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Indien-EU Freihandelsabkommen: Handelsministerium erläutert Vorteile für indische Fachkräfte bei Mobilität

Mai 20, 2026
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Indien-EU Freihandelsabkommen: Handelsministerium erläutert Vorteile für indische Fachkräfte bei Mobilität
Auf einer Konferenz der Federation of Indian Chambers of Commerce & Industry (FICCI) in Neu-Delhi am 19. Mai bezeichnete der zusätzliche Sekretär Darpan Jain das kürzlich abgeschlossene Freihandelsabkommen (FTA) zwischen Indien und der Europäischen Union als das „Mutter aller Abkommen“ und hob die berufliche Mobilität als eine der 20 Säulen hervor. Laut dem Beamten schafft das FTA einen verlässlichen Rahmen für die vorübergehende Entsendung von konzerninternen Mitarbeitern, vertraglichen Dienstleistern und unabhängigen Fachkräften, wobei die EU in ihrem Anhang 144 von 155 Dienstleistungsuntersektoren abdeckt. Für Manager der globalen Mobilität umfassen die wichtigsten Neuerungen Schnellvisa von bis zu drei Jahren für indische IT-Fachkräfte, die gegenseitige Anerkennung beruflicher Qualifikationen in den Bereichen IT, Ingenieurwesen und Gesundheitswesen sowie die Verpflichtung, innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten bilaterale Sozialversicherungsabkommen auszuhandeln. Das Abkommen richtet zudem einen gemeinsamen Ausschuss ein, der befugt ist, Engpässe bei Arbeitserlaubnissen innerhalb von 30 Tagen zu lösen – ein Merkmal, das das Handelsministerium als weltweit einzigartig in einem indischen Handelsabkommen bezeichnet. Auch Universitäten und Anbieter betrieblicher Weiterbildung profitieren: Das Mobilitätskapitel enthält einen eigenen Anhang zur akademischen Anerkennung und setzt sich das Ziel, die Zahl der indischen Studierenden in EU-Masterprogrammen bis 2030 zu verdoppeln. Die Integration digitaler Zahlungssysteme zwischen Indiens UPI und den EU-Überweisungssystemen soll gebührenfreie Stipendienzahlungen für Entsandte ermöglichen. Die Umsetzung wird mindestens 12 Monate dauern, während beide Seiten das 1.800 Seiten umfassende Abkommen ratifizieren. Dennoch haben multinationale Unternehmen wie Infosys und Tata Consultancy Services bereits begonnen, Strategien für inner-europäische Einsätze zu entwickeln, in der Erwartung, dass die neuen Visakategorien zu geringeren Compliance-Kosten und kürzeren Vorlaufzeiten führen werden.
Quelle: The Tribune (ANI wire)

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