
Swiss International Air Lines hat ein aktuelles Update zu dem Vorfall gegeben, bei dem Flug LX147, ein Airbus A330-300 auf dem Weg nach Zürich, in den frühen Morgenstunden des 26. April am Indira Gandhi International Airport in Neu-Delhi den Start abbrach, nachdem ein Triebwerk bei hoher Geschwindigkeit ausgefallen war. Die Fluggesellschaft bestätigte am Montagabend, dass drei der vier während der Notfall-Evakuierung verletzten Passagiere bereits aus dem Krankenhaus entlassen wurden, während ein weiterer noch beobachtet wird. Insgesamt wurden fünf Personen, darunter ein Besatzungsmitglied, bei der Evakuierung über die Rutschen auf der Startbahn verletzt. Chief Operations Officer Oliver Buchhofer erklärte gegenüber Journalisten, dass die standardmäßigen Evakuierungsverfahren „entschlossen und professionell“ durchgeführt wurden, betonte jedoch erneut, dass Passagiere ihr Handgepäck zurücklassen müssen, um Verzögerungen und Verletzungen zu vermeiden. Schweizer Techniker warten derzeit auf die Freigabe durch die indischen Behörden, um das beschädigte Rolls-Royce Trent 700-Triebwerk zu inspizieren und zu entscheiden, ob ein Austausch notwendig ist. Die Airline unterstrich, dass das übrige Streckennetz unbeeinträchtigt bleibt und keine Flugausfälle zu erwarten sind – eine wichtige Entwarnung für die Reiseverantwortlichen multinationaler Unternehmen, die auf die Verbindung Zürich–Delhi für den Austausch von Mitarbeitern aus den Bereichen Life Sciences, Pharma und IT angewiesen sind. Luftfahrtsicherheitsanalysten weisen darauf hin, dass Startabbrüche bei Geschwindigkeiten über 100 Knoten selten sind und oft in Überfahrten der Startbahn enden; in diesem Fall verhinderten schnelles Handeln der Crew und günstige Wetterbedingungen ein schwerwiegenderes Ergebnis. Mobilitätsrisikoteams wird empfohlen, Reisende an die Verhaltensregeln bei Evakuierungen zu erinnern und die Versicherung für verlorene persönliche Gegenstände auf dem Rollfeld zu überprüfen. Indische und Schweizer Ermittler werden diese Woche gemeinsam mit Airbus-Experten die Flugdatenschreiber auswerten. Die Ergebnisse könnten zukünftige Trainingsprotokolle beeinflussen und in das kommende EASA Safety Information Bulletin zu Hochgeschwindigkeits-Startabbrüchen in Europa einfließen.
Quelle: The Week / Press Trust of India
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