
Die größte Flugbesatzungsgewerkschaft von Finnair, Suomen Lentoemännät ja Stuertit (SLSY), überraschte den Markt am Sonntag, den 19. April, mit der Ankündigung von zwei 24-stündigen Arbeitsniederlegungen am 9. und 13. Dezember. Obwohl die Streiks erst in fast acht Monaten stattfinden, löste der Zeitpunkt der Bekanntgabe – genau in der Phase, in der nordische Unternehmen ihre Wintertagungen und Incentive-Reisen planen – sofort umfangreiche Anpassungen in den globalen Mobilitätsteams aus.
Laut einer Mitteilung des Wirtschaftsdienstes AK&M wirft die Gewerkschaft Finnair vor, „kein realistisches Lohn- und Dienstplanangebot“ vor Ablauf des aktuellen Tarifvertrags am 30. September vorgelegt zu haben. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten an den beiden Dezemberterminen alle Finnair-Flüge weltweit ausfallen. Die Gewerkschaft behält sich zudem das Recht vor, den Streik zu verlängern oder kurzfristig weitere Termine hinzuzufügen.
Für multinationale Unternehmen, die Helsinki als nordeuropäisches Drehkreuz nutzen, ist die Aussicht auf Störungen vor Weihnachten erheblich. Der Dezember zählt zu den geschäftigsten Langstreckenmonaten von Finnair, mit einer saisonalen Kapazität nach Asien, die auf 95 % des Vorkrisenniveaus zurückgekehrt ist, sowie einem Rekord von 48 Charterflügen nach Lappland für Incentive-Gruppen. Reiseverantwortliche müssen kritische Bewegungen – insbesondere Projekt-Ingenieure, die in die Asien-Pazifik-Region rotieren, sowie Führungskräfte, die nordische Tochtergesellschaften besuchen – mit dem Streikzeitraum abgleichen und frühzeitig Kontingente bei Partnerfluggesellschaften sichern.
Die Finnair-Geschäftsführung erklärte, man bleibe „offen für einen konstruktiven Dialog“, warnte jedoch, dass die von SLSY geforderten Lohnerhöhungen die Kosten um rund 45 Millionen Euro jährlich steigern und damit die Erholung der Airline nach der Pandemie gefährden würden. Der nationale Schlichter Finnlands wird voraussichtlich Anfang Mai zu Vermittlungsgesprächen einladen; selbst eine Einigung könnte jedoch die Zustimmung des Parlaments erfordern, da grundlegende Dienstzeitbegrenzungen für Kabinenpersonal im Luftfahrtarbeitsgesetz verankert sind.
Praktische Empfehlungen: Teams für globale Mobilität und Reisemanagement sollten 1) alle Reiserouten vom 6. bis 15. Dezember mit Bezug auf Helsinki kennzeichnen, 2) umziehende Mitarbeiter über mögliche Umleitungen über Stockholm oder Kopenhagen informieren, 3) die Höhere-Gewalt-Klauseln in Versetzungsverträgen hinsichtlich verzögerter Haushaltsgutsendungen überprüfen und 4) die Vermittlungsmitteilungen aufmerksam verfolgen, um bei Fortschritten in den Verhandlungen Ersatzflugtickets freigeben zu können.
Laut einer Mitteilung des Wirtschaftsdienstes AK&M wirft die Gewerkschaft Finnair vor, „kein realistisches Lohn- und Dienstplanangebot“ vor Ablauf des aktuellen Tarifvertrags am 30. September vorgelegt zu haben. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten an den beiden Dezemberterminen alle Finnair-Flüge weltweit ausfallen. Die Gewerkschaft behält sich zudem das Recht vor, den Streik zu verlängern oder kurzfristig weitere Termine hinzuzufügen.
Für multinationale Unternehmen, die Helsinki als nordeuropäisches Drehkreuz nutzen, ist die Aussicht auf Störungen vor Weihnachten erheblich. Der Dezember zählt zu den geschäftigsten Langstreckenmonaten von Finnair, mit einer saisonalen Kapazität nach Asien, die auf 95 % des Vorkrisenniveaus zurückgekehrt ist, sowie einem Rekord von 48 Charterflügen nach Lappland für Incentive-Gruppen. Reiseverantwortliche müssen kritische Bewegungen – insbesondere Projekt-Ingenieure, die in die Asien-Pazifik-Region rotieren, sowie Führungskräfte, die nordische Tochtergesellschaften besuchen – mit dem Streikzeitraum abgleichen und frühzeitig Kontingente bei Partnerfluggesellschaften sichern.
Die Finnair-Geschäftsführung erklärte, man bleibe „offen für einen konstruktiven Dialog“, warnte jedoch, dass die von SLSY geforderten Lohnerhöhungen die Kosten um rund 45 Millionen Euro jährlich steigern und damit die Erholung der Airline nach der Pandemie gefährden würden. Der nationale Schlichter Finnlands wird voraussichtlich Anfang Mai zu Vermittlungsgesprächen einladen; selbst eine Einigung könnte jedoch die Zustimmung des Parlaments erfordern, da grundlegende Dienstzeitbegrenzungen für Kabinenpersonal im Luftfahrtarbeitsgesetz verankert sind.
Praktische Empfehlungen: Teams für globale Mobilität und Reisemanagement sollten 1) alle Reiserouten vom 6. bis 15. Dezember mit Bezug auf Helsinki kennzeichnen, 2) umziehende Mitarbeiter über mögliche Umleitungen über Stockholm oder Kopenhagen informieren, 3) die Höhere-Gewalt-Klauseln in Versetzungsverträgen hinsichtlich verzögerter Haushaltsgutsendungen überprüfen und 4) die Vermittlungsmitteilungen aufmerksam verfolgen, um bei Fortschritten in den Verhandlungen Ersatzflugtickets freigeben zu können.
Quelle: AK&M Newswire