
Die USA haben die erste H-1B-Cap-Saison unter der neuen Trump-Administration-Regelung mit einer Anmeldegebühr von 100.000 US-Dollar und einer nach Gehalt gewichteten Auswahl gestartet. Unternehmen eilen nun, ihre Personalpläne vor der Anmeldefrist am 19. März anzupassen. Die Änderung, die durch eine Exekutivanordnung von September 2025 eingeführt und in einer DHS-Endregelung vom 26. Februar 2026 verankert wurde, ersetzt die bisherige elektronische Anmeldegebühr von 10 US-Dollar durch eine enorme Zahlung von 100.000 US-Dollar für jede Petition, die letztlich einen Cap-Platz erhält. Gleichzeitig sortiert USCIS alle Anmeldungen nun in vier Gehaltsstufen und führt gestaffelte Ziehungen durch – beginnend mit den bestbezahlten Positionen – bis das gesetzliche Kontingent von 85.000 Visa erreicht ist.
Erste Berichte von Einwanderungsberatern zeigen, dass viele traditionelle IT-Personaldienstleister sich aus dem Verfahren zurückziehen oder Anmeldungen auf Kandidaten beschränken, die bereits in den USA sind. Dagegen tragen Fortune-500-Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, Halbleiter und Biotechnologie die Kosten, um kritische F&E-Positionen zu sichern. Kleinere, von Risikokapital finanzierte Firmen berichten, dass sie ihre Pläne für Einstellungen aus dem Ausland ganz auf Eis legen; einige verlagern ihre Personalplanung nach Kanada, Mexiko oder in europäische Remote-Work-Zentren. Praktisch ist die Gebühr nur bei Auswahl einer Anmeldung fällig – dennoch müssen Budgetverantwortliche für jeden ausländischen Kandidaten sechsstellige Rücklagen bilden, was die Personalplanung mit nie dagewesener Unsicherheit belastet.
Die Regel verschärft zudem die Anforderungen bei der Prüfung: Petitionen müssen nachweisen, dass das angebotene Gehalt über dem 75. Perzentil für die jeweilige Tätigkeit und Region liegt, andernfalls droht eine Ablehnung. Experten befürchten, dass die doppelte Belastung durch Kosten und Komplexität die Zahl der echten Neueinstellungen drastisch reduzieren und damit die langfristige Versorgung der USA mit STEM-Fachkräften gefährden wird.
Die Politik stößt bereits auf rechtlichen und politischen Widerstand. Wirtschaftsverbände haben vor dem US Court of Federal Claims Klage eingereicht und argumentieren, die Gebühr sei eine verfassungswidrige Steuer. Parteilose Gesetzesinitiativen in beiden Kongresskammern wollen die zukünftige H-1B-Zulage auf 20.000 US-Dollar begrenzen und die reine Zufallsauslosung wiederherstellen. Bis Gerichte oder der Kongress eingreifen, müssen multinationale Arbeitgeber jedoch binnen weniger Tage entscheiden, ob sie die Kosten tragen oder dringend benötigte Fachkräfte aufgeben.
Erste Berichte von Einwanderungsberatern zeigen, dass viele traditionelle IT-Personaldienstleister sich aus dem Verfahren zurückziehen oder Anmeldungen auf Kandidaten beschränken, die bereits in den USA sind. Dagegen tragen Fortune-500-Unternehmen aus den Bereichen Finanzen, Halbleiter und Biotechnologie die Kosten, um kritische F&E-Positionen zu sichern. Kleinere, von Risikokapital finanzierte Firmen berichten, dass sie ihre Pläne für Einstellungen aus dem Ausland ganz auf Eis legen; einige verlagern ihre Personalplanung nach Kanada, Mexiko oder in europäische Remote-Work-Zentren. Praktisch ist die Gebühr nur bei Auswahl einer Anmeldung fällig – dennoch müssen Budgetverantwortliche für jeden ausländischen Kandidaten sechsstellige Rücklagen bilden, was die Personalplanung mit nie dagewesener Unsicherheit belastet.
Die Regel verschärft zudem die Anforderungen bei der Prüfung: Petitionen müssen nachweisen, dass das angebotene Gehalt über dem 75. Perzentil für die jeweilige Tätigkeit und Region liegt, andernfalls droht eine Ablehnung. Experten befürchten, dass die doppelte Belastung durch Kosten und Komplexität die Zahl der echten Neueinstellungen drastisch reduzieren und damit die langfristige Versorgung der USA mit STEM-Fachkräften gefährden wird.
Die Politik stößt bereits auf rechtlichen und politischen Widerstand. Wirtschaftsverbände haben vor dem US Court of Federal Claims Klage eingereicht und argumentieren, die Gebühr sei eine verfassungswidrige Steuer. Parteilose Gesetzesinitiativen in beiden Kongresskammern wollen die zukünftige H-1B-Zulage auf 20.000 US-Dollar begrenzen und die reine Zufallsauslosung wiederherstellen. Bis Gerichte oder der Kongress eingreifen, müssen multinationale Arbeitgeber jedoch binnen weniger Tage entscheiden, ob sie die Kosten tragen oder dringend benötigte Fachkräfte aufgeben.
Quelle: Los Angeles Times
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