
Neue Kritik am EU-Ein- und Ausreisesystem: Am 6. Mai berichtete *Biometric Update*, dass Ryanair und Branchenverbände 29 teilnehmende Staaten – darunter Spanien – aufgefordert haben, das biometrische Grenzregime bis September auszusetzen. Hintergrund sind stundenlange Warteschlangen an den Flughäfen Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat seit der verpflichtenden Einführung am 10. April.
Während die Kommission Ländern erlaubt, für bis zu 90 Tage vorübergehend auf manuelle Stempel zurückzugreifen, hat Spanien dies bislang abgelehnt und argumentiert, dass Belastungstests im Frühsommer vor dem Winteransturm lateinamerikanischer Besucher unerlässlich seien. Die Branchenverbände ACI Europe und IATA warnen, dass ohne eine Pause die Zahl verpasster Anschlussflüge im Juli und August stark ansteigen könnte, was die Erholung nach der Pandemie gefährde.
Ryanair kritisiert die IT-Plattform als „halbgar“ und verweist auf defekte Terminals sowie unzureichend geschultes Personal an vorderster Front. Der spanische Flughafenbetreiber Aena hat die Bestellung von 120 zusätzlichen Terminals beschleunigt, weist jedoch darauf hin, dass die Lieferzeiten bedeuten, dass die meisten erst Anfang Juli installiert sein werden.
Geschäftsreisende sollten die Umbuchungsrichtlinien der Airlines genau beobachten: Einige Fluggesellschaften empfehlen inzwischen mindestens drei Stunden Umsteigezeit an spanischen Drehkreuzen, was zu Änderungen der Reiserouten oder Übernachtungen führen kann. Sollte Spanien eine Ausnahmeregelung für das EES genehmigen, müssen Personalabteilungen Drittstaatsangehörige darauf hinweisen, dass während der Aussetzungsphase manuelle Stempel und nicht biometrische Daten für die Berechnung der 90-Tage-Regel innerhalb von 180 Tagen gelten.
Während die Kommission Ländern erlaubt, für bis zu 90 Tage vorübergehend auf manuelle Stempel zurückzugreifen, hat Spanien dies bislang abgelehnt und argumentiert, dass Belastungstests im Frühsommer vor dem Winteransturm lateinamerikanischer Besucher unerlässlich seien. Die Branchenverbände ACI Europe und IATA warnen, dass ohne eine Pause die Zahl verpasster Anschlussflüge im Juli und August stark ansteigen könnte, was die Erholung nach der Pandemie gefährde.
Ryanair kritisiert die IT-Plattform als „halbgar“ und verweist auf defekte Terminals sowie unzureichend geschultes Personal an vorderster Front. Der spanische Flughafenbetreiber Aena hat die Bestellung von 120 zusätzlichen Terminals beschleunigt, weist jedoch darauf hin, dass die Lieferzeiten bedeuten, dass die meisten erst Anfang Juli installiert sein werden.
Geschäftsreisende sollten die Umbuchungsrichtlinien der Airlines genau beobachten: Einige Fluggesellschaften empfehlen inzwischen mindestens drei Stunden Umsteigezeit an spanischen Drehkreuzen, was zu Änderungen der Reiserouten oder Übernachtungen führen kann. Sollte Spanien eine Ausnahmeregelung für das EES genehmigen, müssen Personalabteilungen Drittstaatsangehörige darauf hinweisen, dass während der Aussetzungsphase manuelle Stempel und nicht biometrische Daten für die Berechnung der 90-Tage-Regel innerhalb von 180 Tagen gelten.
Quelle: Biometric Update
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