
Ab dem 1. März 2026 – erstmals spürbar in den Gehaltsabrechnungen der Woche bis zum 7. März – steigen die Mindestjahresvergütungsgrenzen (MAR) für irische Beschäftigungsgenehmigungen im Rahmen des Regierungsplans bis 2030 deutlich an. Die Gehaltsgrenze für die allgemeine Beschäftigungserlaubnis erhöht sich von 34.000 € auf 36.605 €, während für Critical Skills Employment Permits nun 40.904 € für akademische Berufe und 68.911 € für nicht-akademische Kategorien gelten. Die niedrigeren branchenspezifischen Schwellenwerte im Agrar- und Gesundheitssektor steigen auf 32.691 €. Das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Beschäftigung (DETE) erklärt, dass die Anpassung die Gehälter der Genehmigungen an die durchschnittlichen Verdienstdaten des CSO (4,9 % Indexierung) angleicht und die erste von mehreren gestaffelten Erhöhungen ist, die darauf abzielen, Arbeitsstandards zu schützen und Lohndumping zu verhindern. Arbeitgeber müssen die neuen Werte bei allen ab dem 1. März eingereichten Anträgen angeben; Anträge mit veralteten Beträgen werden als ungültig zurückgewiesen. Globale Mobilitätsteams sind derzeit damit beschäftigt, ihre Einsatzbudgets neu zu kalkulieren. Ein mittelgroßes US-Technologieunternehmen mit 40 entsandten Mitarbeitern rechnet mit zusätzlichen jährlichen Gehaltskosten von 144.000 €, ohne Berücksichtigung von Pensions- und Bonusverpflichtungen. Personalvermittler weisen darauf hin, dass die Erhöhung Irland für hochqualifizierte Migranten attraktiver machen könnte, jedoch das Risiko besteht, dass kleine und mittlere Unternehmen, die auf allgemeine Beschäftigungserlaubnisse angewiesen sind, finanziell überfordert werden. Der Fahrplan sieht vor, die reduzierten Schwellenwerte bis 2030 vollständig abzuschaffen und Arbeitgeber zu verpflichten, vor der Rekrutierung außerhalb des EWR einen echten Fachkräftemangel nachzuweisen. Das DETE wird die Indexierungsformel jährlich überprüfen; die nächste Anpassung wird für den 1. März 2027 erwartet. Unternehmen sollten zudem ihre Meldungen zu entsandten Arbeitnehmern aktualisieren und Vergütungsmodelle, die an das Grundgehalt gekoppelt sind, überprüfen.
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