Belgien genehmigt lebenslange Einreiseverbote für Terrorverdächtige
Kanada erleichtert Arbeitserlaubnisse für Bewerber mit Quebec CSQ
Hongkong bereitet sich auf sechs Millionen Grenzübertritte während der Goldenen Woche zum Tag der Arbeit vor
Neueste Nachrichten
Polen stellt alle Anträge auf Aufenthaltserlaubnis auf neues MOS-E-Portal um
Das polnische Amt für Ausländer hat am 27. April 2026 das MOS e-Portal aktiviert, das ab sofort der einzige Kanal für Anträge auf Aufenthaltserlaubnisse ist. Papieranträge, die nach dem 26. April eingereicht werden, werden nicht mehr berücksichtigt. Der vollständig digitale Ablauf soll die Bearbeitungszeiten verkürzen und Unternehmen ermöglichen, große Gruppen von Entsandten zentral zu verwalten, auch wenn anfängliche Schwierigkeiten zu erwarten sind.
Singapore Airlines nimmt täglichen Flugverkehr zum Western Sydney International auf und wird damit die erste internationale Fluggesellschaft am Flughafen.
Singapore Airlines wird ab dem 23. November 2026 täglich Flüge zwischen Singapur und Western Sydney anbieten. Die Strecke sowie die Tarife werden am 27. April 2026 bekannt gegeben. Der Einsatz der A350 macht die Fluggesellschaft zur ersten internationalen Airline am neuen Flughafen, verkürzt die Reisezeit für Unternehmen im Großraum Western Sydney und erhöht den Marktanteil von SIA auf der Strecke Sydney–Singapur auf 60 Prozent. Reiseleiter können mit Sonderangeboten und einem stärkeren preislichen Wettbewerb durch höhere Kapazitäten rechnen.
Beijing verzeichnet über 7 Millionen grenzüberschreitende Passagiere – Neuer 240-Stunden-Visafreier Transit-Schalter eröffnet
Peking hat im Jahr 2026 bereits über 7 Millionen Grenzübertritte verzeichnet, angetrieben durch ein erweitertes visafreies Regime und eine 240-Stunden-Transitvisafreiheit. Ein neuer „One-Stop“-Schalter an den Flughäfen der Hauptstadt ermöglicht es ausländischen Passagieren, vorübergehende Genehmigungen zu erhalten, Kontrollen abzuschließen und digitale Kartenhilfe in einer einzigen Warteschlange zu bekommen – eine Maßnahme, die die Umsteigezeiten während des Reiseansturms zum Tag der Arbeit deutlich verkürzen soll.
Faktencheck: Spaniens Migrationsamnestie gewährt keine Freizügigkeit in der gesamten EU
Euronews hat bestätigt, dass das spanische Legalisierungsprogramm 2026 eine einjährige, verlängerbare Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis gewährt, die ausschließlich in Spanien gültig ist. Begünstigte dürfen andere EU-Staaten bis zu 90 Tage besuchen, dort jedoch weder leben noch arbeiten. Diese Klarstellung entschärft die diplomatischen Spannungen mit Frankreich und erinnert Arbeitgeber daran, dass für längere Einsätze in der EU weiterhin gesonderte Genehmigungen erforderlich sind.
Indien-Neuseeland FTA unterzeichnet: 5.000 jährliche Arbeitsvisa für indische Fachkräfte freigegeben
Das am 27. April 2026 unterzeichnete Freihandelsabkommen (FTA) sieht eine spezielle Quote von 5.000 dreijährigen Arbeitsvisa und 1.000 Work-and-Holiday-Visa für Inder vor und gewährt gleichzeitig vollständigen zollfreien Zugang für indische Exporte. Mobilitätsregelungen für Fachkräfte, Studierende und junge Menschen machen dieses Abkommen zum bislang umfassendsten, auf den Menschen ausgerichteten Handelsvertrag Indiens. Arbeitgeber sollten sich auf vierteljährliche Visa-Zuteilungen einstellen, sobald das Abkommen ratifiziert ist.
