
Das australische Innenministerium hat die Regeln für das Subclass 407 Trainingsvisum grundlegend überarbeitet. Am 10. März 2026 wurde das Gesetzesinstrument – Migration Amendment (Training Visas — Sponsorship Requirements) Regulations 2026 – registriert und tritt am 11. März 2026 in Kraft. Praktisch bedeutet dies das Ende der bisherigen Praxis, bei der die Beantragung der Temporary-Activities-Sponsorship, der Trainingsnominierung und des Visums gleichzeitig erfolgte. Künftig kann ein 407-Visum erst eingereicht werden, nachdem der Arbeitgeber (1) als Temporary Activities Sponsor zugelassen wurde und (2) eine genehmigte Trainingsnominierung für den jeweiligen Trainee vorliegt.
Die Innenministerium-Beamten erklären, dass die Änderung darauf abzielt, die zunehmende „permanente Temporärität“ zu bekämpfen, bei der Trainees durch wiederholte 407-Visa in Australien bleiben, ohne in qualifizierte oder dauerhafte Aufenthaltswege überzugehen. Durch die verpflichtende Vorabgenehmigung von Sponsorship und Nominierung kann das Ministerium nicht ernst gemeinte Programme bereits vor der Ausstellung eines Bridging Visums aussortieren und so eine Lücke schließen, die bisher den rechtmäßigen Aufenthalt während der Bearbeitung ermöglichte.
Für Arbeitgeber bedeutet die neue Reihenfolge längere Vorlaufzeiten. Aktuelle Bearbeitungszeiten liegen zwischen 88 Tagen und 11 Monaten für Sponsorship- und Nominierungsanträge. Große Unternehmen, die globales Personal in australische Niederlassungen rotieren lassen, müssen die Anträge daher deutlich früher stellen, um Verzögerungen beim Programmstart zu vermeiden. Besonders betroffen sind Organisationen mit strukturierten Graduate-Rotationen – etwa Banken, internationale Ingenieurkonzerne und große Hotelketten. Compliance-Teams passen bereits ihre Mobilitätskalender an, um Statuslücken zwischen den Visa zu verhindern.
Die Reform hat zudem weitreichende Folgen für Australiens Fachkräftezuwanderung. Gleichzeitig verdoppelt Canberra die Gebühr für das Subclass 485 Temporary Graduate Visum und vereinheitlicht die Bearbeitungsziele für Temporary Skill Shortage (TSS) Visa. Dies signalisiert eine generelle Abkehr von kurzfristigen, wenig bindenden Aufenthaltswegen zugunsten arbeitgebergesteuerter Fachkräfteprogramme.
Mobilitätsmanager sollten daher ihre Talentpools überprüfen: Trainees, die die neuen Fristen nicht einhalten können, benötigen möglicherweise Besuchervisa für kurze Einführungsphasen, oder Arbeitgeber prüfen als Zwischenlösung den Kurzzeit-Spezialisten-Stream mit 7-Tage-Bearbeitungsziel.
Unternehmen, die zwischen Juli und September Trainees aufnehmen wollen, sollten Sponsorship- und Nominierungsanträge umgehend einreichen. Ein „407“-Visum, das ohne die beiden Vorabgenehmigungen eingereicht wird, ist künftig ungültig, der Antragsteller erhält kein Bridging Visa A und riskiert damit Strafen wegen illegalen Aufenthalts. Interne Einwanderungsteams sollten daher eine abschließende Checkliste einführen, um vor der Visumsfreigabe im ImmiAccount die Erteilung beider Genehmigungen zu bestätigen.
Die Innenministerium-Beamten erklären, dass die Änderung darauf abzielt, die zunehmende „permanente Temporärität“ zu bekämpfen, bei der Trainees durch wiederholte 407-Visa in Australien bleiben, ohne in qualifizierte oder dauerhafte Aufenthaltswege überzugehen. Durch die verpflichtende Vorabgenehmigung von Sponsorship und Nominierung kann das Ministerium nicht ernst gemeinte Programme bereits vor der Ausstellung eines Bridging Visums aussortieren und so eine Lücke schließen, die bisher den rechtmäßigen Aufenthalt während der Bearbeitung ermöglichte.
Für Arbeitgeber bedeutet die neue Reihenfolge längere Vorlaufzeiten. Aktuelle Bearbeitungszeiten liegen zwischen 88 Tagen und 11 Monaten für Sponsorship- und Nominierungsanträge. Große Unternehmen, die globales Personal in australische Niederlassungen rotieren lassen, müssen die Anträge daher deutlich früher stellen, um Verzögerungen beim Programmstart zu vermeiden. Besonders betroffen sind Organisationen mit strukturierten Graduate-Rotationen – etwa Banken, internationale Ingenieurkonzerne und große Hotelketten. Compliance-Teams passen bereits ihre Mobilitätskalender an, um Statuslücken zwischen den Visa zu verhindern.
Die Reform hat zudem weitreichende Folgen für Australiens Fachkräftezuwanderung. Gleichzeitig verdoppelt Canberra die Gebühr für das Subclass 485 Temporary Graduate Visum und vereinheitlicht die Bearbeitungsziele für Temporary Skill Shortage (TSS) Visa. Dies signalisiert eine generelle Abkehr von kurzfristigen, wenig bindenden Aufenthaltswegen zugunsten arbeitgebergesteuerter Fachkräfteprogramme.
Mobilitätsmanager sollten daher ihre Talentpools überprüfen: Trainees, die die neuen Fristen nicht einhalten können, benötigen möglicherweise Besuchervisa für kurze Einführungsphasen, oder Arbeitgeber prüfen als Zwischenlösung den Kurzzeit-Spezialisten-Stream mit 7-Tage-Bearbeitungsziel.
Unternehmen, die zwischen Juli und September Trainees aufnehmen wollen, sollten Sponsorship- und Nominierungsanträge umgehend einreichen. Ein „407“-Visum, das ohne die beiden Vorabgenehmigungen eingereicht wird, ist künftig ungültig, der Antragsteller erhält kein Bridging Visa A und riskiert damit Strafen wegen illegalen Aufenthalts. Interne Einwanderungsteams sollten daher eine abschließende Checkliste einführen, um vor der Visumsfreigabe im ImmiAccount die Erteilung beider Genehmigungen zu bestätigen.
Wie VisaHQ helfen kann
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