
Air China, China Eastern, China Southern und Xiamen Airlines haben die Treibstoffzuschläge für Inlandsflüge ab dem 5. April von 10/20 Yuan auf 60/120 Yuan (für Flüge unter bzw. über 800 km) erhöht. Als Grund geben die Fluggesellschaften den starken Anstieg der Kerosinpreise aufgrund der Spannungen im Nahen Osten an. Für Arbeitgeber, die Heimreisetickets erstatten oder Mitarbeiter zwischen chinesischen Städten versetzen, kann der zusätzliche Zuschlag bei einer typischen Hin- und Rückreise von Shenzhen nach Peking 240–360 Yuan (33–49 US-Dollar) ausmachen. Reisemanagement-Teams sollten ihre Budgetprognosen anpassen und den frühzeitigen Kauf von Tickets oder Alternativen wie die Hochgeschwindigkeitszüge auf Strecken wie Peking–Shanghai in Betracht ziehen, wo der Zuschlag pro Kilometer inzwischen höher ist als der Preis für die zweite Klasse im Zug. Die Zuschläge für internationale Flüge bleiben dynamisch und werden von globalen Buchungssystemen je nach Flugstrecke und Abflugort berechnet. Mehrere Airlines haben jedoch angekündigt, die Tarife für Auslandsflüge im April erneut zu überprüfen, falls der Rohölpreis über 95 US-Dollar pro Barrel bleibt. Für Mobilitäts- und Relocation-Dienstleister, die Flugkosten in Pauschalpaketen bündeln, empfiehlt sich eine transparente Aufschlüsselung der Treibstoffzuschläge, um den Eindruck von versteckten Kosten bei den Entsandten zu vermeiden. Die chinesische Luftfahrtbehörde erlaubt den Airlines, die Zuschläge monatlich anzupassen. Analysten gehen von einer teilweisen Rücknahme der Erhöhung nur aus, wenn der Brent-Ölpreis unter 80 US-Dollar fällt – ein Szenario, das vor den Sommerreisezeiten als unwahrscheinlich gilt.
Quelle: Human Resources Online