Spanien fordert Reisende auf: „Jetzt buchen“, da steigende Kerosinpreise Sommerflugpreise bedrohen
Industrie-Minister Jordi Hereu warnt: Die Fluggesellschaften werden die jüngste Ölpreiserhöhung von über 50 % bald an die Passagiere weitergeben. Er rät Verbrauchern – auch Geschäftsreisenden – dringend, ihre Tickets so früh wie möglich zu buchen. Unternehmen mit Mitarbeitern, die zwischen Spanien und anderen Ländern pendeln, sollten jetzt die Tarife sichern, um teure Preissprünge zur Hauptreisezeit im Sommer zu vermeiden.
US-Abgeordnete stellen das „Ende des H-1B-Visa-Missbrauchs-Gesetz“ vor – fordern dreijährige Aussetzung und Mindestlohn von 200.000 US-Dollar
Ein am 27. April eingebrachter Gesetzentwurf im Repräsentantenhaus sieht eine dreijährige Aussetzung aller neuen H-1B-Visa vor, senkt die jährliche Obergrenze drastisch, setzt ein Mindestgehalt von 200.000 US-Dollar fest und schafft die OPT-Programme sowie Wege zum Statuswechsel ab. Der als „stärkster“ Anti-H-1B-Vorschlag bisher bezeichnete Entwurf signalisiert ein erhöhtes politisches Risiko für Unternehmen, die auf globale Talente angewiesen sind, und zwingt Arbeitgeber dazu, ihre Notfall-Einstellungsstrategien zu beschleunigen.
Westschweizer Kantone schließen sich gegen die Einwanderungsinitiative mit Bevölkerungsobergrenze zusammen
Sechs französischsprachige Kantonsregierungen sprechen sich geschlossen gegen die SVP-Initiative zur Bevölkerungsobergrenze aus. Sie warnen, dass die Maßnahme den Fachkräftemangel verschärfen und die Beziehungen zur EU gefährden würde. Ihr gemeinsames Nein erhöht den politischen Druck vor der Abstimmung am 14. Juni, die die Schweizer Einwanderungsregeln neu gestalten und die Personalplanung der Unternehmen erschweren könnte.
Ottawa verschärft Regeln für LMIA-freie Gegenseitigkeitsbeschäftigungserlaubnisse
Neue Programm-Durchführungsanweisungen vom 27. April 2026 verschärfen die Nachweispflichten für Arbeitgeber, die LMIA-freie Gegenseitigkeitsbeschäftigungserlaubnisse (C20) beantragen. Unternehmen müssen nun konkrete beidseitige Vorteile nachweisen. Juristen rechnen mit längeren Bearbeitungszeiten und mehr Ablehnungen, was kurzfristige Unternehmenseinsätze erheblich erschweren könnte.
Canberra startet KI-gestützte Visumsbearbeitung und setzt 15-Tage-Ziel für wichtige Arbeitserlaubnisse
Australiens neue einheitliche digitale Verarbeitungsplattform ist jetzt voll einsatzbereit und bietet KI-gestützte Priorisierung, behördenübergreifende Datenabgleiche sowie verbindliche Serviceziele. Ab April 2026 sollen 482 Arbeitsvisumsentscheidungen innerhalb von 15 Werktagen und Studentenvisa innerhalb von 25 Werktagen erteilt werden – eine deutliche Verkürzung der Bearbeitungszeiten, die gleichzeitig schnellere Ablehnungen unvollständiger Anträge ermöglicht. Arbeitgeber müssen die Genauigkeit der Anträge erhöhen und sich auf eine schnellere Integration ausländischer Fachkräfte einstellen.
Hongkonger Einwanderungsbehörde bereitet sich auf sechs Millionen Reisen während der Maifeiertage vor
Hongkong rechnet während der Golden Week vom 1. bis 5. Mai mit rund sechs Millionen grenzüberschreitenden Passagierbewegungen und setzt deshalb auf maximale Personalstärke, zusätzliche Zugverbindungen sowie eine neue Echtzeit-App „Easy Boundary“ zur Überwachung der Warteschlangen, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten. Unternehmen sollten mit starken Verzögerungen an den Grenzübergängen Lo Wu, Lok Ma Chau und Shenzhen Bay rechnen und zusätzliche Reisezeit einplanen.
