
Nur zwei Monate nach dem Start des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU stehen die Flughäfen auf den spanischen Balearen bereits unter erheblichem Druck. Reisende berichten von Wartezeiten von bis zu drei Stunden. Ein Frontex-Beamter warnte diese Woche, dass die Stabilisierung des Systems in ganz Europa „ein bis zwei Jahre“ dauern könnte.
Im Rahmen des EES müssen alle Nicht-EU-Besucher bei der ersten Einreise Fingerabdrücke und Gesichtsscans abgeben. Dieser Prozess soll spätere Grenzübertritte beschleunigen, leidet jedoch noch unter Softwareproblemen und uneinheitlicher Schulung der Beamten. Die Flughäfen Palma, Ibiza und Mahón – Tore für jährlich 28 Millionen Touristen – sind zu ersten Brennpunkten geworden, was die spanische Tourismusbranche alarmiert.
Fluggesellschaften fordern von Madrid kurzfristige Personalaufstockungen und mehr automatische Kontrollschleusen vor dem Juli-Ansturm. Die Regierung genehmigte Überstunden für die Policía Nacional, betonte jedoch, dass die biometrische Erfassung eine EU-Vorgabe ist, auf die nicht verzichtet werden kann. Einige Airlines raten Passagieren, mindestens vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein – eine Empfehlung, die sich auf Hotel-Check-out-Zeiten und Bodentransportpläne auswirken könnte.
Für Unternehmen bedeuten die langen Warteschlangen verpasste Meetings, höhere Fürsorgepflichtkosten und mögliche Änderungen der Reisepläne. Mobilitätsteams sollten Führungskräfte vorab für Fast-Track-Dienste anmelden, wo verfügbar, und Pufferzeiten in die Reiseplanung einbauen, wenn Flüge über die Inseln Spaniens führen.
Während das EES langfristig Vorteile wie automatisierte Überziehungswarnungen und interoperable Daten für die Prüfung von Arbeitserlaubnissen verspricht, ist die aktuelle Realität von erheblichen operativen Problemen geprägt. Branchenverbände warnen, dass Spanien bis August mit dem Verlust von lukrativen Konferenzen und Incentive-Geschäften an Länder mit einfacheren Einreisebestimmungen wie die Türkei und die VAE rechnen muss, wenn sich die Engpässe nicht verringern.
Im Rahmen des EES müssen alle Nicht-EU-Besucher bei der ersten Einreise Fingerabdrücke und Gesichtsscans abgeben. Dieser Prozess soll spätere Grenzübertritte beschleunigen, leidet jedoch noch unter Softwareproblemen und uneinheitlicher Schulung der Beamten. Die Flughäfen Palma, Ibiza und Mahón – Tore für jährlich 28 Millionen Touristen – sind zu ersten Brennpunkten geworden, was die spanische Tourismusbranche alarmiert.
Fluggesellschaften fordern von Madrid kurzfristige Personalaufstockungen und mehr automatische Kontrollschleusen vor dem Juli-Ansturm. Die Regierung genehmigte Überstunden für die Policía Nacional, betonte jedoch, dass die biometrische Erfassung eine EU-Vorgabe ist, auf die nicht verzichtet werden kann. Einige Airlines raten Passagieren, mindestens vier Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein – eine Empfehlung, die sich auf Hotel-Check-out-Zeiten und Bodentransportpläne auswirken könnte.
Für Unternehmen bedeuten die langen Warteschlangen verpasste Meetings, höhere Fürsorgepflichtkosten und mögliche Änderungen der Reisepläne. Mobilitätsteams sollten Führungskräfte vorab für Fast-Track-Dienste anmelden, wo verfügbar, und Pufferzeiten in die Reiseplanung einbauen, wenn Flüge über die Inseln Spaniens führen.
Während das EES langfristig Vorteile wie automatisierte Überziehungswarnungen und interoperable Daten für die Prüfung von Arbeitserlaubnissen verspricht, ist die aktuelle Realität von erheblichen operativen Problemen geprägt. Branchenverbände warnen, dass Spanien bis August mit dem Verlust von lukrativen Konferenzen und Incentive-Geschäften an Länder mit einfacheren Einreisebestimmungen wie die Türkei und die VAE rechnen muss, wenn sich die Engpässe nicht verringern.
Quelle: El HuffPost