VAE erlässt alle Bußgelder für Visumsüberschreitungen für Reisende, die durch die Luftraumsperrung gestrandet sind
Brasilien startet „Open Doors 2026“: Visafreies Pilotprogramm für acht neue Länder
China gewährt Inhabern kanadischer Reisepässe 30 Tage visumfreien Aufenthalt
Neueste Nachrichten
Regierungsarbeitsbericht verspricht erweiterten visafreien Zugang und tiefere Öffnung
Premier Li Qiangs Regierungsarbeitsbericht 2026 kündigt an, die einseitigen visafreien Einreisen oder vollständigen gegenseitigen Visafreistellungen „schrittweise auszuweiten“. Dies deutet darauf hin, dass bald mehr Länder und Flughäfen von vereinfachten Einreisebestimmungen profitieren werden. Im Zusammenhang mit Chinas zentralen Wirtschaftsreformen bedeutet dies, dass Mobilitätsmanager sich auf eine erweiterte Liste visafreier Länder sowie verbesserte 144- und 240-Stunden-Transitvisa einstellen sollten. Schnellere und kostengünstigere Einreisen werden die Vorlaufzeiten für Geschäftsreisen und Entsendungen verkürzen und könnten das Reiseaufkommen im zweiten Halbjahr 2026 deutlich steigern.
Hongkong erweitert die Frist zur Beantragung der Visaverlängerung auf 90 Tage für sechs wichtige Talentprogramme
Ein Branchen-Update vom 5. März 2026 bestätigt, dass ausländische Fachkräfte in sechs wichtigen Hongkonger Arbeitsvisum-Kategorien ihre Verlängerungsanträge nun bis zu 90 Tage vor Ablauf des Visums einreichen können – das Dreifache des bisherigen Zeitfensters von vier Wochen. Die frühere Antragsstellung gibt Arbeitgebern mehr Zeit, Unterlagen zusammenzustellen, und verhindert Reiseunterbrechungen. Dies unterstreicht den entschlossenen Willen der Regierung, internationales Fachpersonal zu halten.
Aufhebung eines Sondergesetzes: Polen beendet Kriegsprivilegien für eine Million Ukrainer
Polen hebt das spezielle Sondergesetz für die Ukraine zum 5. März 2026 auf. Ukrainische Staatsangehörige müssen künftig die allgemeinen Ausländerregelungen beachten, innerhalb eines Jahres eine Aufenthaltserlaubnis beantragen und sich auf strengere Vorschriften bei Sozialleistungen und Geschäftstätigkeiten einstellen – eine große Herausforderung für Arbeitgeber.
314.000 kanadische Arbeitserlaubnisse laufen im ersten Quartal 2026 aus und lösen Statusengpass aus
Mehr als 314.000 kanadische Arbeitserlaubnisse laufen im ersten Quartal 2026 aus – weit mehr, als die Bearbeitungskapazitäten von IRCC bewältigen können. Dies setzt sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber unter enormen Druck. Ohne rechtzeitige Verlängerungen oder Wege zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung könnten viele Beschäftigte gezwungen sein, ihre Arbeit einzustellen oder Kanada zu verlassen, was die Geschäftskontinuität in wichtigen Branchen gefährdet.
China führt K-Visum für ausländische Fachkräfte im MINT-Bereich ein – Einreise- und Ausreisebestimmungen werden geändert
Eine am 5. März veröffentlichte Änderung des Staatsrats fügt den Ein- und Ausreisebestimmungen Chinas eine K-Visumskategorie hinzu, die ausländischen Absolventen und Forschern im MINT-Bereich ein fünfjähriges Mehrfacheinreisevisum ermöglicht. Bewerber benötigen lediglich einen anerkannten Abschluss in Naturwissenschaften oder Ingenieurwesen oder relevante Forschungserfahrung und können sich online bewerben, ohne einen chinesischen Gastgeber als Arbeitgeber vorweisen zu müssen. Mit dieser Maßnahme will China seine Talentschmiede im Technologiebereich stärken und Universitäten sowie forschungsintensiven Unternehmen einen schnelleren und kostengünstigeren Einstellungsweg bieten.
