
In einem lange erwarteten Schritt für Fachleute der globalen Mobilität hat Italien offiziell das Gesetzesdekret 83/2026 verabschiedet, das am 20. Mai im Amtsblatt veröffentlicht und am 3. Juni vom Branchenverband FIAP ausführlich erläutert wurde. Das Dekret setzt die Richtlinie (EU) 2024/1233 um, die ein einheitliches Antragsverfahren ermöglicht, mit dem Nicht-EU-Bürger sowohl eine Aufenthaltserlaubnis als auch eine Arbeitserlaubnis in einem einzigen Antrag erhalten können.
Wesentliche Neuerungen sind der konsolidierte „permesso unico lavoro“-Antrag, der vollständig online über das Portal des Innenministeriums eingereicht wird, eine gesetzliche Frist von 90 Tagen für die Behörden zur Entscheidung sowie klarere Informationsrechte für Antragsteller bezüglich der erforderlichen Unterlagen, Widerspruchsmöglichkeiten und Optionen zur Familienzusammenführung.
Besonders wichtig: Die lokalen Arbeitsämter (Centri per l’Impiego) haben künftig nur noch 15 Tage Zeit, um den Arbeitsmarkt zu prüfen, bevor Arbeitgeber Drittstaatsangehörige einstellen dürfen – bisher waren es 30 Tage. Für Branchen wie Logistik und Hightech-Fertigung, die unter chronischem Fachkräftemangel leiden, ist diese verkürzte Frist ein willkommener Fortschritt.
Arbeitgeber müssen weiterhin die jährlichen Kontingentgrenzen des „decreto flussi“ beachten, doch das Dekret signalisiert den Willen der Regierung, vom papierintensiven, regionalen Verfahren zu einem transparenten, nationalen System überzugehen. Unternehmen, die viele Entsandte beschäftigen, sollten ihre internen Richtlinien und Vergleiche zu digitalen Nomadenvisa entsprechend anpassen, da der Weg über die Ein-Permit-Regelung nun schneller sein kann als manche intraunternehmerische Transfergenehmigungen.
Compliance bleibt jedoch entscheidend: Die Kontrolleure werden die Nachkontrollen nach der Ankunft verschärfen, um sicherzustellen, dass Löhne und Stellenbeschreibungen mit den Angaben im Antrag übereinstimmen. Mobilitätsmanager sollten daher Entsendeschreiben und Gehaltsabrechnungen vor den ersten Verlängerungen im Jahr 2027 genau prüfen. Bei Abweichungen drohen Bußgelder von bis zu 5.000 Euro pro Arbeitnehmer sowie eine vorübergehende Sperre für künftige Kontingentanträge.
Mit Blick auf die Zukunft positioniert das Dekret Italien gut, um von der umfassenderen EU-Strategie zur Talentgewinnung zu profitieren. Das Innenministerium wird voraussichtlich innerhalb von zehn Tagen FAQs und Nutzerhandbücher veröffentlichen; frühe Anwender sollten Feedback geben, damit technische Probleme vor dem Herbstrekrutierungszyklus behoben werden können.
Wesentliche Neuerungen sind der konsolidierte „permesso unico lavoro“-Antrag, der vollständig online über das Portal des Innenministeriums eingereicht wird, eine gesetzliche Frist von 90 Tagen für die Behörden zur Entscheidung sowie klarere Informationsrechte für Antragsteller bezüglich der erforderlichen Unterlagen, Widerspruchsmöglichkeiten und Optionen zur Familienzusammenführung.
Besonders wichtig: Die lokalen Arbeitsämter (Centri per l’Impiego) haben künftig nur noch 15 Tage Zeit, um den Arbeitsmarkt zu prüfen, bevor Arbeitgeber Drittstaatsangehörige einstellen dürfen – bisher waren es 30 Tage. Für Branchen wie Logistik und Hightech-Fertigung, die unter chronischem Fachkräftemangel leiden, ist diese verkürzte Frist ein willkommener Fortschritt.
Arbeitgeber müssen weiterhin die jährlichen Kontingentgrenzen des „decreto flussi“ beachten, doch das Dekret signalisiert den Willen der Regierung, vom papierintensiven, regionalen Verfahren zu einem transparenten, nationalen System überzugehen. Unternehmen, die viele Entsandte beschäftigen, sollten ihre internen Richtlinien und Vergleiche zu digitalen Nomadenvisa entsprechend anpassen, da der Weg über die Ein-Permit-Regelung nun schneller sein kann als manche intraunternehmerische Transfergenehmigungen.
Compliance bleibt jedoch entscheidend: Die Kontrolleure werden die Nachkontrollen nach der Ankunft verschärfen, um sicherzustellen, dass Löhne und Stellenbeschreibungen mit den Angaben im Antrag übereinstimmen. Mobilitätsmanager sollten daher Entsendeschreiben und Gehaltsabrechnungen vor den ersten Verlängerungen im Jahr 2027 genau prüfen. Bei Abweichungen drohen Bußgelder von bis zu 5.000 Euro pro Arbeitnehmer sowie eine vorübergehende Sperre für künftige Kontingentanträge.
Mit Blick auf die Zukunft positioniert das Dekret Italien gut, um von der umfassenderen EU-Strategie zur Talentgewinnung zu profitieren. Das Innenministerium wird voraussichtlich innerhalb von zehn Tagen FAQs und Nutzerhandbücher veröffentlichen; frühe Anwender sollten Feedback geben, damit technische Probleme vor dem Herbstrekrutierungszyklus behoben werden können.
Quelle: FIAP Autotrasporti
Wie VisaHQ helfen kann
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