
Österreichs Ambitionen im Bereich der digitalen Verwaltung machten am 18. Juni 2026 einen sichtbaren Sprung nach vorne, als Staatssekretär für Digitalisierung Alexander Pröll den umfassenden Relaunch der ID Austria Mobile-App präsentierte. Ab diesem Sommer erhalten alle Inhaber einer ID Austria e-Identität Zugang zu „ida“, einem Chatbot mit großem Sprachmodell, der in klarem Deutsch Fragen zu Meldeverfahren, Führerscheinverlängerungen, Visaterminen und mehr beantwortet. Der Assistent läuft vollständig auf Infrastruktur des Bundesrechenzentrums, um jegliche Übertragung persönlicher Daten ins Ausland zu vermeiden.
Das Update bringt zudem die lang ersehnte mobile „Vertretungsfunktion“. Erstmals können Eltern, Anwälte und Mobility-Manager im Auftrag anderer Personen mit einer im nationalen eID-System hinterlegten Vollmacht einloggen. Diese Funktion soll jährlich tausende Behördengänge ersparen und ist besonders für im Ausland lebende Österreicher nützlich, die Angehörige oder Umzugsagenten bevollmächtigen möchten.
Ebenso wichtig für Reisende ist der One-Tap-Zugang zur eAusweise-Wallet direkt auf dem Startbildschirm der App. Obwohl österreichische elektronische Dokumente an ausländischen Grenzen noch nicht anerkannt werden, erlaubt der Flughafen Wien Passagieren bereits die Nutzung digitaler Führerscheine oder Aufenthaltstitel bei Inlands-Sicherheitskontrollen. Das Innenministerium setzt sich in Brüssel für eine grenzüberschreitende Anerkennung ein. Das Redesign schafft somit die Grundlage für reibungslosere Passagierströme, sobald die kommende EU-Verordnung zur digitalen Identität in Kraft tritt.
Pröll betonte, dass Barrierefreiheit ein zentrales Entwicklungsprinzip sei: Das Team arbeitete eng mit blinden, gehörlosen und mobilitätseingeschränkten Nutzern zusammen und plant eine vollständig barrierefreie Version für 2027.
Zwischen 1. Juli und 31. August tourt die landesweite „ID Austria Service Tour“ durch alle neun Bundesländer, um Bewohnern die Aktivierung der neuen Funktionen an Pop-up-Ständen zu ermöglichen. Unternehmen, die Mitarbeiter nach Österreich entsenden, wird empfohlen, die ID-Austria-Registrierungen rechtzeitig vor der geschäftigen Herbstsaison zu planen. Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Österreich setzt auf digitale Identität als Rückgrat künftiger Einwanderungsverfahren. Die frühzeitige Vertrautmachung der Transfermitarbeiter mit der App wird sich auszahlen, wenn 2027 das EU-Einreise-/Ausreisesystem und die geplante Europäische Digitale Identitäts-Wallet mit nationalen Lösungen verknüpft werden.
Das Update bringt zudem die lang ersehnte mobile „Vertretungsfunktion“. Erstmals können Eltern, Anwälte und Mobility-Manager im Auftrag anderer Personen mit einer im nationalen eID-System hinterlegten Vollmacht einloggen. Diese Funktion soll jährlich tausende Behördengänge ersparen und ist besonders für im Ausland lebende Österreicher nützlich, die Angehörige oder Umzugsagenten bevollmächtigen möchten.
Ebenso wichtig für Reisende ist der One-Tap-Zugang zur eAusweise-Wallet direkt auf dem Startbildschirm der App. Obwohl österreichische elektronische Dokumente an ausländischen Grenzen noch nicht anerkannt werden, erlaubt der Flughafen Wien Passagieren bereits die Nutzung digitaler Führerscheine oder Aufenthaltstitel bei Inlands-Sicherheitskontrollen. Das Innenministerium setzt sich in Brüssel für eine grenzüberschreitende Anerkennung ein. Das Redesign schafft somit die Grundlage für reibungslosere Passagierströme, sobald die kommende EU-Verordnung zur digitalen Identität in Kraft tritt.
Pröll betonte, dass Barrierefreiheit ein zentrales Entwicklungsprinzip sei: Das Team arbeitete eng mit blinden, gehörlosen und mobilitätseingeschränkten Nutzern zusammen und plant eine vollständig barrierefreie Version für 2027.
Zwischen 1. Juli und 31. August tourt die landesweite „ID Austria Service Tour“ durch alle neun Bundesländer, um Bewohnern die Aktivierung der neuen Funktionen an Pop-up-Ständen zu ermöglichen. Unternehmen, die Mitarbeiter nach Österreich entsenden, wird empfohlen, die ID-Austria-Registrierungen rechtzeitig vor der geschäftigen Herbstsaison zu planen. Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Österreich setzt auf digitale Identität als Rückgrat künftiger Einwanderungsverfahren. Die frühzeitige Vertrautmachung der Transfermitarbeiter mit der App wird sich auszahlen, wenn 2027 das EU-Einreise-/Ausreisesystem und die geplante Europäische Digitale Identitäts-Wallet mit nationalen Lösungen verknüpft werden.
Quelle: Bundeskanzleramt Österreich