
Fluggesellschaften mit Verbindungen nach Zypern mussten am 10. März 2026 erneut umfangreiche Flugplanänderungen vornehmen: Am Flughafen Larnaca wurden 39 Flüge gestrichen, am Flughafen Paphos fünf. Daten des Flughafenbetreibers Hermes Airports zeigen, dass innerhalb von 24 Stunden 16 ankommende und 13 abfliegende Flüge in Larnaca sowie drei Abflüge und zwei Ankünfte in Paphos vom Flugplan genommen wurden.
Obwohl der zyprische Luftraum offen bleibt, können Fluggesellschaften aufgrund der US-geführten Angriffe auf den Iran und der darauf folgenden Raketen- und Drohnenangriffe in Israel, Libanon, Jordanien und Teilen des Golfs keine regulären Routen mehr sicher fliegen. Versicherer haben die Prämien für Kriegsrisiken erhöht, und mehrere zivile Luftfahrtbehörden raten ihren Airlines, die Region ganz zu meiden.
Die gestrichenen Flüge betreffen daher nicht nur Ziele wie Tel Aviv, Beirut und Doha, sondern auch Langstreckenverbindungen wie London-Heathrow, deren übliche Flugrouten den israelischen Luftraum tangieren. Hermes arbeitet gemeinsam mit dem Verkehrsministerium und Eurocontrol an längeren, aber sicheren Ausweichrouten. Die Blockzeiten für verbleibende Flüge in den Nahen Osten haben sich bereits um 25 bis 45 Minuten verlängert, was Flugzeuge und Crews aus dem regulären Einsatzplan wirft.
Besonders betroffen sind Airlines wie Cyprus Airways, Aegean, Wizz Air, Emirates und Qatar Airways; vor allem Business-Class-lastige Strecken, die für die auf der Insel ansässige Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Für Firmen, die Geschäftsreisen organisieren, hat die sofortige Umplanung oder Neu-Terminierung der Reisenden oberste Priorität. Eine Entschädigung nach EU-Verordnung 261 ist unwahrscheinlich, da Krieg als „außergewöhnlicher Umstand“ gilt, doch die Airlines müssen Rückerstattungen oder die nächstmögliche Alternative anbieten.
Vorausschauende Arbeitgeber reaktivieren ihre Home-Office-Pläne und prüfen Einwanderungsbestimmungen in nahegelegenen Drehkreuzen wie Athen und Istanbul, falls Mitarbeiter vorübergehend umziehen müssen.
Unterdessen haben Hermes und der stellvertretende Tourismusminister eine Taskforce mit Hotels, Veranstaltern und der zyprischen Schifffahrtskammer einberufen, um die Auswirkungen auf den MICE-Sektor vor der Oster-Hochsaison zu analysieren. Branchenexperten warnen, dass der Ruf der Insel als widerstandsfähiges Drehkreuz auf die Probe gestellt wird. Sollte die Störung bis in den Sommer andauern, befürchten Personalvermittler, dass Fachkräfte im Ausland – die nach dem Raketenangriff im Januar bereits verunsichert sind – alternative Standorte im südosteuropäischen EU-Korridor in Betracht ziehen könnten.
Obwohl der zyprische Luftraum offen bleibt, können Fluggesellschaften aufgrund der US-geführten Angriffe auf den Iran und der darauf folgenden Raketen- und Drohnenangriffe in Israel, Libanon, Jordanien und Teilen des Golfs keine regulären Routen mehr sicher fliegen. Versicherer haben die Prämien für Kriegsrisiken erhöht, und mehrere zivile Luftfahrtbehörden raten ihren Airlines, die Region ganz zu meiden.
Die gestrichenen Flüge betreffen daher nicht nur Ziele wie Tel Aviv, Beirut und Doha, sondern auch Langstreckenverbindungen wie London-Heathrow, deren übliche Flugrouten den israelischen Luftraum tangieren. Hermes arbeitet gemeinsam mit dem Verkehrsministerium und Eurocontrol an längeren, aber sicheren Ausweichrouten. Die Blockzeiten für verbleibende Flüge in den Nahen Osten haben sich bereits um 25 bis 45 Minuten verlängert, was Flugzeuge und Crews aus dem regulären Einsatzplan wirft.
Besonders betroffen sind Airlines wie Cyprus Airways, Aegean, Wizz Air, Emirates und Qatar Airways; vor allem Business-Class-lastige Strecken, die für die auf der Insel ansässige Wirtschaft von großer Bedeutung sind. Für Firmen, die Geschäftsreisen organisieren, hat die sofortige Umplanung oder Neu-Terminierung der Reisenden oberste Priorität. Eine Entschädigung nach EU-Verordnung 261 ist unwahrscheinlich, da Krieg als „außergewöhnlicher Umstand“ gilt, doch die Airlines müssen Rückerstattungen oder die nächstmögliche Alternative anbieten.
Vorausschauende Arbeitgeber reaktivieren ihre Home-Office-Pläne und prüfen Einwanderungsbestimmungen in nahegelegenen Drehkreuzen wie Athen und Istanbul, falls Mitarbeiter vorübergehend umziehen müssen.
Unterdessen haben Hermes und der stellvertretende Tourismusminister eine Taskforce mit Hotels, Veranstaltern und der zyprischen Schifffahrtskammer einberufen, um die Auswirkungen auf den MICE-Sektor vor der Oster-Hochsaison zu analysieren. Branchenexperten warnen, dass der Ruf der Insel als widerstandsfähiges Drehkreuz auf die Probe gestellt wird. Sollte die Störung bis in den Sommer andauern, befürchten Personalvermittler, dass Fachkräfte im Ausland – die nach dem Raketenangriff im Januar bereits verunsichert sind – alternative Standorte im südosteuropäischen EU-Korridor in Betracht ziehen könnten.
Quelle: Cyprus Business News
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