
Belgien bereitet sich am Dienstag, den 12. Mai, auf den zweiten Generalstreik des Jahres vor. Die drei großen Gewerkschaftsbünde – FGTB/ABVV, CSC/ACV und CGSLB/ACLVB – haben zu einem 24-stündigen Ausstand aufgerufen, um gegen die geplante Rentenreform der Regierung und die anhaltende Belastung der Kaufkraft der Haushalte zu protestieren. Besonders die Luftfahrt wird die ersten und wahrscheinlich stärksten Auswirkungen spüren. Der Flughafen Brüssel Süd Charleroi hat vorsorglich den gesamten Flugplan für den Tag gestrichen, während der Flughafen Brüssel (Zaventem) vor erheblichen Störungen bei der Sicherheitskontrolle, dem Bodenservice und dem Gepäckhandling warnt. Fluggesellschaften haben bereits proaktiv Flüge gestrichen und raten Reisenden, Umbuchungen vorzunehmen oder nur mit Handgepäck zu reisen. Der Arbeitgeberverband Voka schätzt, dass ein ganztägiger Stillstand des wichtigsten Flughafens der Hauptstadt die belgische Wirtschaft rund 25 Millionen Euro kostet.
Der nationale Bahnbetreiber SNCB, das städtische Verkehrsunternehmen STIB-MIVB sowie die regionalen Busunternehmen De Lijn und TEC rechnen mit stark reduzierten Fahrplänen; einige Depots könnten ganz geschlossen bleiben, wenn die Mindestsicherheitsanforderungen nicht erfüllt werden können. Die grenzüberschreitenden Thalys- und Eurostar-Verbindungen fahren nach einem „eingeschränkten Streikfahrplan“, was Geschäftsreisende zwingt, über Paris oder Amsterdam umzusteigen.
Im Bereich der Unternehmensmobilität aktivieren multinationale Unternehmen Homeoffice-Regelungen und raten internationalen Mitarbeitern, nicht notwendige Reisen innerhalb der EU zu Beginn der nächsten Woche zu vermeiden. Umzugsdienstleister warnen, dass für den 12. Mai geplante Abholungen von Aufenthaltstiteln und kommunale Anmeldungen sehr wahrscheinlich verschoben werden, was die ohnehin schon langen Bearbeitungszeiten weiter verlängert.
Die Gewerkschaften schließen nicht aus, den Streik zu verlängern, falls der Entwurf zur Rentenreform am 13. Mai unverändert im Plenum zur Abstimmung kommt. Arbeitgeber stehen somit vor der doppelten Herausforderung: kurzfristige Reiseeinschränkungen und anhaltende Unsicherheiten im Arbeitsverhältnis. Global Mobility Manager werden dringend gebeten, Reisende über die EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 zu informieren, alternative Routen über Lille, Düsseldorf oder Eindhoven vorzubereiten und höhere Last-Minute-Tarife einzuplanen, da die Kapazitäten im Schengen-Raum knapp werden.
Der nationale Bahnbetreiber SNCB, das städtische Verkehrsunternehmen STIB-MIVB sowie die regionalen Busunternehmen De Lijn und TEC rechnen mit stark reduzierten Fahrplänen; einige Depots könnten ganz geschlossen bleiben, wenn die Mindestsicherheitsanforderungen nicht erfüllt werden können. Die grenzüberschreitenden Thalys- und Eurostar-Verbindungen fahren nach einem „eingeschränkten Streikfahrplan“, was Geschäftsreisende zwingt, über Paris oder Amsterdam umzusteigen.
Im Bereich der Unternehmensmobilität aktivieren multinationale Unternehmen Homeoffice-Regelungen und raten internationalen Mitarbeitern, nicht notwendige Reisen innerhalb der EU zu Beginn der nächsten Woche zu vermeiden. Umzugsdienstleister warnen, dass für den 12. Mai geplante Abholungen von Aufenthaltstiteln und kommunale Anmeldungen sehr wahrscheinlich verschoben werden, was die ohnehin schon langen Bearbeitungszeiten weiter verlängert.
Die Gewerkschaften schließen nicht aus, den Streik zu verlängern, falls der Entwurf zur Rentenreform am 13. Mai unverändert im Plenum zur Abstimmung kommt. Arbeitgeber stehen somit vor der doppelten Herausforderung: kurzfristige Reiseeinschränkungen und anhaltende Unsicherheiten im Arbeitsverhältnis. Global Mobility Manager werden dringend gebeten, Reisende über die EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 zu informieren, alternative Routen über Lille, Düsseldorf oder Eindhoven vorzubereiten und höhere Last-Minute-Tarife einzuplanen, da die Kapazitäten im Schengen-Raum knapp werden.
Quelle: AK&M Newswire