von Überziehungen verstärkt.
Für Arbeitgeber bedeuten die Zahlen ein verschärftes Kontrollumfeld. Arbeitsinspektoren können nun Datenbanken zu Aufenthaltstiteln mit digitalen Lohnabrechnungen abgleichen, was die Aufdeckung von Schwarzarbeit erleichtert. Die Bußgelder für illegale Beschäftigung haben sich seit Juni letzten Jahres auf 15.000 PLN pro Arbeitnehmer verdoppelt, und Wiederholungstäter riskieren ein einjähriges Sponsoringverbot für neue Arbeitserlaubnisse.
Global agierende Personalverantwortliche, die Drittstaatsangehörige in Polen beschäftigen, sollten sicherstellen, dass ihre Systeme zur Überwachung von Visumsabläufen mindestens vier Monate vor Ablauf eine Erinnerung zur Verlängerung auslösen und dass Änderungen der Tätigkeiten umgehend den Woiwodschaftsämtern gemeldet werden. Unterlassungen können nicht nur zur Entfernung von Mitarbeitern führen, sondern auch den Ruf des Unternehmens schädigen und zukünftige Einwanderungsanträge gefährden.
Der Vollzugstrend steht im Einklang mit den EU-weiten Bemühungen, die „Effektivität von Rückführungen“ zu verbessern – ein zentraler Pfeiler des Migrationspakts der Union, der noch in diesem Jahr vollständig in Kraft treten soll. Unternehmen mit europaweiten Talentpools müssen Polens strengere Linie mit den liberaleren Regelungen in anderen Mitgliedstaaten in Einklang bringen.
Quelle: Fakt
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