
Das Start-up für Nachtzüge, European Sleeper, hat den 3. März gewählt, um eine umfassende Überarbeitung seines Projekts Brüssel–Mailand vorzustellen – eine gute Nachricht für Pendler über Landesgrenzen hinweg, die die Nachtzugverbindung als echte Alternative zu Nachtflügen sehen. Bauarbeiten an der Simplon-Strecke zwangen den Betreiber, den Plan neu zu gestalten; die neue Route führt stattdessen über die historische Gotthard-Route in der Schweiz, mit wichtigen Halten in Zürich, Lugano, Como und Bellinzona, bevor der Zug in Milano Porta Garibaldi ankommt. Die Genossenschaft verspricht eine dreimal wöchentliche Verbindung ab dem 9. September 2026. Der Ticketverkauf startet „in zwei Wochen“, sodass Reisende Mitte März die Möglichkeit haben, sich günstige Tarife zu sichern. Während der Abschnitt Amsterdam erst 2027 startet, profitieren belgische und italienische Unternehmen weiterhin von durchgehenden Nachtzügen, Fahrradmitnahme und Frühstück im Bett – Elemente, die bereits auf der Brüssel–Prag-Strecke von European Sleeper Auslastungen von über 80 % ermöglichen.
Die Routenänderung ist mehr als nur eine kartografische Anpassung. Durch die Umgehung der Schließung des Simplon-Basistunnels gewinnt European Sleeper an Fahrplanstabilität – ein entscheidender Faktor für die Fürsorgepflicht und für Reisende, die frühmorgendliche Termine im Geschäftsviertel Porta Nuova in Mailand erreichen müssen. Umwelt-, Sozial- und Governance-Teams (ESG) weisen zudem darauf hin, dass die Nachtzugfahrt im Vergleich zu Kurzstreckenflügen pro Passagier mindestens 250 kg CO₂ einsparen kann, was mit den Dekarbonisierungszielen von Unternehmen übereinstimmt.
Allerdings bedeutet die Umstellung auf den steilen Gotthard-Pass, dass der Zug nicht den schnellen Basistunnel nutzen kann und eine durchschnittliche Geschwindigkeit von nur 57 km/h erreicht. Die Fahrzeit bleibt bei etwa 17 Stunden, was European Sleeper unter Druck setzt, ein komfortables Bordangebot zu liefern – verbesserte „Comfort Plus“-Liegewagen und modernisierte AB30-Schlafwagen sind bereits bestätigt.
Aus verkehrspolitischer Sicht unterstreicht der Service das erneute Interesse der EU an Nachtzügen im Rahmen des Green Deal. Das italienische Verkehrsministerium hat bereits zugesagt, Genehmigungsverfahren zu vereinfachen, während die Schweizer Infrastrukturgesellschaft SBB auf bestimmte Zuschläge verzichtet, um den Umstieg auf die Schiene zu fördern. Arbeitgeber mit Büros in Brüssel, Köln, Zürich und Mailand sollten ihre Reisepolitik überprüfen, um die steuerlich begünstigten „Green Travel Day“-Zuschüsse in Belgien und Italien optimal zu nutzen.
Die Routenänderung ist mehr als nur eine kartografische Anpassung. Durch die Umgehung der Schließung des Simplon-Basistunnels gewinnt European Sleeper an Fahrplanstabilität – ein entscheidender Faktor für die Fürsorgepflicht und für Reisende, die frühmorgendliche Termine im Geschäftsviertel Porta Nuova in Mailand erreichen müssen. Umwelt-, Sozial- und Governance-Teams (ESG) weisen zudem darauf hin, dass die Nachtzugfahrt im Vergleich zu Kurzstreckenflügen pro Passagier mindestens 250 kg CO₂ einsparen kann, was mit den Dekarbonisierungszielen von Unternehmen übereinstimmt.
Allerdings bedeutet die Umstellung auf den steilen Gotthard-Pass, dass der Zug nicht den schnellen Basistunnel nutzen kann und eine durchschnittliche Geschwindigkeit von nur 57 km/h erreicht. Die Fahrzeit bleibt bei etwa 17 Stunden, was European Sleeper unter Druck setzt, ein komfortables Bordangebot zu liefern – verbesserte „Comfort Plus“-Liegewagen und modernisierte AB30-Schlafwagen sind bereits bestätigt.
Aus verkehrspolitischer Sicht unterstreicht der Service das erneute Interesse der EU an Nachtzügen im Rahmen des Green Deal. Das italienische Verkehrsministerium hat bereits zugesagt, Genehmigungsverfahren zu vereinfachen, während die Schweizer Infrastrukturgesellschaft SBB auf bestimmte Zuschläge verzichtet, um den Umstieg auf die Schiene zu fördern. Arbeitgeber mit Büros in Brüssel, Köln, Zürich und Mailand sollten ihre Reisepolitik überprüfen, um die steuerlich begünstigten „Green Travel Day“-Zuschüsse in Belgien und Italien optimal zu nutzen.