
Reisende in ganz Asien erlebten am 14. April einen harten Tag: Mindestens 2.127 Flüge wurden verspätet und 289 gestrichen, wie aus von Travel and Tour World gesammelten Luftverkehrsdaten hervorgeht. Die großen chinesischen Drehkreuze waren besonders betroffen: Beijing Capital und Daxing verzeichneten zusammen über 260 Verspätungen, Shanghai Pudong meldete 217 Verspätungen und 32 Streichungen, Guangzhou Baiyun 248 Verspätungen, während Shenzhen Bao’an und Chengdu Tianfu jeweils mehr als 140 Verspätungen registrierten. Als Hauptursachen nannten die Fluggesellschaften meteorologische Faktoren – Frühlingsgewitter über dem Jangtse-Delta – sowie Kettenreaktionen durch Luftverkehrsbeschränkungen in Südkorea und Japan. Die Auswirkungen betrafen nicht nur Freizeitstrecken, sondern auch lukrative Geschäftsverbindungen wie die China Air Shuttle-Flüge zwischen Beijing und Shenzhen sowie mehrere spätabendliche Abflüge nach Europa. Für globale Mobilitätsmanager ist dieses Ereignis eine Erinnerung daran, dass Chinas nationale und internationale Flugnetze weiterhin anfällig für regionale Wetterketten sind. Reisende mit Anschlussflügen am selben Tag oder engen Visumsterminen sollten ermutigt werden, frühere Flüge zu buchen und auf stark frequentierten Strecken unter 1.200 km Hochgeschwindigkeitszüge als Alternative in Betracht zu ziehen. Unternehmen, die zeitkritische „Fly-in-Ingenieure“ für Wartungsarbeiten einsetzen, sollten ihre Service-Level-Agreements überprüfen, die auf garantierten Ankunftszeiten basieren. Fluggesellschaften haben begonnen, Umbuchungsgebühren für am 14. April betroffene Passagiere zu erlassen, doch die Sitzplatzverfügbarkeit während der Frühjahrs-Canton-Messe ist bereits knapp. Mobilitätsteams sollten proaktiv Ersatzflüge für betroffene Mitarbeiter buchen, bevor automatische Umbuchungsoptionen erschöpft sind. Die chinesische Zivilluftfahrtbehörde (CAAC) hat angekündigt, die Pufferzeiten bei der Slot-Vergabe an den am stärksten betroffenen Flughäfen zu überprüfen, doch Analysten sehen eine strukturelle Lösung nur durch zusätzliche Punkt-Zusammenführungsverfahren und eine breitere regionale Koordination.
Quelle: Travel and Tour World
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