Deutsches Gericht erklärt Grenzkontrollen zwischen Luxemburg und Deutschland für rechtswidrig
Das Verwaltungsgericht Koblenz entschied am 27. April, dass die verlängerten Grenzkontrollen Deutschlands an der luxemburgischen Grenze im Jahr 2025 gegen den Schengener Grenzkodex verstoßen. Das Urteil schränkt Berlins Möglichkeit ein, systematische Kontrollen ohne stichhaltige Sicherheitsbedrohung wieder einzuführen, und verringert damit künftige Beeinträchtigungen für Pendler und Geschäftsreisende. Unternehmen mit grenzüberschreitendem Personal sollten weiterhin mit stichprobenartigen Kontrollen rechnen, können jedoch Zeitpuffer im Zeitplan reduzieren und eine mögliche Berufung der Regierung im Blick behalten.
Parlamentarische Prüfung der neuen Verordnungen zu Einwanderung, Staatsangehörigkeit und Reisepässen (Gebühren) beginnt
Das House of Lords hat den Entwurf der Verordnung zu Einwanderungs-, Staatsangehörigkeits- und Passgebühren (Änderung) 2026 auf die Tagesordnung gesetzt. Damit beginnt eine 40-tägige Frist, in der eines der beiden Häuser eine über der Inflationsrate liegende Erhöhung der Gebühren für Visa, Staatsangehörigkeit und Pässe blockieren kann. Sofern die Verordnung nicht bis zum 12. Mai aufgehoben wird, steigen die Kosten für Skilled-Worker-, ETA- und ILR-Genehmigungen, was den Kostendruck bei der Einstellung von Fachkräften und internationalen Entsendungen in Großbritannien weiter verschärft.
Der Rat der irischen Bischöfe warnt, dass das Internationale Schutzgesetz 2026 das Asylsystem zugunsten von „Strenge statt Gerechtigkeit“ verschiebt
Die Irische Bischofskonferenz kritisiert das kürzlich verabschiedete International Protection Act 2026, da es ihrer Ansicht nach die Durchsetzung übermäßig betont und dabei menschenrechtliche Schutzmechanismen vernachlässigt. Besonders bemängeln sie die Befugnisse zur Inhaftierung von Kindern sowie das zweijährige Verbot der Familienzusammenführung für Flüchtlinge. Diese Kritik verstärkt die bereits bestehenden Bedenken der Zivilgesellschaft hinsichtlich verfahrensrechtlicher Lücken, während Irland sich auf die Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts im Juni vorbereitet. Globale Arbeitgeber sollten die sekundären Regelungen im Auge behalten, die Auswirkungen auf die Einstellung, Familienlogistik und Compliance bei internationalen Schutzsuchenden haben könnten. ([catholicbishops.ie](https://www.catholicbishops.ie/2026/04/27/bishops-migrant-and-refugee-council-raises-concerns-over-international-protection-act/))
Österreich meldet 3.575 Abschiebungen im ersten Quartal 2026 – mehr als neue Asylanträge
Neue Regierungszahlen zeigen 3.575 Abreisen im ersten Quartal 2026 – davon 1.882 Abschiebungen und 1.693 unterstützte Rückführungen – bei nur 1.074 neuen Asylanträgen. Innenminister Karner sieht darin den Beweis für eine erfolgreiche Abschreckungspolitik, doch Arbeitgeber und Mobilitätsberater warnen vor Folgen für Personalbesetzung und grenzüberschreitende Geschäftsabläufe. Die Daten deuten auf einen zunehmend durchsetzungsorientierten Kurs hin, den internationale Unternehmen bei der Planung von Auslandseinsätzen berücksichtigen müssen.
Shanghai verzeichnet Rekordtag bei Einreisen dank visumfreiem Zugang – mehr Geschäftsreisende unterwegs
Der internationale Flughafen Shanghai Pudong verzeichnete an einem einzigen Tag über 25.000 ankommende ausländische Passagiere, wodurch die Zahl der Ankünfte im Jahr 2026 auf über 1,81 Millionen stieg – ein Anstieg von 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erweiterte visafreie Regelungen, Echtzeit-Personalplanung, zusätzliche elektronische Kontrollstellen und ein Online-Ankunftsformular helfen der Stadt, die Warteschlangen kurz zu halten, während Geschäftsreisen wieder stark zunehmen.