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Neue luftfahrtrechtliche Veröffentlichung verschärft Hubschraubervorschriften und aktualisiert HKIA-Daten

Apr. 17, 2026
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Neue luftfahrtrechtliche Veröffentlichung verschärft Hubschraubervorschriften und aktualisiert HKIA-Daten
Das Zivilluftfahrtamt von Hongkong hat eine neue Ausgabe seiner Luftfahrthandbuchpublikation (AIP) veröffentlicht, die ab dem 16. April 2026 in Kraft tritt. Sie enthält über 2.000 Zeilen überarbeiteter Betriebsdaten für den internationalen Flughafen Hongkong (HKIA) und die erweiterte Fluginformationsregion. Eine der wichtigsten Änderungen betrifft den Hubschrauberbetrieb: Piloten, die einen Hubschrauber außerhalb des HKIA in Hongkong landen wollen, müssen nun vor dem Sinkflug die Flugsicherung über den geplanten Landeort und die voraussichtliche Aufenthaltsdauer am Boden informieren. Hubschrauberpiloten müssen nach dem Start sofort Funkkontakt herstellen. Diese neuen Verfahren sollen Luftverkehrskonflikte im dicht besiedelten Gebiet, insbesondere rund um die schnell wachsende Northern Metropolis, wo die Nutzung privater Hubschrauberlandeplätze stark zugenommen hat, reduzieren.

Auch Betreiber von Flugzeugen mit festem Flügel werden Änderungen bemerken, darunter aktualisierte Taxiway-Belastbarkeiten, ein neu kategorisiertes Kunstflug-Übungsgebiet über der Mirs Bay (Boden bis 3.500 Fuß) sowie die Klarstellung, dass die Rettungs- und Feuerwehreinrichtungen am HKIA weiterhin der Kategorie 10 entsprechen, dem höchsten ICAO-Standard. Das Dokument bestätigt zudem die 24-Stunden-Verfügbarkeit von Zoll- und Einwanderungsdiensten am HKIA, sodass Nachtankünfte – einschließlich Geschäftsjets – keine Sperrzeiten unterliegen, sofern Slot-Zulassungen vorliegen.

Neue luftfahrtrechtliche Veröffentlichung verschärft Hubschraubervorschriften und aktualisiert HKIA-Daten


Für Abteilungen der Unternehmensluftfahrt ist die wichtigste Maßnahme, die Flugplanungssoftware und Pilotenbriefings umgehend zu aktualisieren. Betreiber von grenzüberschreitenden Hubschrauber-Shuttles nach Shenzhen und Macau werden dringend gebeten, die neuen ATC-Meldepflichten zu prüfen, da Verstöße nun mit Strafen gemäß der Luftverkehrsordnung (Hongkong) geahndet werden können. Frachtspediteure sollten die neuen Gewichtsbeschränkungen auf den Frachtvorfeldern und die Durchflussraten der Hydrantentankstellen beachten, da diese die Abfertigungsplanung für Großraumfrachtflugzeuge beeinflussen könnten.

Reisemanagement-Verantwortliche werden die präzisierten Höhenbeschränkungen in den Übergangszonen der Kontrollbereiche begrüßen, die Hongkongs Publikation an die benachbarten Fluginformationsregionen angleichen und wetterbedingte Warteschleifen verringern können. Allerdings könnten die strengeren Meldevorschriften für Hubschrauber die Tür-zu-Tür-Zeiten für Führungskräfte verlängern, die flexible Direktflüge innerhalb der Stadt gewohnt sind. Daher sind Zeitpuffer im Reiseplan ratsam.
Quelle: Hong Kong Aeronautical Information Publication

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