
Immobilieninvestoren, die in Dubai nur eine einzige Immobilie besitzen, können nun unabhängig vom Marktwert der Einheit ein zweijähriges Aufenthaltsvisum erhalten, nachdem das Cube Centre des Dubai Land Department die bisherige Mindestgrenze von 750.000 AED (ca. 205.000 US-Dollar) aufgehoben hat. Die Änderung, die Ende April in Kraft trat und diese Woche von Expat-Medien hervorgehoben wurde, öffnet den Markt deutlich für Käufer mit kleinerem Budget, die sich in den VAE etablieren möchten. Nach den neuen Regeln müssen Alleineigentümer lediglich eine in Dubai ausgestellte Eigentumsurkunde und einen Nachweis über eine Krankenversicherung vorlegen; Miteigentümer müssen jeweils einen Mindestanteil von 400.000 AED nachweisen. Auch mit Hypotheken finanzierte Käufe sind weiterhin zulässig, sofern ein Zustimmungs- oder Zahlungsnachweis des Kreditgebers oder Entwicklers beigefügt wird. Die Bearbeitungszeit beträgt etwa 10 bis 15 Arbeitstage, die Erstgebühr liegt bei rund 10.500 AED, Verlängerungen kosten etwa 8.200 AED. Marktbeobachter sehen in der Abschaffung der Mindestgrenze einen Anreiz für Expatriates mit mittlerem Einkommen, Studios und Ein-Zimmer-Wohnungen zu kaufen, was die Nachfrage in aufstrebenden Vierteln wie Dubailand und Silicon Oasis stärkt. Zudem schließt die Regelung die Lücke zwischen kurzfristigen Besuchervisa und dem 10-Jahres-Golden-Visum und bietet eine mittelfristige Option für Unternehmer und Remote-Arbeiter, die die höheren Investitionsanforderungen noch nicht erfüllen. Aus Sicht der Unternehmensmobilität können Firmen diesen günstigeren Weg nutzen, um umziehende Mitarbeiter ohne teurere Immobilienkäufe oder Arbeitgebersponsoring eine sichere Aufenthaltsgenehmigung zu ermöglichen. Die Änderung unterstreicht zudem die Strategie des Emirats, mit flexiblen Aufenthaltsmodellen ausländische Direktinvestitionen zu fördern und den Immobilienzyklus zu stabilisieren.
Quelle: The Global Filipino Magazine