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Bodenpersonal-Gewerkschaften rufen für den 18. Juni zu eintägigem Streik am Flughafen Paris-CDG auf

Mai 24, 2026
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Bodenpersonal-Gewerkschaften rufen für den 18. Juni zu eintägigem Streik am Flughafen Paris-CDG auf
Sechs Gewerkschaften, die Gepäckabfertiger, Reinigungskräfte, Einzelhandelsmitarbeiter und weiteres Bodenpersonal am Flughafen Paris-Charles de Gaulle vertreten, haben am 22. Mai eine gemeinsame Streikankündigung eingereicht, die einen 24-stündigen Ausstand am 18. Juni vorbereitet. Die Ankündigung, die The Connexion am 23. Mai bestätigte, richtet sich gegen neue Hintergrundüberprüfungsregeln für Sicherheitsausweise am Flughafen, die laut Gewerkschaften hunderte Saisonarbeiter in Unsicherheit stürzen könnten. Nach französischem Arbeitsrecht müssen Bodenmitarbeiter einen von der örtlichen Präfektur ausgestellten Ausweis besitzen, um Zugang zu gesicherten Bereichen zu erhalten. Die Betreiber Groupe ADP und Transdev Aviation haben kürzlich die Verlängerungsverfahren verschärft, indem sie zusätzliche Dokumentenprüfungen und eine Überprüfung des Strafregisters eingeführt haben. Die Gewerkschaften kritisieren das schlechte Timing der Änderungen, die nur wenige Wochen vor der geschäftigen Sommersaison kommen und genau dort zu Personalengpässen führen könnten, wo schnelle Abfertigungszeiten entscheidend sind. Die Fluglotsen beteiligen sich nicht am Streik, sodass der französische Luftraum offen bleibt, doch warnen die Fluggesellschaften, dass selbst ein teilweiser Ausstand im Bodenbetrieb zu erheblichen Verspätungen führen kann. Besonders betroffen sind Airlines mit Langstreckenflügen nach Nordamerika und Asien, da verpasste Abflugzeiten sich auf komplexe Flugpläne mit mehreren Segmenten auswirken können. Geschäftsreisende sollten ihre Reiserouten für den 18. Juni überprüfen, insbesondere bei wichtigen oder Anschlussflügen, und Mitarbeitern empfehlen, wenn möglich nur mit Handgepäck zu reisen. Spediteure, die zeitkritische Fracht über CDG transportieren, könnten eine Umbuchung über Lyon oder Brüssel in Erwägung ziehen. Bei hoher Streikbeteiligung könnte der Ausstand den Druck auf Groupe ADP erhöhen, Einstellungsmaßnahmen und Digitalisierungsprojekte – etwa automatisierte Gepäckverfolgung – zu beschleunigen, die seit der Pandemie nur schleppend vorankommen. Die Gewerkschaften halten einen weiteren Streik im Juli für möglich, falls die Verhandlungen ins Stocken geraten.
Quelle: The Connexion

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