
Die Regierung Albanese hat die umfassendste Neugestaltung des australischen Migrationssystems seit drei Jahrzehnten verabschiedet, deren endgültige Details über Nacht veröffentlicht wurden. Ab dem 1. Mai 2026 wird das Temporary Skill Shortage (TSS)-Visum durch ein dreistufiges Skills in Demand (SID)-Visum ersetzt; die Altersgrenze für das Graduate-Visum (Subclass 485) sinkt von 50 auf 35 Jahre; und ein strenger „Genuine Student“-Test wird die Einreise von Subclass-500-Visuminhabern streng kontrollieren.
Im SID-Modell gelangen Antragsteller mit einem Einkommen über 135.000 AUD in eine beschleunigte „Specialist“-Kategorie mit einer Bearbeitungszeit von maximal 21 Tagen, während Berufe im „Core“-Bereich verbleiben und sektorale Abkommen – etwa in Pflege, Landwirtschaft und Tourismus – in der „Essential Skills“-Kategorie zusammengefasst werden. Entscheidend ist, dass alle SID-Inhaber künftig 180 Tage Zeit haben, einen neuen Sponsor zu finden, falls ihr Job endet – bisher waren es 60 Tage – was das Risiko eines Statusverlusts für hochmobile Fachkräfte deutlich verringert.
Das Reformpaket setzt zudem dem endlosen Wechsel zwischen temporären Visa („Visa-Hopping“) klare Grenzen: Mehrfache aufeinanderfolgende temporäre Visa lösen automatische Integritätsprüfungen aus, sofern nicht jeder Schritt Teil eines klar definierten Wegs zur dauerhaften Niederlassung ist. Internationale Studierende sehen sich höheren Hürden gegenüber: Nachweis von 31.200 AUD finanziellen Mitteln, strengere Englisch-Sprachanforderungen und intensivere Prüfung der Absichten nach dem Studium.
Das Innenministerium prognostiziert, dass die neue Struktur die Nettozuwanderung innerhalb von vier Jahren um 115.000 Personen senken und gleichzeitig das BIP pro Kopf durch Produktivitätssteigerungen erhöhen wird. Universitäten warnen vor Einnahmeverlusten, während Branchenverbände aus Technologie, Bergbau und Hightech-Fertigung den schnelleren Zugang zu Spitzenkräften begrüßen. Personalverantwortliche werden aufgefordert, ihre Budgets für globale Mobilität neu zu justieren, interne Versetzungsrichtlinien zu aktualisieren und verstärkt in Umzugsunterstützung für jüngere Absolventen zu investieren, die nun mit engeren Fristen konfrontiert sind.
Die Reform bringt Australien in Einklang mit anderen führenden Ländern, die Studien- und Familienwege verschärfen und gleichzeitig qualifizierte sowie innovationsgetriebene Einwanderer priorisieren. Für Arbeitgeber verspricht das SID-Visum Schnelligkeit – vorausgesetzt, Gehaltsstufen und Stellenbeschreibungen sind an die neuen Kriterien angepasst. Für Mobility-Manager wird präzise Planung und frühzeitige Identifikation von Talenten im neuen Umfeld nach Mai zur entscheidenden Aufgabe.
Im SID-Modell gelangen Antragsteller mit einem Einkommen über 135.000 AUD in eine beschleunigte „Specialist“-Kategorie mit einer Bearbeitungszeit von maximal 21 Tagen, während Berufe im „Core“-Bereich verbleiben und sektorale Abkommen – etwa in Pflege, Landwirtschaft und Tourismus – in der „Essential Skills“-Kategorie zusammengefasst werden. Entscheidend ist, dass alle SID-Inhaber künftig 180 Tage Zeit haben, einen neuen Sponsor zu finden, falls ihr Job endet – bisher waren es 60 Tage – was das Risiko eines Statusverlusts für hochmobile Fachkräfte deutlich verringert.
Das Reformpaket setzt zudem dem endlosen Wechsel zwischen temporären Visa („Visa-Hopping“) klare Grenzen: Mehrfache aufeinanderfolgende temporäre Visa lösen automatische Integritätsprüfungen aus, sofern nicht jeder Schritt Teil eines klar definierten Wegs zur dauerhaften Niederlassung ist. Internationale Studierende sehen sich höheren Hürden gegenüber: Nachweis von 31.200 AUD finanziellen Mitteln, strengere Englisch-Sprachanforderungen und intensivere Prüfung der Absichten nach dem Studium.
Das Innenministerium prognostiziert, dass die neue Struktur die Nettozuwanderung innerhalb von vier Jahren um 115.000 Personen senken und gleichzeitig das BIP pro Kopf durch Produktivitätssteigerungen erhöhen wird. Universitäten warnen vor Einnahmeverlusten, während Branchenverbände aus Technologie, Bergbau und Hightech-Fertigung den schnelleren Zugang zu Spitzenkräften begrüßen. Personalverantwortliche werden aufgefordert, ihre Budgets für globale Mobilität neu zu justieren, interne Versetzungsrichtlinien zu aktualisieren und verstärkt in Umzugsunterstützung für jüngere Absolventen zu investieren, die nun mit engeren Fristen konfrontiert sind.
Die Reform bringt Australien in Einklang mit anderen führenden Ländern, die Studien- und Familienwege verschärfen und gleichzeitig qualifizierte sowie innovationsgetriebene Einwanderer priorisieren. Für Arbeitgeber verspricht das SID-Visum Schnelligkeit – vorausgesetzt, Gehaltsstufen und Stellenbeschreibungen sind an die neuen Kriterien angepasst. Für Mobility-Manager wird präzise Planung und frühzeitige Identifikation von Talenten im neuen Umfeld nach Mai zur entscheidenden Aufgabe.
Quelle: Visa and Immigrations
Wie VisaHQ helfen kann
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