
Das Ministerium für Personalwesen und Emiratisierung hat bestätigt, dass seine Richtlinie zur Verhinderung von Hitzestress am Arbeitsplatz zum 22. Mal in Folge gilt. Demnach ist die Arbeit im Freien täglich zwischen 12:30 und 15:00 Uhr während des Sommers verboten. Unternehmen, die gegen diese Regel verstoßen, müssen mit Bußgeldern von 5.000 AED pro Arbeiter und bis zu 50.000 AED pro Baustelle rechnen. Obwohl die Maßnahme in erster Linie dem Schutz der Arbeitnehmer dient, hat das Verbot auch praktische Auswirkungen auf globale Mobilitätsteams, die Bau-, Öl- und Gas- oder Logistikprojekte betreuen. Projektpläne müssen möglicherweise angepasst werden, und ausländische Mitarbeiter sollten über die erlaubten Arbeitszeiten informiert werden, um Verstöße zu vermeiden. Arbeitgeber sind verpflichtet, zweisprachige Hinweisschilder an den Arbeitsstellen anzubringen, schattige Pausenbereiche bereitzustellen und den Zugang zu Trinkstationen sicherzustellen. Das Ministerium wird unangekündigte Kontrollen durchführen, unterstützt durch die im vergangenen Jahr eingeführte Smart-Sensor-Technologie, was die Durchsetzung der Regelung erleichtert. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Aktivitäten können Störungen minimieren, indem sie wichtige Arbeiten im Freien auf Früh- oder Spätschichten verlegen und Ressourcen während der Sperrzeit auf Innenarbeitsplätze umverteilen. Die Richtlinie unterstreicht das Engagement der VAE, die Arbeitsstandards an internationale ESG-Anforderungen anzupassen – ein zunehmend wichtiger Faktor für multinationale Kunden bei der Bewertung von Lieferkettenrisiken.
Quelle: Al Khaleej