
Geschäftsreisende sahen sich mit einer Vielzahl von Ausfällen und Verspätungen konfrontiert, nachdem Piloten, Kabinenpersonal und Bodenpersonal mehrerer Gewerkschaften am Samstag, den 13. Juni, von 06:00 bis 24:00 Uhr in den Streik traten. Der Streik betraf das gesamte italienische easyJet-Netzwerk und fiel mit einem 18-stündigen Arbeitsausstand des ENAV-Flugsicherungspersonals am Flughafen Verona sowie einem vierstündigen Streik im Bodenservice am Flughafen Mailand-Linate zusammen. Obwohl gesetzlich geschützte Zeitfenster (07:00–10:00 und 18:00–21:00 Uhr) einige Flüge ermöglichten, wurden dutzende Direkt- und Zubringerflüge gestrichen.
Die Arbeitsniederlegungen sind Teil eines größeren Konflikts um Dienstpläne und einen neuen nationalen Tarifvertrag für Billigfluggesellschaften. Die italienischen easyJet-Crews argumentieren, dass die im Winter eingeführten Verlängerungen der Dienstzeiten gegen EU-Vorschriften zur Arbeitszeit und Ermüdung verstoßen, während das Flugsicherungspersonal Personalmangel beklagt, da die Flughäfen auf das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) umstellen. Die Gewerkschaften kündigten an, dass im Juli weitere 24-Stunden-Streiks folgen könnten, falls keine Einigung erzielt wird.
Für Manager der Unternehmensmobilität ergeben sich folgende Sofortmaßnahmen: 1) Mitarbeiter auf Fluggesellschaften umbuchen, die auf der von ENAC veröffentlichten Liste mit „Mindestfluggarantie“ stehen; 2) Reisende darauf hinweisen, dass EU261-Entschädigungen nur bei Störungen gelten, die nicht durch „außergewöhnliche Umstände“ verursacht werden – Arbeitskämpfe des Flugpersonals sind in der Regel entschädigungspflichtig. Langfristig sollten Unternehmen für italienische Reiserouten in diesem Sommer zusätzliche Pufferzeiten einplanen.
Der Streikkalender des Infrastrukturministeriums weist weitere standortspezifische Aktionen in Bologna (29. Juni) und Neapel (4. Juli) aus. Kunden mit kritischer Fracht sollten den Wechsel auf Nachtfrachtzeiten erwägen, die normalerweise von Flugsicherungsstreiks ausgenommen sind.
Fazit: Die zersplitterte Arbeitslandschaft in Italien kann lokale und nationale Streiks gleichzeitig auftreten lassen und so selbst bei moderater Schlagzeilenstörung Hub-and-Spoke-Operationen lahmlegen. Eine Echtzeitüberwachung des offiziellen Streikportals des MIT bleibt unerlässlich.
Die Arbeitsniederlegungen sind Teil eines größeren Konflikts um Dienstpläne und einen neuen nationalen Tarifvertrag für Billigfluggesellschaften. Die italienischen easyJet-Crews argumentieren, dass die im Winter eingeführten Verlängerungen der Dienstzeiten gegen EU-Vorschriften zur Arbeitszeit und Ermüdung verstoßen, während das Flugsicherungspersonal Personalmangel beklagt, da die Flughäfen auf das biometrische Ein- und Ausreisesystem (EES) umstellen. Die Gewerkschaften kündigten an, dass im Juli weitere 24-Stunden-Streiks folgen könnten, falls keine Einigung erzielt wird.
Für Manager der Unternehmensmobilität ergeben sich folgende Sofortmaßnahmen: 1) Mitarbeiter auf Fluggesellschaften umbuchen, die auf der von ENAC veröffentlichten Liste mit „Mindestfluggarantie“ stehen; 2) Reisende darauf hinweisen, dass EU261-Entschädigungen nur bei Störungen gelten, die nicht durch „außergewöhnliche Umstände“ verursacht werden – Arbeitskämpfe des Flugpersonals sind in der Regel entschädigungspflichtig. Langfristig sollten Unternehmen für italienische Reiserouten in diesem Sommer zusätzliche Pufferzeiten einplanen.
Der Streikkalender des Infrastrukturministeriums weist weitere standortspezifische Aktionen in Bologna (29. Juni) und Neapel (4. Juli) aus. Kunden mit kritischer Fracht sollten den Wechsel auf Nachtfrachtzeiten erwägen, die normalerweise von Flugsicherungsstreiks ausgenommen sind.
Fazit: Die zersplitterte Arbeitslandschaft in Italien kann lokale und nationale Streiks gleichzeitig auftreten lassen und so selbst bei moderater Schlagzeilenstörung Hub-and-Spoke-Operationen lahmlegen. Eine Echtzeitüberwachung des offiziellen Streikportals des MIT bleibt unerlässlich.
Quelle: Sbircialanotizia.it
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