
Ab dem 1. Juli 2026 wird die vorübergehende Einkommensgrenze für qualifizierte Migration in Australien (Temporary Skilled Migration Income Threshold, TSMIT) um 4,6 % auf 76.515 AUD angehoben – die erste automatische Anpassung, die an den Durchschnittslohn für reguläre Wochenarbeitszeit (Average Weekly Ordinary Time Earnings, AWOTE) gekoppelt ist. Die heute von der Immigration-Tech-Plattform TerraTern veröffentlichten Richtlinien bestätigen, dass die neue Einkommensgrenze für alle arbeitgebergesponserten Visa gilt, darunter das kommende Skills in Demand-Visum, das Employer Nomination Scheme (Subclass 186) sowie das Regional Sponsored Visum (Subclass 494).
Der im Migrationsstrategieplan 2023 angekündigte Indexierungsmechanismus verankert die jährlichen Lohnstatistiken in den Visabestimmungen, um eine Unterbietung lokaler Gehälter zu verhindern. Arbeitgeber müssen nachweisen, dass die nominierten ausländischen Arbeitskräfte mindestens den neuen Mindestlohn verdienen und gleichzeitig marktübliche Gehälter erhalten. Für Spitzenverdiener im SID Specialist-Stream steigt die Gehaltsgrenze entsprechend auf 141.210 AUD.
Diese Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund akuter Fachkräftemängel in den Bereichen Infrastruktur, Gesundheit und erneuerbare Energien, die stark auf internationale Rekrutierung angewiesen sind. Mobility-Manager sollten alle laufenden Sponsoring-Nominierungen überprüfen, höhere Gehaltskosten einplanen und Folgekosten wie Superannuation und Lohnsteuer berücksichtigen. Unternehmen mit vielen Expatriates wird empfohlen, die Auswirkungen auf die Lohngleichheit zu analysieren, um Gehaltskompressionen im bestehenden Personal zu vermeiden.
Für ausländische Bewerber bedeutet die höhere Schwelle zwar eine Gehaltserhöhung, schränkt jedoch die Chancen für Junior-Ingenieure, IT-Nachwuchskräfte und Aufsichtspersonen im Gastgewerbe ein – Berufsgruppen, die bereits nahe an der bisherigen Grenze von 73.150 AUD lagen. Migrationsberater erwarten einen Anstieg regionaler Arbeitgebererleichterungen im Rahmen der Designated Area Migration Agreements, da Unternehmen mehr Flexibilität bei den Gehaltsanforderungen suchen.
Mit der jährlichen AWOTE-Indexierung setzt Canberra ein Ende der mehrjährigen TSMIT-Einfrierungen. Künftige Anpassungen erfolgen nun jeweils zum 1. Juli, was die Planungssicherheit für die Personalentwicklung erhöht, aber auch dynamischere Vergütungsstrategien von globalen Mobility-Teams verlangt.
Der im Migrationsstrategieplan 2023 angekündigte Indexierungsmechanismus verankert die jährlichen Lohnstatistiken in den Visabestimmungen, um eine Unterbietung lokaler Gehälter zu verhindern. Arbeitgeber müssen nachweisen, dass die nominierten ausländischen Arbeitskräfte mindestens den neuen Mindestlohn verdienen und gleichzeitig marktübliche Gehälter erhalten. Für Spitzenverdiener im SID Specialist-Stream steigt die Gehaltsgrenze entsprechend auf 141.210 AUD.
Diese Anpassung erfolgt vor dem Hintergrund akuter Fachkräftemängel in den Bereichen Infrastruktur, Gesundheit und erneuerbare Energien, die stark auf internationale Rekrutierung angewiesen sind. Mobility-Manager sollten alle laufenden Sponsoring-Nominierungen überprüfen, höhere Gehaltskosten einplanen und Folgekosten wie Superannuation und Lohnsteuer berücksichtigen. Unternehmen mit vielen Expatriates wird empfohlen, die Auswirkungen auf die Lohngleichheit zu analysieren, um Gehaltskompressionen im bestehenden Personal zu vermeiden.
Für ausländische Bewerber bedeutet die höhere Schwelle zwar eine Gehaltserhöhung, schränkt jedoch die Chancen für Junior-Ingenieure, IT-Nachwuchskräfte und Aufsichtspersonen im Gastgewerbe ein – Berufsgruppen, die bereits nahe an der bisherigen Grenze von 73.150 AUD lagen. Migrationsberater erwarten einen Anstieg regionaler Arbeitgebererleichterungen im Rahmen der Designated Area Migration Agreements, da Unternehmen mehr Flexibilität bei den Gehaltsanforderungen suchen.
Mit der jährlichen AWOTE-Indexierung setzt Canberra ein Ende der mehrjährigen TSMIT-Einfrierungen. Künftige Anpassungen erfolgen nun jeweils zum 1. Juli, was die Planungssicherheit für die Personalentwicklung erhöht, aber auch dynamischere Vergütungsstrategien von globalen Mobility-Teams verlangt.
Quelle: TerraTern
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