
Nach einem Jahrzehnt der Verhandlungen trat am 12. Juni 2026 der neue EU-Pakt für Migration und Asyl vollständig in Kraft. Die Reform bringt strengere Kontrollen an den Außengrenzen, verpflichtende biometrische Erfassung und schnellere Rückführungsverfahren für abgelehnte Antragsteller mit sich. Obwohl das Vereinigte Königreich nicht mehr Teil der EU ist, wird die Neuregelung die Mobilitätslandschaft für britische Unternehmen mit Niederlassungen in der EU maßgeblich verändern.
Wesentliche Bestandteile sind ein „Solidaritätsmechanismus“, der Mitgliedstaaten mit geringeren Ankunftszahlen verpflichtet, Migranten aufzunehmen oder finanzielle Unterstützung zu leisten, sowie ein überarbeitetes Eurodac-System, das Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen direkt bei der Einreise erfasst. Strengere Kontrollen an Flughäfen und Häfen dürften in der Anfangsphase zu längeren Bearbeitungszeiten führen.
Für britische Multinationale bedeutet dies vor allem Auswirkungen bei grenzüberschreitenden Einsätzen, bei denen Mitarbeitende mit britischem Pass lokale Arbeitserlaubnisse innerhalb der EU benötigen. Die verstärkte Kontrolle an Landgrenzen – insbesondere auf den Routen über den Westbalkan und das zentrale Mittelmeer – könnte zudem irreguläre Migrationsströme verstärkt in Richtung Großbritannien lenken und den politischen Druck für Gegenseitigkeitsmaßnahmen erhöhen.
Experten raten Mobilitätsteams, Reisende auf mögliche Verzögerungen vorzubereiten, die EU-Arbeitserlaubnisunterlagen für Audits vollständig zu halten und die Entwicklung sekundärer Rechtsakte wie das digitale Ein- und Ausreisesystem (EES), das im Oktober eingeführt wird, genau zu beobachten.
Der Pakt erhöht zudem die Compliance-Anforderungen für EU-Tochtergesellschaften, die als Gastgeber für innerbetriebliche Versetzungen fungieren, da eine fehlerhafte Registrierung der Entsandten unter den nationalen Umsetzungen der neuen Regeln mit höheren Strafen belegt werden kann.
Kurz gesagt: Auch wenn das Vereinigte Königreich den Pakt nicht umsetzt, können britische Arbeitgeber die Auswirkungen auf den europäischen Arbeitsmarkt nicht ignorieren.
Wesentliche Bestandteile sind ein „Solidaritätsmechanismus“, der Mitgliedstaaten mit geringeren Ankunftszahlen verpflichtet, Migranten aufzunehmen oder finanzielle Unterstützung zu leisten, sowie ein überarbeitetes Eurodac-System, das Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen direkt bei der Einreise erfasst. Strengere Kontrollen an Flughäfen und Häfen dürften in der Anfangsphase zu längeren Bearbeitungszeiten führen.
Für britische Multinationale bedeutet dies vor allem Auswirkungen bei grenzüberschreitenden Einsätzen, bei denen Mitarbeitende mit britischem Pass lokale Arbeitserlaubnisse innerhalb der EU benötigen. Die verstärkte Kontrolle an Landgrenzen – insbesondere auf den Routen über den Westbalkan und das zentrale Mittelmeer – könnte zudem irreguläre Migrationsströme verstärkt in Richtung Großbritannien lenken und den politischen Druck für Gegenseitigkeitsmaßnahmen erhöhen.
Experten raten Mobilitätsteams, Reisende auf mögliche Verzögerungen vorzubereiten, die EU-Arbeitserlaubnisunterlagen für Audits vollständig zu halten und die Entwicklung sekundärer Rechtsakte wie das digitale Ein- und Ausreisesystem (EES), das im Oktober eingeführt wird, genau zu beobachten.
Der Pakt erhöht zudem die Compliance-Anforderungen für EU-Tochtergesellschaften, die als Gastgeber für innerbetriebliche Versetzungen fungieren, da eine fehlerhafte Registrierung der Entsandten unter den nationalen Umsetzungen der neuen Regeln mit höheren Strafen belegt werden kann.
Kurz gesagt: Auch wenn das Vereinigte Königreich den Pakt nicht umsetzt, können britische Arbeitgeber die Auswirkungen auf den europäischen Arbeitsmarkt nicht ignorieren.
Quelle: Reuters (via StreetInsider)
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