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Britische Universitäten geben dringende Hinweise heraus, da die „Visabremse“ für vier Hochrisiko-Nationalitäten in die Endphase geht

März 22, 2026
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Britische Universitäten geben dringende Hinweise heraus, da die „Visabremse“ für vier Hochrisiko-Nationalitäten in die Endphase geht
In den frühen Morgenstunden des 21. März haben mehrere führende Universitäten – darunter Westminster, Oxford und Loughborough – stillschweigend ihre Webseiten für internationale Studierende aktualisiert. Sie warnen Bewerber aus Afghanistan, Kamerun, Myanmar und dem Sudan, dass die neue „Visabremse“ des Innenministeriums ab dem 26. März 2026 greifen wird. Nach dieser Notfallmaßnahme werden Anträge auf Einreisegenehmigung im Rahmen des Studentenvisums, die von Staatsangehörigen dieser vier Länder außerhalb des Vereinigten Königreichs gestellt werden, für mindestens 18 Monate automatisch abgelehnt.

Die im Parlament am 5. März erstmals angekündigte Regelung soll sogenannte „visabedingte Asylanträge“ aus Ländern mit außergewöhnlich hohen Bewilligungsquoten eindämmen. Während die Regierung betont, dass die Bremse nur vorübergehend und aus Sicherheitsgründen eingeführt wird, versuchen die Universitäten, die Folgen abzufedern. Westminster informiert betroffene Bewerber, dass ihre Anträge zurückgezogen werden, sofern sie nicht innerhalb des Vereinigten Königreichs auf ein neues Visum wechseln können. Oxford rät den Fachbereichen, vorerst keine neuen Bestätigungen der Studienaufnahme (CAS) auszustellen.

Britische Universitäten geben dringende Hinweise heraus, da die „Visabremse“ für vier Hochrisiko-Nationalitäten in die Endphase geht


Die Zeit könnte für die Hochschulen kaum ungünstiger sein: Der Zulassungszyklus für Postgraduiertenprogramme erreicht gerade seinen Höhepunkt, und viele Bewerber haben bereits Studiengebühren hinterlegt. Ein Zulassungsleiter einer Russell Group Universität erklärte gegenüber Global Mobility News, dass „Rückerstattungen, Verschiebungen und Reputationsschäden nun unvermeidlich sind“. Agenten in Sudan und Kamerun berichten, dass Dutzende Studierende dringend auf Kanada, die Vereinigten Arabischen Emirate und Irland ausweichen – Länder, die intensiv um afrikanische und asiatische Talente werben.

Auch die Wirtschaft ist alarmiert. Das gleiche Rechtsinstrument führt eine parallele Bremse für afghanische Anträge im Bereich Fachkräfte ein, was bedeutet, dass Arbeitgeber ab dem 25. März keine Zertifikate für neue ausländische Fachkräfte mehr ausstellen dürfen. Multinationale Unternehmen mit Verteidigungs- oder Logistikprojekten in Kabul suchen daher eilig nach alternativen Einsatzorten.

Praktische Empfehlungen: Arbeitgeber sollten alle laufenden Anträge für Studenten- oder Fachkräftevisa der betroffenen Nationalitäten vorerst aussetzen, Möglichkeiten für einen Visumswechsel innerhalb des Landes prüfen und ihre Mobility-Teams über mögliche Folgewirkungen informieren – insbesondere Verzögerungen beim Übergang in das Graduate-Route-Programm sowie Engpässe in Wissenschaft und Gesundheitswesen, wo sudanesische und kamerunische Staatsangehörige stark vertreten sind.
Quelle: University of Westminster – International Office update

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