
Am 5. März hat der Staatsrat die erste umfassende Überarbeitung der Einreise- und Ausreisebestimmungen für Ausländer in China seit einem Jahrzehnt veröffentlicht und ein neues „K“-Visum eingeführt, das gezielt auf Absolventen der Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften weltweit abzielt. In einer gemeinsamen Fragerunde erklärten Vertreter des Justizministeriums, Außenministeriums, Innenministeriums und der Nationalen Einwanderungsbehörde, dass die Regelung ab dem 1. Oktober 2025 in Kraft tritt, Botschaften jedoch bereits früher mit der Pilotvergabe beginnen können.
Wesentliche Punkte:
• Anspruchsberechtigung: Inhaber eines mindestens Bachelor-Abschlusses in MINT-Fächern von anerkannten Universitäten oder Forschungseinrichtungen weltweit oder aktuelle Forscher unter 40 Jahren mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung.
• Vorteile: Mehrfache Einreisen mit einer Gültigkeit von bis zu fünf Jahren, 180 Tage Aufenthalt pro Einreise sowie automatische Arbeitserlaubnis für Forschung und Entwicklung, Lehre, Unternehmertum und akademischen Austausch. Kein vorheriger chinesischer Arbeitgeber oder Einladungsschreiben erforderlich.
• Vereinfachtes Verfahren: Anträge werden über ein verbessertes E-Visum-Portal eingereicht; Fingerabdrücke und biometrische Daten können einmal hochgeladen und für Verlängerungen wiederverwendet werden.
Hintergrund: Das K-Visum schließt die Lücke zwischen dem hochqualifizierten R-Visum (für Senior-Experten) und dem kurzfristigen F-Visum. Es reagiert auch auf verschärfte Talentregelungen in Konkurrenzmärkten; die USA haben gerade die Gebühren für H-1B-Visa erhöht, und die EU diskutiert strengere Quoten für die Blaue Karte. Chinesische Technologieparks von Shenzhen bis Hefei haben bereits Förderpakete angekündigt, die die erste Jahresmiete oder Laborflächen für K-Visum-Inhaber abdecken.
Auswirkungen für Arbeitgeber und Mobility-Teams:
• Universitäten können Postdocs nun ohne die bisherige Hürde von zwei Jahren Berufserfahrung rekrutieren.
• Multinationale Unternehmen mit F&E-Zentren können ausländische Absolventen schneller über eine „Visum zuerst, Vertrag später“-Strategie einstellen und so Einstellungszyklen um mehrere Monate verkürzen.
• Personalabteilungen sollten ihre Entsendungsrichtlinien überprüfen: K-Visum-Inhaber benötigen nach der Ankunft weiterhin eine Aufenthaltserlaubnis, und die Anmeldung zur Sozialversicherung wird voraussichtlich vereinfacht, aber nicht abgeschafft.
Die Behörden versprachen, innerhalb von 60 Tagen detaillierte Durchführungsrichtlinien sowie eine spezielle englischsprachige FAQ zu veröffentlichen. Unternehmen, die für 2027 Campus-Rekrutierungen planen, sollten die Webseiten der Botschaften auf erste Ausgabetermine im Auge behalten.
Wesentliche Punkte:
• Anspruchsberechtigung: Inhaber eines mindestens Bachelor-Abschlusses in MINT-Fächern von anerkannten Universitäten oder Forschungseinrichtungen weltweit oder aktuelle Forscher unter 40 Jahren mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung.
• Vorteile: Mehrfache Einreisen mit einer Gültigkeit von bis zu fünf Jahren, 180 Tage Aufenthalt pro Einreise sowie automatische Arbeitserlaubnis für Forschung und Entwicklung, Lehre, Unternehmertum und akademischen Austausch. Kein vorheriger chinesischer Arbeitgeber oder Einladungsschreiben erforderlich.
• Vereinfachtes Verfahren: Anträge werden über ein verbessertes E-Visum-Portal eingereicht; Fingerabdrücke und biometrische Daten können einmal hochgeladen und für Verlängerungen wiederverwendet werden.
Hintergrund: Das K-Visum schließt die Lücke zwischen dem hochqualifizierten R-Visum (für Senior-Experten) und dem kurzfristigen F-Visum. Es reagiert auch auf verschärfte Talentregelungen in Konkurrenzmärkten; die USA haben gerade die Gebühren für H-1B-Visa erhöht, und die EU diskutiert strengere Quoten für die Blaue Karte. Chinesische Technologieparks von Shenzhen bis Hefei haben bereits Förderpakete angekündigt, die die erste Jahresmiete oder Laborflächen für K-Visum-Inhaber abdecken.
Auswirkungen für Arbeitgeber und Mobility-Teams:
• Universitäten können Postdocs nun ohne die bisherige Hürde von zwei Jahren Berufserfahrung rekrutieren.
• Multinationale Unternehmen mit F&E-Zentren können ausländische Absolventen schneller über eine „Visum zuerst, Vertrag später“-Strategie einstellen und so Einstellungszyklen um mehrere Monate verkürzen.
• Personalabteilungen sollten ihre Entsendungsrichtlinien überprüfen: K-Visum-Inhaber benötigen nach der Ankunft weiterhin eine Aufenthaltserlaubnis, und die Anmeldung zur Sozialversicherung wird voraussichtlich vereinfacht, aber nicht abgeschafft.
Die Behörden versprachen, innerhalb von 60 Tagen detaillierte Durchführungsrichtlinien sowie eine spezielle englischsprachige FAQ zu veröffentlichen. Unternehmen, die für 2027 Campus-Rekrutierungen planen, sollten die Webseiten der Botschaften auf erste Ausgabetermine im Auge behalten.