
Eine neue Umfrage unter Großunternehmen, die von der OP Financial Group in Auftrag gegeben wurde, unterstreicht, wie entscheidend internationale Talentpools für die finnische Wirtschaft geworden sind. Ende 2025 wurden 155 Führungskräfte aus 139 der größten Unternehmen des Landes befragt – diese Unternehmen erwirtschaften zusammen einen Umsatz von über 248 Milliarden Euro und beschäftigen mehr als 585.000 Menschen. Die Ergebnisse, die in den frühen Morgenstunden des 11. März 2026 veröffentlicht wurden, zeigen, dass 85 Prozent der Befragten eine verstärkte Zuwanderung als Voraussetzung für zukünftiges BIP-Wachstum ansehen.
Hinter dieser Zahl steht eine demografische Realität: Die erwerbsfähige Bevölkerung Finnlands schrumpft, da die Babyboomer-Generation in Rente geht. Unternehmensrekrutierer warnen, dass bereits jetzt ein Mangel an Ingenieuren, IT-Spezialisten und Fachkräften im Gesundheitswesen Investitionsentscheidungen verzögert. Während Sprache früher eine große Hürde darstellte, geben inzwischen fast die Hälfte der Unternehmen an, dass für Schlüsselpositionen keine Finnischkenntnisse mehr erforderlich sind – ein deutlicher Anstieg gegenüber einem Drittel vor einem Jahr.
Die Umfrage zeigt auch veränderte Rekrutierungsmuster: 94 Prozent der Firmen werden weiterhin im Inland einstellen, doch zwei Drittel planen, verstärkt im gesamten EU-Raum zu rekrutieren. Indien, andere Teile Asiens und die USA gelten als die attraktivsten nicht-europäischen Talentquellen. Russland ist aufgrund gestiegener geopolitischer Risiken komplett von der Liste verschwunden.
Wirtschaftsverbände fordern von der Mitte-rechts-Regierung eine Beschleunigung der Bearbeitung von Aufenthaltserlaubnissen, eine Ausweitung des Fast-Track-Programms für Fachkräfte und die Einführung des angekündigten Digital-Nomaden-Visums. Sie warnen, dass Finnland ohne eine reibungslosere Integration ausländischer Fachkräfte wichtige Investitionen im Bereich grüner Technologien und Rechenzentren verpassen könnte, die derzeit in Schweden und Estland boomen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Botschaft klar: Unternehmen in Finnland werden 2026–27 verstärkt auf grenzüberschreitende Einsätze, EU-interne Versetzungen und Rekrutierung aus Drittstaaten setzen. Personalabteilungen sollten ihre Unterstützung bei Umzügen überprüfen, finnische Steueranreize für Experten evaluieren und die geplanten Änderungen im Ausländergesetz im Auge behalten, die die Bearbeitungszeiten für Genehmigungen bei kritischen Fachkräften auf 15 Tage verkürzen sollen.
Hinter dieser Zahl steht eine demografische Realität: Die erwerbsfähige Bevölkerung Finnlands schrumpft, da die Babyboomer-Generation in Rente geht. Unternehmensrekrutierer warnen, dass bereits jetzt ein Mangel an Ingenieuren, IT-Spezialisten und Fachkräften im Gesundheitswesen Investitionsentscheidungen verzögert. Während Sprache früher eine große Hürde darstellte, geben inzwischen fast die Hälfte der Unternehmen an, dass für Schlüsselpositionen keine Finnischkenntnisse mehr erforderlich sind – ein deutlicher Anstieg gegenüber einem Drittel vor einem Jahr.
Die Umfrage zeigt auch veränderte Rekrutierungsmuster: 94 Prozent der Firmen werden weiterhin im Inland einstellen, doch zwei Drittel planen, verstärkt im gesamten EU-Raum zu rekrutieren. Indien, andere Teile Asiens und die USA gelten als die attraktivsten nicht-europäischen Talentquellen. Russland ist aufgrund gestiegener geopolitischer Risiken komplett von der Liste verschwunden.
Wirtschaftsverbände fordern von der Mitte-rechts-Regierung eine Beschleunigung der Bearbeitung von Aufenthaltserlaubnissen, eine Ausweitung des Fast-Track-Programms für Fachkräfte und die Einführung des angekündigten Digital-Nomaden-Visums. Sie warnen, dass Finnland ohne eine reibungslosere Integration ausländischer Fachkräfte wichtige Investitionen im Bereich grüner Technologien und Rechenzentren verpassen könnte, die derzeit in Schweden und Estland boomen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität ist die Botschaft klar: Unternehmen in Finnland werden 2026–27 verstärkt auf grenzüberschreitende Einsätze, EU-interne Versetzungen und Rekrutierung aus Drittstaaten setzen. Personalabteilungen sollten ihre Unterstützung bei Umzügen überprüfen, finnische Steueranreize für Experten evaluieren und die geplanten Änderungen im Ausländergesetz im Auge behalten, die die Bearbeitungszeiten für Genehmigungen bei kritischen Fachkräften auf 15 Tage verkürzen sollen.
Quelle: Daily Finland
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