
Bericht des Barents Observer vom 4. April zeigt, wie die finnische Grenzpolizei ihre Rund-um-die-Uhr-Patrouillen entlang der 1.350 km langen Grenze zu Russland, die nun als Nordostflanke der NATO gilt, verstärkt hat. Ein mehrjähriges Bauprojekt zum Errichten eines Stahlgitterzauns – zunächst 200 km an besonders gefährdeten Übergangspunkten – hat trotz noch liegender Schneedecke mit den Frühjahrsarbeiten begonnen. Die verstärkten Patrouillen folgen auf eine Wintersaison, in der Russland beschuldigt wurde, durch das gezielte Lenken von Asylsuchenden aus Syrien, Somalia und Jemen zu geschlossenen finnischen Kontrollstellen „Migrationsdruck“ erzeugt zu haben. Obwohl die Ankünfte seit der Schließung zurückgegangen sind, halten Geheimdienste Vorsorgemaßnahmen für sinnvoll, da die Route bei steigenden Temperaturen wieder aktiviert werden könnte.
Die Bau-Logistik stellt dabei eigene Herausforderungen dar. Schwere Maschinen und Zaunelemente werden von südlichen Depots zu abgelegenen Schotterstraßen bei Salla und Kuusamo transportiert, was gelegentlich zu Verzögerungen im Forstverkehr und bei inländischen Touristen auf dem Weg zu Skigebieten führt. Auftragnehmer müssen spezielle Bewegungsgenehmigungen beantragen, und ausländische Schweißer, die nach den EU-Van-der-Elst-Regeln eingesetzt werden, unterliegen einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung. Die Europäische Kommission hat 190 Millionen Euro aus dem Fonds für Innere Sicherheit bereitgestellt, um die Grenzanlage mitzufinanzieren, vorausgesetzt, biometrische Tore für autorisierte Übergänge sind bis Mitte 2027 einsatzbereit. Dieser Zeitplan stimmt mit der Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems überein, was bedeutet, dass Drittstaatsangehörige bei der Wiedereröffnung der verbleibenden Grenzposten Fingerabdrücke und Gesichtsbilder registrieren müssen. Geschäftsreisende sollten daher davon ausgehen, dass der Landweg zwischen Finnland und Russland mindestens bis 2027 faktisch unpassierbar bleibt und dass Projektmitarbeiter im Umkreis von 10 km zur Grenze mit Stichprobenkontrollen durch gemeinsame Patrouillen von Grenzpolizei und Verteidigungskräften rechnen müssen.
Die Bau-Logistik stellt dabei eigene Herausforderungen dar. Schwere Maschinen und Zaunelemente werden von südlichen Depots zu abgelegenen Schotterstraßen bei Salla und Kuusamo transportiert, was gelegentlich zu Verzögerungen im Forstverkehr und bei inländischen Touristen auf dem Weg zu Skigebieten führt. Auftragnehmer müssen spezielle Bewegungsgenehmigungen beantragen, und ausländische Schweißer, die nach den EU-Van-der-Elst-Regeln eingesetzt werden, unterliegen einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung. Die Europäische Kommission hat 190 Millionen Euro aus dem Fonds für Innere Sicherheit bereitgestellt, um die Grenzanlage mitzufinanzieren, vorausgesetzt, biometrische Tore für autorisierte Übergänge sind bis Mitte 2027 einsatzbereit. Dieser Zeitplan stimmt mit der Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems überein, was bedeutet, dass Drittstaatsangehörige bei der Wiedereröffnung der verbleibenden Grenzposten Fingerabdrücke und Gesichtsbilder registrieren müssen. Geschäftsreisende sollten daher davon ausgehen, dass der Landweg zwischen Finnland und Russland mindestens bis 2027 faktisch unpassierbar bleibt und dass Projektmitarbeiter im Umkreis von 10 km zur Grenze mit Stichprobenkontrollen durch gemeinsame Patrouillen von Grenzpolizei und Verteidigungskräften rechnen müssen.