Spanien richtet elektronisches Register für Mitarbeiter der Ausländerbehörde ein, um Einwanderungsanträge zu beschleunigen
Eine ministerielle Verordnung, die am 5. März 2026 im BOE veröffentlicht wurde, richtet ein elektronisches Register für Extranjería-Kollaborateure ein. Dadurch können akkreditierte Gewerkschaften und NGOs Einwanderungsanträge für Ausländer online einreichen. Dieser Schritt soll die Wartezeiten in den Ausländerbehörden Spaniens verkürzen und Arbeitgebern sowie Betroffenen eine schnellere, vollständig digitale Antragsstellung ermöglichen – insbesondere im Vorfeld der für April geplanten Massenregularisierung.
Rat der EU für Justiz und Inneres billigt Fahrplan für Schengen-Interoperabilität nach 2026
EU-Ministertreffen am 5. März 2026 genehmigen detaillierten Zeitplan für den Abschluss des biometrischen Schengen-Einreise-/Ausreisesystems bis April 2026 und die Aktivierung von ETIAS Ende 2026. Frankreich, bereits Vorreiter bei der Erprobung der Technologie, erhält nun verbindliche Fristen für die Modernisierung aller Flughäfen, Häfen und Landgrenzübergänge. Die Entscheidung schafft Klarheit für Reiseveranstalter und Fluggesellschaften darüber, wann die letzten manuellen Passstempel entfallen und wann visumfreie Reisende eine ETIAS-Genehmigung benötigen.
Air India nimmt eingeschränkten Flugbetrieb im Golfraum wieder auf und bietet kostenlose Umbuchungen an, da sich die Luftverkehrskrise in Westasien entspannt
• Air India und Air India Express haben am 5. März nach Sicherheitsfreigabe des saudischen und omanischen Luftraums den Teilbetrieb im Golfgebiet wieder aufgenommen. • Am 5. und 6. März werden über 20 Sonderflüge durchgeführt, und für Tickets, die vor dem 4. März ausgestellt wurden, entfällt die Umbuchungsgebühr. • Die meisten Verbindungen nach Westasien bleiben weiterhin ausgesetzt; Flüge nach Europa und Nordamerika werden über längere Routen via Rom oder Wien umgeleitet. • Geschäftsreisende sollten mit Verzögerungen rechnen und zusätzliche Zeitpuffer einplanen; der Vorfall unterstreicht die Notwendigkeit robuster Krisen-Routing-Strategien.
Erste H-1B-Lotterie unter Trumps 100.000-Dollar-Anmeldegebühr startet und löst Erschütterungen in der US-Talentstrategie aus
USCIS hat am 4. März die Registrierung für das H-1B-Visum im Geschäftsjahr 2027 eröffnet – mit einer neuen Gebühr von 100.000 US-Dollar pro genehmigtem Antrag und einem Auswahlverfahren, das nach Gehaltsniveau gewichtet ist. Große Arbeitgeber kalkulieren bereits mit den Mehrkosten, während Personalvermittler und Start-ups sich zurückziehen, was Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der USA aufkommen lässt. Rechtliche Schritte und Gesetzesinitiativen sind in Vorbereitung, werden den Unternehmen aber vor dem Stichtag am 19. März nicht helfen.
Emirates nimmt eingeschränkten Betrieb wieder auf: 100 Flüge starten am 5. und 6. März ab Dubai
Emirates hat den Betrieb mit einem reduzierten Flugplan wieder aufgenommen und führt am 5. und 6. März über 100 Flüge durch, da die Luftraumbeschränkungen im Golfraum gelockert wurden. Nur Reisende mit bestätigten Umbuchungen dürfen die Terminals betreten, und bestehende Tickets können kostenfrei für Reisen bis zum 30. April umgebucht werden. Dieser Schritt bietet Unternehmen eine Möglichkeit, feststeckende Mitarbeiter zu evakuieren, allerdings ist die Sitzplatzverfügbarkeit weiterhin begrenzt.
Österreich schließt sich Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Griechenland an, um das Offshore-"Return Hub"-Netzwerk zu beschleunigen
Beim Rat für Inneres der EU am 5. März einigten sich Österreich und vier weitere Mitgliedstaaten auf einen konkreten Zeitplan zur Einrichtung von Offshore-"Rückführungszentren" für abgelehnte Asylbewerber. Mit diesem Schritt sollen Abschiebungen beschleunigt und der Druck auf die nationalen Aufnahmesysteme verringert werden. Gleichzeitig wirft die Maßnahme jedoch menschenrechtliche Fragen auf und könnte strengere Kontrollen bei ausländischen Arbeitnehmern nach sich ziehen.
