
Die Schweizerische Eisenbahnverkehrskommission (RailCom) hat die Rheinhäfen des Landes in die Liste der von ihr überwachten Infrastrukturen für fairen Zugang aufgenommen, nachdem am 1. Januar 2026 Änderungen im Güterbeförderungsgesetz in Kraft getreten sind. In einer Pressemitteilung vom 27. April erläuterte RailCom, wie sie den diskriminierungsfreien Zugang zu den schienengebundenen Kais und Terminals in Basel, Birsfelden und Kleinhüningen überwachen wird – wichtige Drehkreuze für den Containerverkehr zwischen nordeuropäischen Seehäfen und der Schweizer Industrie.
Der am Montag veröffentlichte Tätigkeitsbericht 2025 der Aufsichtsbehörde hebt zwei wegweisende Entscheidungen hervor: Zum einen ein Urteil gegen ein Rabattmodell an einem intermodalen Terminal, das Wettbewerber benachteiligte, zum anderen die Bestätigung der Kapazitätsvergabe, bei der der Güterverkehr gegenüber einem Passagierbetreiber auf einer umstrittenen Zugstrecke Vorrang erhielt.
Für Supply-Chain-Manager und Umzugsunternehmen, die Haushaltswaren transportieren, verspricht die Erweiterung von RailComs Zuständigkeit planbarere Slot-Zuweisungen und potenziell geringere Kosten für die letzte Meile über das dichte Schweizer Schienennetz. Dieser Schritt steht im Einklang mit der umfassenderen „Modal-Shift“-Strategie des Bundesrates, die den alpenquerenden Güterverkehr auf die Schiene verlagern und die Straßenentlastung fördern will – ein wichtiger Faktor für grenzüberschreitende Umzüge nach Süddeutschland und Norditalien.
RailCom treibt zudem die Schienenverkehrskomponente im kommenden nationalen Mobilitätsdateninfrastruktur-Programm (MODI) voran und hat sich verpflichtet, den Betreibern bis 2027 Echtzeit-Infrastrukturdaten zugänglich zu machen. Der Zugang zu solchen Daten soll Logistikplanern helfen, Engpässe frühzeitig zu erkennen und Tür-zu-Tür-Routing-Tools für Umziehende zu integrieren.
Branchenverbände begrüßten die Entscheidung, warnten jedoch, dass ein echter Modal Shift Investitionen in Abstellgleise und digitale Kapazitätsmanagementsysteme erfordert. Sie forderten das Bundesamt für Verkehr auf, die Zulassung des ETCS Level 2-Signalsystems auf wichtigen Güterkorridoren zu beschleunigen, um die Interoperabilität mit den Nachbar-EU-Netzen sicherzustellen.
Der am Montag veröffentlichte Tätigkeitsbericht 2025 der Aufsichtsbehörde hebt zwei wegweisende Entscheidungen hervor: Zum einen ein Urteil gegen ein Rabattmodell an einem intermodalen Terminal, das Wettbewerber benachteiligte, zum anderen die Bestätigung der Kapazitätsvergabe, bei der der Güterverkehr gegenüber einem Passagierbetreiber auf einer umstrittenen Zugstrecke Vorrang erhielt.
Für Supply-Chain-Manager und Umzugsunternehmen, die Haushaltswaren transportieren, verspricht die Erweiterung von RailComs Zuständigkeit planbarere Slot-Zuweisungen und potenziell geringere Kosten für die letzte Meile über das dichte Schweizer Schienennetz. Dieser Schritt steht im Einklang mit der umfassenderen „Modal-Shift“-Strategie des Bundesrates, die den alpenquerenden Güterverkehr auf die Schiene verlagern und die Straßenentlastung fördern will – ein wichtiger Faktor für grenzüberschreitende Umzüge nach Süddeutschland und Norditalien.
RailCom treibt zudem die Schienenverkehrskomponente im kommenden nationalen Mobilitätsdateninfrastruktur-Programm (MODI) voran und hat sich verpflichtet, den Betreibern bis 2027 Echtzeit-Infrastrukturdaten zugänglich zu machen. Der Zugang zu solchen Daten soll Logistikplanern helfen, Engpässe frühzeitig zu erkennen und Tür-zu-Tür-Routing-Tools für Umziehende zu integrieren.
Branchenverbände begrüßten die Entscheidung, warnten jedoch, dass ein echter Modal Shift Investitionen in Abstellgleise und digitale Kapazitätsmanagementsysteme erfordert. Sie forderten das Bundesamt für Verkehr auf, die Zulassung des ETCS Level 2-Signalsystems auf wichtigen Güterkorridoren zu beschleunigen, um die Interoperabilität mit den Nachbar-EU-Netzen sicherzustellen.
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