Gebühren für Graduate Visa verdoppeln sich auf 4.600 AU$, während Australien den Weg nach dem Studium verschärft
Die Antragsgebühr für das australische Temporary Graduate-Visum hat sich am 1. März 2026 verdoppelt und liegt nun bei 4.600 AUD für Hauptantragsteller. Die Regierung erklärt, dass die Einnahmen strengere Integritätsprüfungen finanzieren und niedrigere Nettozuwanderungsziele unterstützen sollen. Universitäten und Arbeitgeber warnen jedoch, dass die Erhöhung internationale Talente abschrecken könnte.
Brüsseler Flughafen warnt Reisende: Nationaler Streik am 12. März führt zu vollständiger Einstellung der Abflüge
In einer Mitteilung vom 5. März bestätigte der Flughafen Brüssel, dass am 12. März aufgrund eines landesweiten Generalstreiks keine Abflüge stattfinden werden, während die Ankünfte ungewiss bleiben. Diese Maßnahme wird über eine halbe Million Sitzplätze betreffen und Geschäftsreisende, Frachtströme sowie hochrangige EU-Treffen, die für diese Woche geplant sind, erheblich stören. Unternehmen sollten ihre Reisen vorverlegen oder auf Homeoffice-Lösungen umstellen.
IRCC startet erste Express Entry-Auslosung speziell für leitende Führungskräfte, CRS-Grenzwert bei nur 429
Kanada hat einen speziellen Express-Entry-Zugang für leitende Führungskräfte mit mindestens 12 Monaten kanadischer Berufserfahrung eröffnet und dabei überraschend niedrige 250 Einladungen bei einem CRS-Wert von nur 429 vergeben. Diese Kategorie bietet Unternehmen ein starkes Instrument zur Bindung von Führungskräften auf C-Level und deutet auf weitere berufsbezogene Auswahlrunden im Jahr 2026 hin.
Europäisches Flugchaos legt Hunderte in der Schweiz und auf dem ganzen Kontinent lahm
Am 5. März kam es zu erheblichen Störungen mit 22 Flugausfällen in Zürich und 11 in Genf – Teil von über 1.000 betroffenen Flügen in ganz Europa. Betriebsbedingte Engpässe an wichtigen Drehkreuzen führten zu Verzögerungen, die insbesondere Schweizer Geschäftsreisende und Entsandte trafen. Mobility-Manager sollten für die Frühjahrsreisen größere Zeitpuffer und multimodale Ausweichlösungen einplanen und ihre Mitarbeitenden an ihre Rechte gemäß EU-Verordnung 261 erinnern.
Bundestag verabschiedet Reform des Bürgergelds – Fragen für ausländische Bewohner bleiben offen
Der Bundestag hat für eine Umgestaltung und Verschärfung des Bürgergeld-Sozialsystems gestimmt. Da der Bezug von bedarfsgeprüften Leistungen weiterhin ein Hindernis für die reguläre Einbürgerung darstellt, könnte die Änderung ausländischen Arbeitskräften den Weg zu dauerhaftem Aufenthalt oder Staatsbürgerschaft erschweren. Global-Mobility-Teams sollten sicherstellen, dass Mitarbeitende nach Inkrafttreten der neuen Regelungen nicht in die Grundsicherung abrutschen.
Finnlands Grenzschutz meldet Anstieg der Menschenschmuggel-Fälle über inner-schengener Routen
Ein Bulletin der Grenzschutzbehörde vom 5. März 2026 berichtet von 71 Ermittlungen wegen Menschenschmuggels im Jahr 2025, wobei die meisten Migranten über interne EU-Grenzen und nicht über die russische Grenze nach Finnland eingereist sind. Die Behörden schätzen, dass mindestens 560 illegale Einreisen über Schweden, Estland und inner-schengener Flüge erfolgten. Dieser Trend dürfte strengere Identitätskontrollen und gesetzliche Änderungen nach sich ziehen, die globale Mobilitätsteams genau beobachten müssen.